Korinth

Korinth (griechischΚόρινθοςKorinthos (f. sg.), Aussprache: [ˈkɔrinθɔs]) ist eine griechische Stadt mit über 30.000 Einwohnern (2011) am Isthmus von Korinth, also demIsthmus, einer Landenge, die den Peloponnes und das griechische Festland verbindet. Westlich dieser Landenge befindet sich der Golf von Korinth. Korinth ist nach Patras und Kalamata die drittgrößte Stadt des Peloponnes und war bis 2010 Verwaltungssitz der Präfektur Korinthia (ΚορινθίαKorinthía). Die Stadt wird von der Küstenebene Vocha im Westen, den Gerania-Bergen im Osten, den Oneia-Bergen im Süden umgeben. Erdbeben haben die Stadt wiederholt zerstört.

Korinth liegt etwa 78 km westlich von Athen. Den Isthmus überquerte man in der Antike mit Schiffen, indem man sie auf Schiffskarren in vorgefertigten Spurrillen über die felsige Landenge schleppte. Die Trasse dazu ist unter dem Namen Diolkos bekannt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts befindet sich hier jedoch der Kanal von Korinth.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1993

Werk:
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Der blaue Zug. Frankfurt/M. (Georg Lentz)

1971

Werk:
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Die Gnosis in Korinth, Göttingen 1956, 2. neubearb.Aufl. 1965; 3. neubearb. Aufl. 1969, engl. (Walter Schmithals)

1870

Werk:
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Die Einnahme von Korinth (Tony Robert-Fleury)

Geboren & Gestorben

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Geboren: Anastasios Bakasetas wird in Korinth geboren. Anastasios Bakasetas ist ein griechischer Fußballspieler, der seit 2010 bei Asteras Tripolis spielt.
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Geboren: Konstantinos Triantafyllopoulos wird in Korinth, Griechenland geboren. Konstantinos Triantafyllopoulos ist ein griechischer Fußballspieler.
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Gestorben: Oscar Broneer stirbt in Korinth, Griechenland. Oscar Theodore Broneer war ein schwedisch-amerikanischer Klassischer Archäologe.
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Gestorben: Johannes Sykutris stirbt in Korinth. Johannes Sykutris, eigentlich Ioannis Sykoutris, war ein griechischer klassischer Philologe.
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Geboren: Irene Papas wird in Chiliomodi bei Korinth, Griechenland geboren. Irene Papas ist eine griechische Schauspielerin. Von 1943 bis 1947 war sie mit dem Regisseur Alkis Papas verheiratet.

Kunst & Kultur

550 v. Chr.

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Kultur: um 550 v. Chr.: Milonidas, einer der wenigen namentlich bekannten Vasenmaler aus Korinth, fertigt seine Werke im spätkorinthisch-schwarzfigurigen Stil.

560 v. Chr.

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Kultur: um 560 v. Chr.: Der Amphiaraos-Maler fertigt in Korinth den Amphiaraos-Krater. Der Kolonettenkrater ist eines der Hauptwerke der rotgrundigen VasenmalereiKorinths.

570 v. Chr.

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Kultur: um 570 v. Chr.: In Korinth ist der Dodwell-Maler tätig, ein Vasenmaler im korinthisch-schwarzfigurigen Stil.

580 v. Chr.

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Kultur: um 580 v. Chr.: Der Pholoe-Maler aus Korinth fertigt sein berühmtestes Werk, einen Skyphos.

600 v. Chr.

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Kultur: um 600 v. Chr.: In Korinth wird der Eurytios-Krater gefertigt, ein Kolonettenkrater im noch recht neuartigen schwarzfigurigen Stil der griechischen Vasenmalerei.

Religion

58 n. Chr.

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In Korinth verfasst der Apostel Paulus während seines zweiten Aufenthaltes im Frühling vermutlich seinen Römerbrief.

50 n. Chr.

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Gründung der christlichen Gemeinde in Korinth durch Paulus von Tarsus. (nach anderen Quellen im Jahre 51)

Politik & Weltgeschehen

146 v. Chr.

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Korinth wird von römischen Truppen unter der Führung des Konsuls Lucius Mummius erobert und zerstört. Der Achäische Bund wird zerschlagen. Griechenland wird römische Provinz.

243 v. Chr.

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Aratos von Sikyon bemächtigt sich in einem nächtlichen Angriff der korinthischen Festung Akrokorinth, wo eine makedonische Garnison stationiert ist. Daraufhin wendet sich auch die Stadt Korinth gegen Antigonos II. Gonatas von Makedonien und schließt sich dem Achaiischen Bund an. In Lechaion, dem Hafen Korinths, erbeutet Aratos 25 makedonische Schiffe. Nun schließen sich Megara, Troizen und Epidauros der Rebellion und dem Bund an. Dieser fällt in Attika ein, da Athen weiterhin auf der Seite des Antigonos steht.

308 v. Chr.

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Reich Alexanders des Großen: Ptolemaios I. gelingt die Einnahme der von den Makedoniern unter Kassander besetzten Städte Korinth, Megara und Sikyon. Er verlässt Griechenland, nachdem er mit Kassander einen Waffenstillstand vereinbart.

335 v. Chr.

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Während Alexander im Norden kämpft, erhebt sich Theben gegen die makedonische Herrschaft und vertreibt die makedonische Garnison. Athen schließt sich auf Betreiben des Demosthenes dem Aufstand an. Von Illyrien aus eilt Alexander heran und unterwirft Theben, 6.000 Einwohner lässt er töten, 30.000 in die Sklaverei verkaufen und die Stadt dem Erdboden gleichmachen. Nach diesem Exempel unterwerfen sich die übrigen Griechenstädte und geloben Alexander in Korinth ihre Gefolgschaft.

433 v. Chr.

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In der Schlacht bei den Sybota-Inseln treffen die korinthische Flotte und die von Kerkyra aufeinander. Da beide Mächte auch in den spartanisch-athenischen Gegensatz verwickelt sind, trägt die Schlacht zur Eskalation im Vorfeld des Peloponnesischen Krieges bei, der zwei Jahre später ausbricht.

Antike

396 n. Chr.

Römisches Reich:
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Plünderung von Korinth, Argos und Sparta durch die Westgoten unter Alarich I. Stilicho stellt sich ihnen in der nördlichen Peloponnes bei Pholoe entgegen, doch können sich die Westgoten mit der Beute nach Epirus absetzen.

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Ein weiteres schweres Erdbeben zerstört fast die gesamte griechische Stadt Korinth
Katastrophen:
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Ein Erdbeben zerstört die griechische Stadt Korinth. Sie wird danach sechs Kilometer entfernt wieder aufgebaut.

Waffenerwerb

1932

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Konstantinopel (Türkei) und Korinth (Griechenland) (George Cameron Stone)

Europa

540 n. Chr.

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539/40: Hunno-Bulgaren fallen in das oströmische Reich ein und stoßen bis Korinth und Konstantinopel vor.

225 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Argos und zahlreiche weitere Städte der Peloponnes (Kaphyai, Pellene, Pheneos, Phlios, Kleonai, Epidauros, Hermione und Troizen) schließen sich im Verlauf des Kleomenischen Krieges Kleomenes III. von Sparta an, der schließlich auch Korinth für sich gewinnen kann. Der Achaiische Bund appelliert daraufhin an Antigonos III. Doson von Makedonien, dem die Herrschaft über Korinth zugesagt wird, wenn er den Achaiiern gegen Sparta zu Hilfe komme.

226 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Sparta unter Kleomenes III. erobert Arkadien, die Argolis und Korinth. Der Achaiische Bund wird bei Hekatombaion nahe Dyme besiegt. Eine spartanische Hegemonie in Griechenland fürchtend, stellt Ptolemaios von Ägypten die bisher geleisteten Hilfszahlungen für Kleomenes ein; Antigonos III. Doson von Makedonien greift auf Betreiben des Aratos von Sikyon als Gegner Spartas in die Auseinandersetzung ein.

249 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Alexander von Korinth, Sohn des Krateros, erhebt sich gegen den makedonischen König Antigonos II. Gonatas.

265 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Areus I., König von Sparta, fällt im Chremonideischen Krieg gegen Makedonien bei Korinth. Sein Nachfolger wird Akrotatos. Nach dieser Niederlage Spartas gerät Athen in Bedrängnis.

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