Konrad Adenauer

Konrad Hermann Joseph Adenauer (* 5. Januar 1876 in Köln; † 19. April 1967 in Rhöndorf; eigentlich Conrad Hermann Joseph Adenauer) war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen.

Bereits im Kaiserreich und in der Weimarer Republik absolvierte der Jurist und Angehörige der katholischen Zentrumspartei eine politische Karriere: Er war Oberbürgermeister von Köln, gehörte dem preußischen Herrenhaus an und war Präsident des preußischen Staatsrats. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde er seiner Ämter enthoben und war zeitweise inhaftiert.

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Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der israelische Außenminister Mosche Scharet unterzeichnen das Luxemburger Abkommen.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Konrad Adenauer stirbt in Rhöndorf, Stadtteil von Bad Honnef. Konrad Hermann Joseph Adenauer war von 1949 bis 1963 erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen.
Geboren:
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Konrad Adenauer wird in Köln geboren. Konrad Hermann Joseph Adenauer war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen.

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Konrad Adenauer starb im Alter von 91 Jahren. Konrad Adenauer war im Sternzeichen Steinbock geboren.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1969

Ehrungen und Nachwirkung:
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Rückseite einer 2-DM-Münze aus dem Jahr

1968

Ehrungen und Nachwirkung:
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Briefmarke der Deutschen Bundespost, aus Markenblock

Wirtschaft

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Die erste Kölner Messe wird vom Oberbürgermeister Konrad Adenauer eröffnet und findet auf dem neu errichteten Messegelände am Deutzer Ufer statt.

Kunst & Kultur

Kultur:
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Uraufführung der Tanzpantomime Der wunderbare Mandarin von Béla Bartók in Köln. Anschließendes Verbot wegen angeblicher Unmoral durch den damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer.

Deutschland

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Rücktritt des deutschen Innenministers Gustav Heinemann wegen des Bestrebens des Kanzlers Konrad Adenauer nach Wiederbewaffnung.
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Die Beratende Versammlung des Europarates verabschiedet eine Resolution, in der angesichts des Koreakrieges die Bildung einer europäischen Armee gefordert wird. Dabei soll auch die Bundesrepublik mit einbezogen werden. Bundeskanzler Konrad Adenauer begrüßt die Initiative und beginnt entsprechende Verhandlungen mit den westlichen Alliierten, doch weist der Hohe Kommissar John Jay McCloy am 24. August zunächst auf das Besatzungsstatut hin, das eine Wiederbewaffnung Deutschland ausschließt. In Deutschland wird Adenauers Vorstoß nicht nur von der SPD, sondern auch von Innenminister Gustav Heinemann kritisiert.
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Die CDU formiert sich in Königswinter auf Bundesebene und wählt Kanzler Konrad Adenauer zu ihrem Bundesvorsitzenden.

Politik & Weltgeschehen

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Die ARD beginnt mit der Ausstrahlung des Berichts aus Bonn, eine jeden Freitag gesendete Schilderung politischer Themen aus der deutschen Bundeshauptstadt. In der ersten Sendung erklärt BundeskanzlerKonrad Adenauer im Fernsehinterview: Ich gehe im Herbst.
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Politik: Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Premierminister Michel Debré eröffnen die bislang einzige Deutsch-Französische Gartenschau in Saarbrücken. Das Gelände entwickelt sich in der Folge als Deutsch-Französischer Garten zu einem gut besuchten Naherholungsort.
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Der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer trifft Charles de Gaulle in dessen Heimatort Colombey-les-deux-Eglises.
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Politik: Bei der Bundestagswahl wird die Union stärkste Fraktion, Konrad Adenauer wird als Kanzler bestätigt.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2007

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Film: Historisches Archiv der Stadt Köln (Hrsg.): Konrad Adenauer, Köln – die zwanziger Jahre, DVD (33 Min.), Köln
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Rundfunk: Das Bundesverfassungsgericht entscheidet im 1. Rundfunk-Urteil gegen den Plan Konrad Adenauers eines privaten, aber im Besitz des Bundes stehenden zweiten bundesweiten Fernsehsenders.

1961

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Film: Das Fernsehspiel Die Sendung der Lysistrata von Fritz Kortner beruht auf Aristophanes' altertümlicher Komödie „Lysistrata“. Theaterregisseur Kortner gab damit sein Debüt als TV-Regisseur. Produziert wurde der Film vom Norddeutschen Rundfunk für 530.000 D-Mark. Mehrere Anstalten der ARD in CDU-regierten Bundesländern wollten auf die Aufführung verzichten und gaben neben sittlichen Gründe an, dass auch politische Erwägungen eine Rolle spielen, unter anderem der Intendant des Süddeutschen Rundfunks: „Ich halte die Aufzeichnung für ästhetisch unter der Grenze, sittlich anstößig und politisch einseitig.“ Der Koordinator des Bayerischen Rundfunks, Claus Münster, fand: „Die Verfechter einer Atomrüstung werden auf eine Weise karikiert, die einfach unfair ist.“ Die Debatte fand statt vor dem Hintergrund der Pläne der Regierung Adenauer, die Bundeswehr atomar zu bewaffnen.

Stab:
Regie: Fritz Kortner
Drehbuch: Fritz Kortner,
frei nach Aristophanes
Musik: Herbert Brün
Kamera: Wolfgang Zeh, Frank Banuscher

Besetzung: Barbara Rütting, Romy Schneider, Ruth-Maria Kubitschek, Karin Kernke, Willy Reichert

1959

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Film: Rosen für den Staatsanwalt ist ein Spielfilm des deutschen Regisseurs Wolfgang Staudte aus dem Jahr 1959, der als bissige Satire auf die Zustände in der bundesdeutschen Justiz der Adenauer-Ära eingeht.

Stab:
Regie: Wolfgang Staudte
Drehbuch: Georg Hurdalek
Produktion: Kurt Ulrich
Musik: Raimund Rosenberger
Kamera: Erich Claunigk
Schnitt: K. M. Eckstein

Besetzung: Martin Held, Walter Giller, Ingrid van Bergen, Camilla Spira, Werner Peters, Wolfgang Wahl, Paul Hartmann, Wolfgang Preiss, Inge Meysel, Werner Finck, Ralf Wolter, Roland Kaiser, Wolfgang Neuss, Wolfgang Müller, Henry Lorenzen
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Rundfunk: Der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer eröffnet die erste öffentliche Autobahn in Deutschland, die heutige Bundesautobahn 555, zwischen Köln und Bonn.

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