Konstantinische Wende

Als konstantinische Wende wird die religiöse Entwicklung bezeichnet, die durch die von den römischen Kaisern Konstantin I. und Licinius im Jahr 313 erlassene Mailänder Vereinbarung (sachlich unkorrekt oft als Toleranzedikt bezeichnet) eingeleitet wurde. In deren Verlauf gewann das Christentum an Einfluss im Römischen Reich und wurde schließlich im Jahr 380 zur Staatsreligion erhoben.

Die konstantinische Wende machte aus der staatlich diskriminierten und phasenweise blutig verfolgten orthodox-katholischen Kirche eine zunächst geduldete, dann rechtlich privilegierte Institution und zuletzt unter Theodosius I. eine Reichskirche.

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Religion

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Konstantinische Wende: In der Mailänder Vereinbarung zwischen den Kaisern Konstantin I. (Westrom) und Licinius (Ostrom) wird jedem Menschen jene Religion gestattet, die er für sich wählt.

Politik & Weltgeschehen

362 n. Chr.

Politik, Religion & Weltgeschehen:
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Kaiser Julian versucht eine teilweise Rücknahme der Konstantinischen Wende und Stärkung des Heidentums gegenüber dem Christentum und untersagt mit dem Rhetorenedikt christlichen Lehrern, Unterricht in heidnischer Literatur zu erteilen. Das Edikt löst einen Sturm der Empörung bei christlichen, aber auch heidnischen Lehrern aus. Unter anderem legt Marius Victorinus sein Amt nieder.

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