Komoren

Die Komoren (arabisch جزر القمر Dschuzur al-Qamar, komorischقمرKomori, französischComores [kɔˈmɔːʀ]), amtlich seit 2001 Union der Komoren, bilden einen föderalen Inselstaat im Indischen Ozean am nördlichen Ausgang der Straße von Mosambik zwischen Mosambik und Madagaskar. Sie umfassen drei der vier Hauptinseln des Komorenarchipels. Diese sind Grande Comore (Njazidja), Anjouan (Nzwani), Mohéli (Mwali) sowie einige kleinere Inseln. Die vierte Hauptinsel Mayotte (Mahoré) ist Übersee-Département Frankreichs und wird ebenfalls von der Union beansprucht.

Die Komoren wurden 1975 von Frankreich unabhängig und erlebten seither eine wechselvolle Geschichte mit Putschen und Sezessionsbestrebungen. Ihre schätzungsweise 795.000 Einwohner sind von gemischter, vorwiegend ostafrikanischer und arabischer Abstammung und größtenteils Muslime. Der Landesname ist vom arabischen Dschuzur al-Qamar (جزر القمر) abgeleitet, was „Mondinseln“ bedeutet.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jean Marie Bosser stirbt in Saclay, Frankreich. Jean Marie Bosser , manchmal auch als Jean-Michel Bosser gelistet , war ein französischer Botaniker und Agraringenieur. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Bosser“. Sein Forschungsschwerpunkt war die Flora von Madagaskar, den Komoren und den Maskarenen.
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Gestorben: Abbas Djoussouf stirbt. Abbas Djoussouf war ein komorischer Politiker. Vom 22.?November 1998 bis zum 30.?April 1999 bekleidete er das Amt des Premierministers. Präsident Tadjidine Ben Said Massounde berief den ehemaligen Opposition­sführer in dieses Amt, um die sezessionistischen Bewegungen zu beruhigen. Djoussouf verlor sein Amt durch den Staatsstreich von Oberst Azali Assoumani am 30.?April 1999.
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Gestorben: Bob Denard stirbt bei Bordeaux. Bob Denard war ein französisch-komorischerSöldnerführer. Er selbst nannte sich „Colonel Denard“, sein muslimischer Name war Said Mustapha Mahdjoub.
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Gestorben: Said Mohamed Djohar stirbt bei Moroni. Said Mohamed Djohar war Präsident der Komoren.
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Gestorben: Mohammed Taki Abdoulkarim stirbt. Mohammed Taki Abdoulkarim war Präsident der Komoren.

Asien

1843

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Portugal tritt die Komoren an Frankreich ab.

Reisen & Expeditionen

1963

Expedition:
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Madagaskar, Komoren; 3 Monate (Werner Rauh)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1988

Werke > Fernsehdokumentationen:
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Die Söldnerinsel. Legionäre erobern die Comoren, SDR (Jürgen Roth (Publizist))

1976

Publikation:
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Bericht über die Kapuzinermission in Madagascar und auf den Komoren. Strassburger Provinzkapitel vom 29. März - 3. April (Manfred Marent)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1996

Film:
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– Exit (Strip to Kill) – Ausführender Produzent (Miles Copeland III)

Liste von Notwasserungen von Verkehrsflugzeugen

1996

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wurde eine Boeing 767-200ER auf dem Ethiopian-Airlines-Flug 961 entführt. Nachdem der Treibstoff ausgegangen war, machten die Piloten eine Landung auf dem recht seichten Wasser des Indischen Ozeans, etwa 500? m vor der Küste der Inselgruppe Komoren, bei deren Hauptstadt Moroni. Dabei zerbrach das Flugzeug in mehrere Teile. 52 der 175 Insassen überlebten. Einige starben, da sie die Schwimmwesten bereits in der Kabine aufgeblasen hatten und somit an Bord gefangen waren. (Notwasserung)

Wirtschaft und Infrastruktur > Staatshaushalt

2002

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Bildung: 3,8? %

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2003

Preisträger > Übersetzung ins Deutsche:
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Martin Pollack (Staatspreis für literarische Übersetzung)

1954

Ehrung:
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– NBR-Award des National Board of Review in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin an Grace Kelly (gleichfalls für ihre Rollen in Ein Mädchen vom Lande und Bei Anruf Mord ) (Das Fenster zum Hof (1954))

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Der Yemenia-Flug 626 endet beim Anflug auf die Komoren mit dem Absturz über dem Indischen Ozean, wobei 152 der 153 Insassen sterben.
Ereignisse > Katastrophen:
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Rund 120 Menschen sterben beim Untergang der Fähre Samson zwischen den Komoren und Madagaskar während des Zyklons Gafilo. (7. März)
Katastrophen:
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Komoren. Der entführte Ethiopian-Airlines-Flug 961 zerbricht bei der Notwasserung und sinkt. 125 der 175 Insassen kommen dabei um.

Politik & Weltgeschehen

2011

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Ikililou Dhoinine wird Präsident der Komoren
Politik:
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Im Abkommen von Moroni, Komoren, werden freie und demokratische Wahlen festgeschrieben
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Militärputsch auf den Komoren. Die Regierung wird aufgelöst
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Komoren. Parlamentswahlen

1996

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16. März: Komoren. Wahl von Staatspräsident Mohammed Taki Abdoulkarim

Tagesgeschehen

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Moroni/Komoren: Bei der Stichwahl um das Präsidentschaftsamt gewinnt Ikililou Dhoinine mit 61,12 Prozent der Wählerstimmen, während Mohamed Said Fazul 32,65 Prozent und Abdou Djabir 6,23 Prozent erreicht.
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Moroni/Komoren: Bei den Präsidentschaftswahlen erreichen Ikililou Dhoinine 28,19 Prozent und Mohamed Said Fazul 22,94 Prozent der Wählerstimmen. Ikililou Dhoinine, Mohamed Said Fazul und Bianrifi Tarmidhi werden sich am 26. Dezember einer Stichwahl stellen.
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Moroni/Komoren: Fast zwei Monate nach dem Absturz von Yemenia-Flug 626 wird der Flugschreiber der Maschine geborgen.
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Moroni/Komoren: Flug YI 626 der Fluggesellschaft Yemenia stürzt brennend mit 153 Personen (142 Passagiere, 11 Besatzungsmitglieder) in den indischen Ozean. Die Maschine vom Typ Airbus A310-324 befand sich im Landeanflug auf den Flughafen von Moroni. Bisher wurde ein Überlebender gerettet.
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Moroni/Komoren. Im Bürgerkrieg auf den Komoren unterzeichnen die verfeindeten Parteien das Abkommen von Moroni, das Wahlen für April 2004 vorsieht.

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