Kompilationsfilm

Ein Kompilationsfilm ist ein aus bereits vorhandenem (Archiv)-Material montierter Film.

Im dokumentarischen Kompilationsfilm wird das Material zur Vermittlung und Verdeutlichung einer intendierten Aussage des Autors (Filmemachers) ausgewählt und geschnitten sowie zumeist auch kommentiert. Die jeweilige Kompilation ist bewusst ausgewählt und die Form der Montage ist zumeist gleichermaßen von künstlerischen wie argumentativen Prämissen geprägt. Zur Ergänzung können Interviews, Spielszenen und anderes neu gefilmtes Material verwendet werden.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jay Leyda stirbt. Jay Leyda war ein amerikanischer Filmhistoriker und Literaturhistoriker. Er drehte den avantgardistischen Kurzfilm A Bronx Morning. Leyda verfasste Standardwerke über das sowjetische Kino, Kino (1960), über Sergei Eisenstein, über den Kompilationsfilm, Films Beget Films (1964), und über den chinesischen Film, Dianying. Electric Shadows (1972). Leyda fotografierte, er war Mitglied in der Workers Film and Photo League und er drehte 1931 einen kurzen Film. Er hat bei Sergei Eisenstein am Gerassimow-Institut für Kinematographie in Moskau studiert (1933) und als Fotograf an dessen verschollenem Werk Bezhin Meadow (1935–1937) mitgearbeitet. Nach seiner Rückkehr nach New York erhielt er 1936 die Stelle eines Assistant Curators an der Filmabteilung des Museum of Modern Art, 1940 musste er wegen politischer Anfeindungen gehen. In Hollywood arbeitete er an Projekten der Frontier Film Group. Er war technischer Berater für den Propagandafilm Mission to Moscow (Botschafter in Moskau) von Michael Curtiz (1943). Ein Kommunist seit seiner Jugend, wich er 1954 nach London aus. Von 1959 bis 1964 war er in Peking, im China Film Archive und anschließend von 1964 bis 1969 am Staatlichen Filmarchiv in Ostberlin. Dank des veränderten politischen Klimas kehrte er nach Nordamerika zurück und unterrichtete in Yale und an der York University in Toronto. Von 1973 an lehrte er Cinema Studies an der New York University. Mit seinen Studenten erforschte er den amerikanischen Film in der Zeit vor Hollywood. Leyda war seit 1934 mit der revolutionären Tänzerin Si-Lan-Chen-Leyda (Sylvia Chen) verheiratet (* 1905, auf Trinidad).
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Gestorben: Esfir Iljinitschna Schub stirbt in Moskau. Esfir Iljinitschna Schub (russisch? Эсфирь Ильинична Шуб), auch bekannt als Esther Schub war eine sowjetische Filmregisseurin und gilt als eine Pionierin des Kompilationsfilms.
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Geboren: Jay Leyda wird , in Detroit geboren. Jay Leyda war ein amerikanischer Filmhistoriker und Literaturhistoriker. Er drehte den avantgardistischen Kurzfilm A Bronx Morning. Leyda verfasste Standardwerke über das sowjetische Kino, Kino (1960), über Sergei Eisenstein, über den Kompilationsfilm, Films Beget Films (1964), und über den chinesischen Film, Dianying. Electric Shadows (1972). Leyda fotografierte, er war Mitglied in der Workers Film and Photo League und er drehte 1931 einen kurzen Film. Er hat bei Sergei Eisenstein am Gerassimow-Institut für Kinematographie in Moskau studiert (1933) und als Fotograf an dessen verschollenem Werk Bezhin Meadow (1935–1937) mitgearbeitet. Nach seiner Rückkehr nach New York erhielt er 1936 die Stelle eines Assistant Curators an der Filmabteilung des Museum of Modern Art, 1940 musste er wegen politischer Anfeindungen gehen. In Hollywood arbeitete er an Projekten der Frontier Film Group. Er war technischer Berater für den Propagandafilm Mission to Moscow (Botschafter in Moskau) von Michael Curtiz (1943). Ein Kommunist seit seiner Jugend, wich er 1954 nach London aus. Von 1959 bis 1964 war er in Peking, im China Film Archive und anschließend von 1964 bis 1969 am Staatlichen Filmarchiv in Ostberlin. Dank des veränderten politischen Klimas kehrte er nach Nordamerika zurück und unterrichtete in Yale und an der York University in Toronto. Von 1973 an lehrte er Cinema Studies an der New York University. Mit seinen Studenten erforschte er den amerikanischen Film in der Zeit vor Hollywood. Leyda war seit 1934 mit der revolutionären Tänzerin Si-Lan-Chen-Leyda (Sylvia Chen) verheiratet (* 1905, auf Trinidad).

Rundfunk, Film & Fernsehen

2008

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Film: Fitna ist ein islamkritischer Kurz- und Kompilationsfilm des rechtsgerichteten, niederländischen Politikers Geert Wilders. Der Film ist eine Collage von Zitaten aus verschiedenen Suren des Korans in visueller und akustischer Verknüpfung mit in Printmedien und Film- und Fernsehaufnahmen dokumentierten islamistisch motivierten Gewaltszenen zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Stab:
Regie: „Scarlet Pimpernel“
Drehbuch: Geert Wilders
„Scarlet Pimpernel“
Schnitt: „Scarlet Pimpernel“

2003

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Beispielfilme > Zusammenschnitte aus Fernsehserienepisoden: Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino , Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion

2001

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Hörspiele und Features: Józef Ignacy Kraszewski: Gräfin Cosel (Fürst von Fürstenberg) – Regie: Walter Niklaus (Hörspiel (5 Teile) – MDR) (Udo Schenk)

1999

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Film: Winterspruch , (Regie) (Jan Schomburg)

1991

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Beispielfilme > Zusammenschnitte aus Fernsehserienepisoden: Flash III – Deadly Nightshade , Flash – Der Rote Blitz

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