Wissenschaft & Technik

378 n. Chr.

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Der Valens-Aquädukt in Konstantinopel wird fertiggestellt.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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In Konstantinopel wird im Beisein des Kaisers Justinian I. die Hagia Sophia eingeweiht.

Asien

628 n. Chr.

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September: Kaiser Herakleios kehrt im Triumphzug von seinem Perser-Feldzug nach Konstantinopel zurück, wobei er das zurückgewonnene Heilige Kreuz mitführt.

591 n. Chr.

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Der persische Großkönig Chosrau II., der vor dem Usurpator Bahram Chobin nach Konstantinopel geflohen war, kann mit oströmischer Hilfe seinen Thron zurückerobern. Dafür gesteht er Ostrom einige Grenzgebiete in Armenien und Georgien zu. Bahram flieht vermutlich zu den Göktürken.

Geschichte

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Das Volk stürmt den Kaiserpalast von Konstantinopel und verstümmelt die Regentin Martina und ihren Sohn, Kaiser Heraklonas, der abgesetzt wird und wenig später stirbt. Unangefochtener Kaiser ist nun Konstans II. (bis 668).

Antike

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Oströmisches Reich: Herakleios, der Sohn des Statthalters von Karthago, nimmt nach einem kurzen Bürgerkrieg Konstantinopel ein und stürzt den Kaiser Phokas, der grausam verstümmelt wird.

597 n. Chr.

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Oströmisches Reich: Kaiser Maurikios erkrankt schwer und regelt seine Nachfolge: Sein älterer Sohn soll ihm als Kaiser in Konstantinopel nachfolgen, der zweitgeborene hingegen das weströmische Kaisertum erneuern und in Rom residieren. Die beiden übrigen Söhne sind eventuell als Unterkaiser vorgesehen. Die Regelung tritt nie in Kraft.

476 n. Chr.

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Oströmisches Reich: Anfang August: Der oströmische Kaiser Zenon vertreibt den Usurpator Basiliskos, vor dem er im Vorjahr geflohen ist, und nimmt kampflos Konstantinopel ein, nachdem auch Armatus, Neffe des Basiliskos, und General Illus die Seiten gewechselt haben. Armatus' Sohn wird unter dem Namen Leo zum caesar erhoben.

475 n. Chr.

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Oströmisches Reich: Die Zeus-Statue des Phidias, eines der Sieben Weltwunder, wird in Konstantinopel bei einem Brand zerstört.

326 n. Chr.

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Römisches Reich: Byzantium wird von Kaiser Konstantin unter dem Namen Nova Roma zur Residenz und zur neuen Hauptstadt des Römischen Reiches erhoben. Die Stadt erhält einige Jahre später den Namen Konstantinopel (heute: Istanbul, Türkei).

Islamische Expansion

672 n. Chr.

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Die Araber überfallen das byzantinische Smyrna; in dieser Zeit setzen sie sich auch in Kyzikos in unmittelbarer Nähe von Konstantinopel fest.

668 n. Chr.

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668/669: Erster arabischer Vorstoß nach Konstantinopel und Belagerung der Stadt.

Belagerung von Konstantinopel

674 n. Chr.

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Islamische Expansion: Beginn einer mehrjährigen Belagerung von Konstantinopel durch die Araber unter Muʿāwiya I. (bis 678).

Byzantinisches Reich

813 n. Chr.

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Nach dem Fall Adrianopels folgt die Belagerung von Konstantinopel durch die Bulgaren.

668 n. Chr.

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Konstantin IV. wird nach der Ermordung seines Vorgängers Kaiser des Byzantinischen Reiches. Er verlegt seine Residenz wieder nach Konstantinopel.

Kunst & Kultur

1203

Religion & Kultur:
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Der Geschichtsschreiber Robert de Clari erwähnt, er habe ein Tuch (möglicher Weise das Turiner Grabtuch) mit dem Abdruck des Herrn in Konstantinopel gesehen.
Religion & Kultur:
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Die Kuppel der Hagia Sophia in Konstantinopel stürzt ein. Kaiser Justinian I. veranlasst umgehend den Wiederaufbau.
Kultur & Religion:
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Der Bau der Hagia Sophia in Konstantinopel wird fertiggestellt und die Basilika eingeweiht.

Mittelalter

1204

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Die Kreuzfahrer des Vierten Kreuzzuges erobern und plündern Konstantinopel. (Zeittafel Rom)

Ereignisse und Entwicklungen

1453

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fällt Konstantinopel an das Osmanische Reich. (15. Jahrhundert)

Kreuzzüge

1239

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Balduin II. wird zum Kaiser von Konstantinopel gekrönt.

1235

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Der byzantinische Kaiser Johannes III. belagert mit Unterstützung der Bulgaren unter Iwan Asen II. erfolglos Konstantinopel. Der lateinische Kaiser Johann von Brienne kann die Angreifer mit diplomatischen Mitteln zur Aufgabe der Belagerung bewegen.
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Vierter Kreuzzug: Alexios V. wird in Konstantinopelbyzantinischer Kaiser, zu einem Zeitpunkt, als das Heer des vierten Kreuzzugs die Stadt belagert.

1204

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Vierter Kreuzzug: Vierter Kreuzzug: Unter Führung des Dogen Dandolo zieht ein venezianisch-fränkisches Kreuzfahrerheer gegen Konstantinopel. Januar: Isaak II. und Alexios IV. werden von Alexios V. gestürzt und später getötet. März: Die Kreuzfahrer unterzeichnen einen Vertrag über die Aufteilung des Byzantinischen Reichs. April: Der Angriff auf die Kaiserstadt Konstantinopel beginnt. 13. April: Kaiser Alexios V. flieht, die Verteidigung der Stadt bricht zusammen, die Kreuzfahrer erobern und plündern die Stadt. Das Verhältnis der orthodoxen Christen zur westeuropäischen, katholischen Kultur wird durch dieses Ereignis bis in die heutige Zeit schwer belastet. 12. Mai: Graf Balduin von Flandern und Hennegau wird als Balduin I. zum ersten Kaiser des neuen lateinischen Kaiserreichs gekrönt. Die aus Konstantinopel vertriebenen Brüder Theodor I. und Konstantin (XI.) Laskaris versammeln einige emigrierte byzantinische Adlige um sich und gründen das Kaiserreich Nikaia. Alexios I. Komnenos gründet mit dem Kaiserreich Trapezunt einen weiteren Nachfolgestaat des Byzantinischen Reichs.
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Vierter Kreuzzug: Alexios IV. wird von seinem Vater Isaak II. zum Mitkaiser im Byzantinischen Reich bestimmt. Er übernimmt die faktische Herrschaft auf Druck der in Konstantinopel weilenden Kreuzfahrer des Vierten Kreuzzugs. Sein Vater ist durch achtjährige Kerkerhaft und Blendung nach dem Staatsstreich seines Bruders Alexios III. gehandicapt.

Religion

1351

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Zweites hesychastisches Konzil in Konstantinopel bestätigt endgültig die Rechtgläubigkeit der Lehre des Gregor Palamas.

1275

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Johannes XI. wird Patriarch von Konstantinopel.

1189

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Leon Theotokites wird Patriarch von Konstantinopel.
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Der päpstliche Gesandte Humbert von Silva Candida legt eine Bannbulle für Patriarch Michael I. in der Hagia Sophia in Konstantinopel nieder. Die führt zum Morgenländisches Schisma, der Spaltung des Christentums in orthodoxe und katholische Kirche), als Endpunkt einer jahrhundertelangen Entwicklung, in der sich Ost- und Westhälfte des ehemaligen römischen Reiches in politischer und kultureller Hinsicht immer mehr auseinandergelebt hatten.

988 n. Chr.

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Großfürst Wladimir I., Herrscher der Kiewer Rus, empfängt die orthodoxe Taufe. Durch den hauptsächlich auf Konstantinopel ausgerichteten Handel war es, trotz anfänglicher Eroberungsversuche seitens der Rus, zu engen Kontakten mit Byzanz gekommen, die zur christlichen Missionierung und schließlich zum Übertritt der Rus zum orthodoxen Glauben führten. In Kiew werden heidnische Tempel zerstört und slawische Götzenbilder in den Dnjepr geworfen (siehe auch Slawische Mythologie).

Byzantinisches Reich/Osmanisches Reich

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Das christliche Konstantinopel wird von den Türken vollends eingeschlossen und bis zu seinem Fall belagert.

1453

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Eroberung von Konstantinopel (1453): Konstantinopel (heute Istanbul) wird am 29. Mai von den Osmanen unter Sultan Mehmed II. erobert. Dies gilt als endgültiges Ende des Byzantinischen Reichs, dessen letzter Kaiser bei der Einnahme der Stadt fällt. Die Halbinsel Peloponnes verbleibt unterdessen noch bis 1460 und das Kaiserreich Trapezunt bis 1461 unter griechischer Herrschaft. Faktisches Ende des Oströmischen Reiches, früher mit dem Ende des Mittelalters gleichgesetzt.

Osmanisches Reich

1800

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21. März: Russland und das Osmanische Reich verabreden im Vertrag von Konstantinopel die Bildung der Republik der Ionischen Inseln. Sie ist der Hohen Pforte tributpflichtig.
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Nach dem Tod von Sultan Murad II. übernimmt sein Sohn Mehmed II., der spätere Eroberer Konstantinopels, die Macht im Osmanischen Reich.

1442

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Die türkischen Osmanen unter Sultan Murad II. belagern erfolglos Konstantinopel, die unter der Herrschaft des byzantinischen Kaiser Johannes VIII. steht.

Ereignisse

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Nach Beginn des Griechischen Unabhängigkeitskrieges wird der Ökumenische Patriarch Gregorios V. in Konstantinopel auf Befehl von Sultan Mahmud II. an einer Kirchentür aufgehängt.

691 n. Chr.

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Herbst: Im Kuppelsaal des Kaiserpalastes in Konstantinopel findet die Trullanische Synode statt. Papst Sergius I. anerkennt die Beschlüsse des Trullanums auf Druck des byzantinischen Kaisers.

559 n. Chr.

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Einfall der Hunno-Bulgaren in das Oströmische Reich; sie werden bei Konstantinopel von Belisar zurückgeschlagen.

553 n. Chr.

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Das Fünfte Ökumenische Konzil tagt in Konstantinopel. (6. Jahrhundert)

500 n. Chr.

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Um 500: Anastasios I., oströmische Kaiser von Konstantinopel, herrscht über den Großteil des Balkans, Kleinasien, Syrien und Palästina, Tiele des Zweistromlandes (Mesopotamien) sowie über Ägypten und Libyen. Damit ist sein Herrschaftsgebiet (das Byzantinisches Reich) weitgehend deckungsgleich mit dem späteren Osmanischen Reich in dessen größter Ausdehnung.

Natur & Umwelt

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Katastrophen: Im Stadtteil Pera wütet in Konstantinopel ein großer Brand, dem mindestens 3.000 Häuser sowie etwa 1.300 Bewohner zum Opfer fallen.
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Katastrophen: Ein Erdbeben zerstört Teile von Konstantinopel und fordert etwa 13.000 Tote.

746 n. Chr.

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Katastrophen: In Konstantinopel bricht die Pest aus.
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Katastrophen: Ein schweres Erdbeben erschüttert Konstantinopel.

551 n. Chr.

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Katastrophen: Erdbeben im östlichen Mittelmeergebiet: Nach einer schweren Welle von Erdbeben in Mittelgriechenland kommt es zu weiteren in Konstantinopel, Tyros, Sidon, Berytos, Byblos und Petra, die große Zerstörungen anrichten. An der Mittelmeerküste führt dies zugleich zu großen Flutwellen.

Wirtschaft

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Der erste Orient-Express startet vom Pariser Ostbahnhof zur Fahrt nach Warna am Schwarzen Meer, wo die Reisenden ein Schiff nach Konstantinopel nehmen können.

Porträts

1893

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Konstantinopel (Jan Ciągliński)

Politik & Weltgeschehen

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Konstantinopel erhält offiziell den Namen Istanbul, nachdem die Stadt in der Bevölkerung schon lange so genannt worden ist. Ferner wird die Hauptstadt Angora nunmehr als Ankara bezeichnet. (28. März)

1930

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28. März: Konstantinopel erhält offiziell den Namen „Istanbul

1915

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Mit der Verhaftung der ersten 200-400 aus der armenischen Oberschicht in Konstantinopel auf Anordnung von Innenminister Talat Pascha beginnt im Osmanischen Reich der Völkermord an den Armeniern, die Verfolgung der Pontosgriechen und der Völkermord an den Aramäern. (24. April)
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Sultan Mustafa IV. wird in Konstantinopel ermordet. Sein Bruder Mahmud II. wird neuer Herrscher im Osmanischen Reich.

1472

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Weitere Ereignisse weltweit: Iwan III. aus Russland heiratet Prinzessin Sophia aus Konstantinopel.

Europa

1912

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Europa & Mittelmeerraum: 17./18. November: Bulgarien versucht vergeblich, Konstantinopel einzunehmen.
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Nach dem Bekanntwerden eines tödlichen Pestfalles in Konstantinopel (heute Istanbul) wird der Personen- und Güterverkehr zwischen Rumänien und dem Osmanischen Reich vorläufig eingestellt. Auch der Orient-Express verkehrt nicht mehr. In den folgenden Wochen häufen sich weltweit Meldungen über Pestfälle in Hamburg, Kingston upon Hull und Kapstadt.

1314

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Weitere Ereignisse in Europa: Der spätere serbische König Stefan Uroš III. Dečanski erhebt sich gegen seinen Vater Stefan Uroš II. Milutin, wird gefangengenommen, geblendet und ins Exil nach Byzanz geschickt.
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Übriges Europa: Peter von Courtenay wird in Rom von Papst Honorius III. zum Kaiser des Lateinischen Kaiserreichs von Konstantinopel gesalbt. Doch wird der neue Kaiser sein Reich keinen einzigen Tag regieren, weil er im Verlauf der Anreise gefangen genommen wird.

1075

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Kosmas I. wird Patriarch von Konstantinopel.

Waffenerwerb

1928

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Nordafrika (Marrakesch, Fès, Algier, Tunis, Kairo), Türkei , Griechenland (Athen), Italien (Neapel, Rom, Florenz, Venedig) als auch Zwischenstopps auf der Heimreise in Paris und London (George Cameron Stone)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1973

Werke:
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El derecho y el revés (Gabriel Celaya)

1918

Mitarbeiter:
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Friedrich Schrader, Korrespondent in Konstantinopel bis (Kölnische Zeitung)

1911

Herkunft und Werdegang:
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Botschaftsrat in Konstantinopel (Gerhard von Mutius)

1897

Werk:
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Smaragda: Roman aus Konstantinopel, Stuttgart (August Wilhelm Otto Niemann)

1355

Leben:
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auf dem Weg nach Konstantinopel verstorben (Stefan Uroš IV. Dušan)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2002

Größte Erfolge:
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3.Platz im Steher Preis (Zoom Dancer) (Gerald Geisler)

1885

Ehrung:
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Ehrenmitglied der Griechischen Philologischen Gesellschaft zu Konstantinopel (Iwan von Müller)

1871

Ehrung:
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μέλος ἐπίτιμον des ἑλληνικὸς σίλλογος φιλολογικός zu Konstantinopel (Moritz Schmidt)

"Konstantinopel" in den Nachrichten