Kongokonferenz

Die Kongokonferenz (oder Westafrika-Konferenz) fand vom 15. November 1884 bis zum 26. Februar 1885 auf Einladung des deutschen Reichskanzlers Bismarck in Berlin statt und sollte die Handelsfreiheit am Kongo und am Niger regeln. Sie wird auch als Berliner Konferenz bezeichnet (allerdings nicht zu verwechseln mit dem Berliner Kongress 1878). Ihr Schlussdokument, die Kongoakte, bildete die Grundlage für die Aufteilung Afrikas in Kolonien im folgenden Wettlauf um Afrika.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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António José da Serra Gomes, Marquês de Penafiel wird in Maranhão, Brasilien geboren. António José da Serra Gomes, 2. Graf und 1. Marquis von Penafiel war ein bedeutender portugiesischer Diplomat. Er war lange Gesandter Portugals in Berlin und Delegationsleiter für Portugal bei der Kongo-Konferenz in Berlin.

Geschichte

1884

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wurde Spanisch-Sahara als Río de Oro (span. "Goldfluss") spanische Kolonie . Die Spanier begannen Handelsposten zu eröffnen und Militärstützpunkte auszubauen. Die Spanier waren dabei von Anfang an mit dem Widerstand der einheimischen Stämme konfrontiert. (Spanisch-Westafrika)

Inhalt des Vertrages

1885

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Art. VIII: Vorbehalt des Freihandels gemäß der Generalakte der Berliner Konferenz von (Vertrag zwischen Deutschland und England über die Kolonien und Helgoland)

Dokumentation

1885

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Der Sturm auf Afrika - Ein Kontinent wird geteilt, Frankreich, ARTE F/RBB, 2010 (Dokumentarfilm über die Kongokonferenz)

Afrika

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In Berlin wird die Kongoakte von der endenden Kongokonferenz verabschiedet.
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Es beginnt die Berliner Kongokonferenz, an deren Ende die Aufteilung Afrikas in Kolonialgebiete steht.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Die Berliner Afrika­konferenz bestätigt den Kongo-Freistaat als Privat­besitz der Kongo­gesellschaft und regelt die Koloniali­sierung Afrikas.

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