Komorn

Komorn (ungarischKomárom und slowakischKomárno) ist der deutsche Name zweier Städte, die auf den beiden gegenüberliegenden Ufern der Donau in Ungarn und der Slowakei liegen und aus der Teilung dieser Stadt entstanden sind. Die beiden Städte sind durch eine Eisenbahn- und eine Straßenbrücke miteinander verbunden.

Das historische Zentrum sowie die Festung liegen an der Stelle, wo die Waag in die Donau mündet, also im slowakischen Teil. Die Festung war im Königreich Ungarn (später Österreich-Ungarn) bedeutend, da sie nie von den Osmanen gewaltsam erobert werden konnte (nec arte nec marte). Die Festung entstand im 16. Jahrhundert als Schwesterbau zur Festung Raab durch den Umbau einer mittelalterlichen Burg (erster Quellenbeleg 1218). Die verantwortlichen Ingenieure waren Pietro Ferrabosco und Daniel Specklin. Eine „Neue Festung“ wurde im 17. Jahrhundert neben der alten errichtet. Beide sind bis heute erhalten geblieben.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Edmund Pick-Morino wird in Komorn geboren. Edmund Pick-Morino, eigentlich Ödön Pick, ungarisch Ödön Morinyi war ein ungarischer Maler.
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Geboren: Richard Körner wird in Josefstadt, einem Vorort von Komorn geboren. Richard Körner, Edler von Siegringen war ein Bruder des späteren österreichischen Bundespräsidenten Theodor Körner und Oberstleutnant im österreichischen Artilleriestab während des Ersten Weltkriegs.
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Geboren: Julie Kopacsi wird in Komorn, Österreich-Ungarn geboren. Julie Kopacsy-Karczag, geborene Julie Kopacsy, auch julie Kopacsy war eine ungarische Opernsängerin (Sopran).
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Geboren: Alexander Krakauer wird in Komorn geboren. Alexander Krakauer war ein österreichischer Komponist und Verfasser von Wienerliedern.
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Gestorben: Carl Friedrich Ferdinand Buckow stirbt in Komorn. Carl Friedrich Ferdinand Buckow war ein deutsch-österreichischer Orgelbauer.

Gefechtskalender

1849

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1849 bis zum Beginn des Sommerfeldzuges stand die Einheit in Wien, kämpfte dann in Ungarn gegen die Truppen der Sezessionsregierung bei Szered, Pered (Tešedíkovo), in beiden Schlachten bei Komorn, danach bei Szöreg und Temesvár. Von den beiden anderen in Böhmen verbliebenen Divisionen wurde eine im September zur Belagerung von Komorn abgestellt. (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Kaiser Franz I.“ Nr. 1)

1849

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Die gleichen Abteilungen kämpften bei Eperies, Kaschau, Szantó und mit Auszeichnung bei Tarczal und Hatvan. Eine Eskadron wehrte erfolgreich einen Überfall durch Insurgenten auf Igló ab. Abteilungen des Regiments wiesen beim Rückzug vom Branisko - Pass den verfolgenden Gegner zurück. Im Sommerfeldzug standen auch die beiden anderen Divisionen in Ungarn, das gesamte Regiment kämpfte in beiden Schlachten von Komorn, des Weiteren bei Makó und Dreispitz. Im September wurden drei Eskadronen zur Belagerung von Komorn detachiert. (K.u.k. Galizisches Ulanen-Regiment „Kaiser Joseph II.“ Nr. 6)

1849

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Zum Korps Schlick abgestellt, nahmen Teile des Regiments an den Gefechten bei Eperies, Füge, dem Überfall auf Pétervásár, und dem Gefecht bei Sirok teil. Weiterhin kämpfte das Regiment mit Auszeichnung bei Verpeléth-Kápolna, bei Mezö-Kövesd, Hatvan und Isaszeg. Danach wurde es zu Belagerungstruppe vor Komorn abgestellt. Dort verblieb es bis zum Ende der Kämpfe ohne weitere Gefechtstätigkeiten. (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Graf Montecuccoli“ Nr. 8)

1849

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Teilnahme an der Belagerung von Komorn. Zwei Eskadronen waren am Gefecht bei Káty beteiligt. Nach mehrfachem Wechsel der Verbandszugehörigkeit stand das Regiment während des Sommer-Feldzuges im III. Korps, kam aber nicht zum Einsatz. Nur die erneut detachierte Oberstlieutenants-Division focht bei Ihászi. Beim weiteren Vormarsch an die Theiß kämpften drei Eskadronen bei Ó-Besenyö. (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Nikolaus Nikolajewitsch Großfürst von Rußland“ Nr. 12)

1849

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Kämpfe in Ungarn bei Komorn und Zsigerd, am 20. und 21. Juni in der Schlacht bei Pered. (K.u.k. Infanterieregiment Nr. 14)

"Komorn" in den Nachrichten