Konflikt

Von einem Konflikt (von lateinischconfligere, „zusammentreffen, kämpfen“; PPP: conflictum) spricht man, wenn Interessen, Zielsetzungen oder Wertvorstellungen von Personen, gesellschaftlichen Gruppen, Organisationen oder Staaten miteinander unvereinbar sind oder unvereinbar erscheinen (Intergruppenkonflikt). Dabei lässt sich zwischen der Konfliktstruktur, den Konflikt begleitenden Gefühlen (z. B. Wut) und dem konkreten Konfliktverhalten (z. B. tätliche Aggression) unterscheiden.

Die Konfliktforschung untersucht die Entstehung und den Verlauf von Konflikten und entwickelt Lösungsstrategien, um das Handeln in Konflikten zu verändern, um erwünschte Entwicklungen zu fördern und unerwünschte zu begrenzen.

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Geboren & Gestorben

1955

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Geboren: Paul Lahninger wird in Wien geboren. Paul Lahninger ist ein österreichischer Autor und Lehrbeauftragter für soziale Kompetenz. Paul Lahninger entwickelte neue methodische Ansätze und Interventionstechniken für Lehre und Führungsaufgaben, insbesondere für den Umgang mit Widerstand und Konflikten.
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Geboren: Ingomar Grünauer wird in Melk geboren. Ingomar Grünauer ist ein österreichischer Komponist der Gegenwart. Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt auf Werken in kleineren Formen für das Musiktheater. Seine Oper „Cantor – Die Vermessung des Unendlichen“, die sich mit den existentiellen Konflikten im Leben des revolutionären Mathematikers Georg Cantor (1845–1918) auseinandersetzt, wurde am 10. November 2006 im Opernhaus Halle unter der Leitung von Roger Epple uraufgeführt.
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Geboren: Thomas Gordon (Psychologe) wird geboren. Thomas Gordon war praktizierender Psychologe in den USA. Er promovierte an der Universität von Chicago, wo er auch unterrichtete. Durch seine Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erkannte er die große Bedeutung der Kommunikation und gewaltfreien Konfliktlösung für die zwischenmenschliche Beziehung.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2010

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Veröffentlichungen: Wie beliebig ist der Umgang mit politischen Konflikten im Raum der strategischen Energie- und Umweltpolitik? In: Peter H. Feindt u. Thomas Saretzki (Hrsg.): Umwelt- und Technikkonflikte. VS-Verlag, Wiesbaden, S. 54-75, ISBN 978-3-531-17497-6 (Reinhard Ueberhorst)

2010

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Veröffentlichungen: Wie beliebig ist der Umgang mit politischen Konflikten im Raum der strategischen Energie- und Umweltpolitik? In: Peter H. Feindt u. Thomas Saretzki (Hrsg.): Umwelt- und Technikkonflikte. VS-Verlag, Wiesbaden, S. 54-75, ISBN 978-3-531-17497-6. (Reinhard Ueberhorst)

Tagesgeschehen

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Deutschland: Laut einer Umfrage der DAK greifen zwei Millionen Menschen wegen Stress und Konflikten am Arbeitsplatz zu Medikamenten, davon 800.000 regelmäßig.
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Georgien: In der Nacht verkündete Georgiens stellvertretender Verteidigungsminister Batu Kutelia, die georgischen Streitkräfte würden nach der Drohung Südossetiens mit der Mobilmachung, von erhöhte Gefechtsbereitschaft (DefCon 3) in erhöhte Gefechtsbereitschaft mit Mobilisierung der Reserve und der Nationalgarde (DefCon 2) versetzt. Der stellvertretende Verteidigungsminister wies ebenfalls darauf hin, falls sich die Konfliktsituation in den nächsten 48 Stunden verschärfen sollte, würde Georgien seine Streitkräfte in maximale Gefechtsbereitschaft mit Einsatz aller verfügbaren Truppen (DefCon 1) versetzen. Georgien hatte seine Streitkräfte erst im Mai in erhöhte Gefechtsbereitschaft versetzt, als Russland zusätzliche Truppen in die abtrünnige Region Abchasien schickte. Durch die militärische Ausbildung und Unterstützung der USA besitzt Georgien ebenfalls ein Defense-Condition-System (DEFCON) nach amerikanischem Vorbild, das die Gefechtsbereitschaft anzeigt. Nach Angaben von Reportern, hat Georgien in seiner 2006 in der Nähe von Abchasiens eröffneten Militärbasis Senaki, bis zu 12 000 Soldaten zusammengezogen und in Kampfbereitschaft versetzt.
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Jerusalem/Israel. Bundespräsident Horst Köhler hat im israelischen Parlament (Knesset) die Verantwortung für den Holocaust als Teil der deutschen Identität bezeichnet. Es gebe einen Auftrag der Opfer der Shoah: „Nie wieder Völkermord zuzulassen“. -Zum ersten Mal seit rund vier Jahren der Gewalt im Nahen Osten ist in der kommenden Woche ein Gipfeltreffen zwischen den Konfliktparteien geplant. Israels Ministerpräsident Ariel Scharon und Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas werden im ägyptischen Sharm El-Sheikh am 9. Februar zu Gesprächen zusammenkommen.

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