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Brüssel/Belgien: Nach neuen Zwischenfällen am Grenzübergang Jarinje sagt Serbien die von der Europäischen Union unterstützten Verhandlungen mit dem Kosovo bis auf Weiteres ab.
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Den Haag/Niederlande: Vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien beginnt der Prozess gegen den ehemaligen Premierminister des Kosovo, Ramush Haradinaj, und zwei weiteren Angeklagten wegen Mord- und Foltervorwürfen während des Kosovokrieges.
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Priština/Kosovo: Nach gewaltsamen Auseinandersetzungen am Grenzübergang Jarinje im Norden des Landes wird die internationale KFOR-Schutztruppe mit rund 700 Soldaten aus Deutschland und Österreich verstärkt.
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Jarinje/Kosovo: An einem Grenzübergang zu Serbien kommt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, an denen auch KFOR-Soldaten beteiligt sind.
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Priština/Kosovo: Das Parlament wählt die 35-jährige Präsidentin der Staatspolizei Atifete Jahjaga mit großer Mehrheit zur neuen Staatspräsidentin.
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Priština/Kosovo: Das Parlament wählt den 59-jährigen Bauunternehmer Behgjet Pacolli mit knapper Mehrheit zum neuen Staatspräsidenten.
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Priština/Kosovo: Bei den Parlamentswahlen gewinnt die Demokratische Partei von Präsident Hashim Thaçi mit 36 Prozent der Wählerstimmen, während die Demokratische Liga 24 Prozent erreicht, die Vetëvendosje erlangt 12 Prozent, die Allianz für die Zukunft elf Prozent und die Allianz neues Kosovo sieben Prozent.
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Priština/Kosovo: Die seit Ende 2007 amtierende Koalitionsregierung zerbricht, nachdem LDK-Parteichef Fatmir Sejdiu wegen des Streites mit der Mehrheitspartei PDK und Premier Hashim Thaçi über die Privatisierung von Post und Telekom den Austritt ankündigt.
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Den Haag/Niederlande: Der Internationale Gerichtshof stellt in einem rechtlich nicht bindenden Gutachten fest, dass die vom Kosovo erklärte Unabhängigkeit von Serbien nicht gegen das Völkerrecht verstößt.
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Priština/Kosovo und Skopje/Mazedonien: Die Parlamente beider Länder ratifizieren einen Staatsvertrag zur Festlegung der gemeinsamen Staatsgrenze und legen damit erstmals die Grenze zwischen den beiden benachbarten Staaten international verbindlich fest.
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Kosovo/Priština: Vier Monate nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo ist die neue Verfassung in Kraft getreten.
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Kosovo: Bei einer außerordentlichen Sitzung des Kosovo-Parlaments wird am Nachmittag die Unabhängigkeit der Kosovo-Provinz von Serbien ausgerufen. Die Abgeordneten stimmen einstimmig für eine entsprechende von der Regierung vorgeschlagene Deklaration. Serbien erkennt die Abspaltung aber nicht an.
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Kosovo/Serbien: Hashim Thaci gewinnt die Parlamentswahlen im Kosovo. Er setzt sich für die Unabhängigkeit vom Kosovo von Serbien ein. Die Wahlbeteiligung war bei 42%.
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Der CDU-Abgeordnete Ruprecht Polenz kritisiert Russlands Politik der Einschüchterung der Regierung gegen die Bevölkerung. Er kritisiert auch, dass Putin gestern drohte aus dem INF-Vertrag auszutreten und dass er Sanktionen gegen Serbien für den Kosovo blockiert. Der frühere Präsident der Sowjetunion Michael Gorbatschow unterstützt Putin, er sagt, dass dies eine normale Reaktion gegen das Raketenabwehrsystem sei.
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Priština / Kosovo: Bei den Verhandlungen um den künftigen Status des autonomen Territoriums des Kosovo wird der deutsche Diplomat Wolfgang Ischinger EU-Unterhändler.
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Kosovo/Serbien: Der serbische Ministerpräsident Vojislav Koštunica lehnt einen Vorschlag der EU und der USA strikt ab, auf Grundlage einer weiteren UN-Resolution in neue direkte Verhandlungen mit der albanisch dominierten Provinzregierung des Kosovo einzutreten. Damit wächst die Gefahr, dass in nächster Zukunft die USA, aber letzten Endes auch EU-Staaten das Kosovo als unabhängigen Staat anerkennen.
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Serbien: Die Bevölkerung in Serbien stimmt knapp (etwa 51 %) für die Annahme einer neuen Verfassung, welche Bestimmungen zum Minderheitenschutz und den europäischen Werten enthält. Dem Kosovo (den der Gesetzestext trotz der Wiener UNO-Verhandlungen als Teil Serbiens bezeichnet) wird volle Autonomie in Aussicht gestellt, der ungarisch besiedelten Vojvodina allerdings nur teilweise. Dementsprechend ist die Wahlbeteiligung regional sehr unterschiedlich. Die Politologen hatten eine Zustimmung von bis zu 90 % erwartet.
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Wien/Österreich: Erstmals seit Ende des Balkankrieges treffen sich in der Donaumetropole die Führer von Kosovo-Albaner und Serben, um über die Zukunft des Kosovo Gespräche zu führen.
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Kosovo, Serbien: in Österreichs Hauptstadt Wien werden die Gespräche über den künftigen Status der nominell noch serbischen Provinz fortgesetzt. Die UNO-Diplomatie versucht, zwischen den gegensätzlichen Standpunkten (Unabhängigkeit bzw. Wiederherstellung einer weitgehenden Autonomie) zu vermitteln.
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Kosovo: In Wien verhandeln erstmals Vertreter Belgrads und Prištinas über den künftigen Status der seit 1999 unter UNMIK-Verwaltung stehenden südserbischen Provinz. Wegen konträrer Ansichten -die Albaner wollen staatliche Unabhängigkeit, Serbien gesteht nur Autonomie zu -geht es zunächst nur um die Dezentralisierung der Lokalverwaltung. Die bei der „Shuttle-Diplomatie“ von November 2005 vereinbarten Gespräche unter Vorsitz Albert Rohans (UNO/Österreich) waren nach dem Tod von Kosovo-Präsident Ibrahim Rugova um 3 Wochen verschoben worden.
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Kosovo: Das Parlament wählt den Hochschulprofessor Fatmir Sejdiu zum Präsidenten der nach Unabhängigkeit von Serbien strebenden Provinz. Der Nachfolger des verstorbenen Ibrahim Rugova gilt in der internationalen Diplomatie als idealer Kompromisskandidat.
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Priština/Kosovo. Ibrahim Rugova, der Präsident der unter UN-Verwaltung stehenden serbischen Provinz, stirbt. Der 61-jährige war an Lungenkrebs erkrankt (mehr).
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Priština/Kosovo. Wenige Tage vor Beginn der Statusverhandlungen für das Kosovo hat das Parlament in Priština eine Resolution verabschiedet, in der es sich für die Bildung eines unabhängigen und souveränen Staates ausspricht. Damit bestätige das Parlament den „politischen Willen der Bevölkerung des Kosovo“, hieß es in der am Donnerstag verabschiedeten Erklärung des Parlaments. Auf Druck internationaler Vertreter im Kosovo verzichteten die Parlamentarier auf die Verabschiedung einer Resolution, mit der sie die serbische Provinz für unabhängig erklärt hätten.
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Berlin/Deutschland. Der Bundesnachrichtendienst wusste nach einem ZDF-Bericht schon Wochen vorher von Plänen für Übergriffe von radikalen Kosovo-Albanern gegen Serben im März im Kosovo.
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Kosovo. In der südserbischen Provinz Kosovo fanden Parlamentswahlen statt. Die Wahl wurde durch die Partei 'Demokratische Liga' von Präsident Ibrahim Rugova mit 47 Prozent der Stimmen gewonnen. Die serbische Minderheit hatte die Wahl wegen der schlechten Sicherheitslage boykottiert. Die UNO kritisierte diesen Wahlboykott.
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Kosovo/KFOR. Aufgrund von Personalmangel werden 140 deutsche KFOR-Soldaten bis zum 19. Mai abgezogen und durch Georgische Einheiten ersetzt. Bisherige Aufgabe der Soldaten war die Sicherung vierer Feldlager um die Stadt Prizren.
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Den Haag/Niederlande: Vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal beginnt der Prozess gegen den früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milošević. Er lehnt einen Verteidiger grundsätzlich ab, da er das Verfahren als „Lynchjustiz“ betrachtet. Milošević wird der Vertreibung und Ermordung von Albanern im Kosovo sowie des Völkermords in Kroatien und Bosnien und Herzegowina angeklagt.
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Kosovo: Österreichs Regierung beschließt in einem Ministerratsbeschluss die Entsendung eines Infanteriekontingents von maximal 500 Soldaten in den Kosovo. Die AUCON/KFOR benannte Truppe besitzt unter anderem auch Mannschaftstransporter vom Typ Pandur.
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Kosovo: Der KFOR-Einsatz der Bundeswehr im Kosovo beginnt.
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Vereinte Nationen: Die Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates (UNSCR 1244) , in der Öffentlichkeit auch als Kosovo-Resolution bekannt, wird beschlossen. Sie bildet die völkerrechtliche Grundlage für die Einrichtung der Übergangsverwaltungsmission der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK), durch die eine Zivilverwaltung im Kosovo etabliert wird. Weiterhin wird der Bundesrepublik Jugoslawien in der Resolution ihre „territoriale Unversehrtheit“ zugesichert. Die Resolution 1244 markiert gleichzeitig das Ende der gewalttätigen Auseinandersetzung des Kosovokrieges.
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Kosovo: Die Kosovo Verification Mission (KVM) wird aufgelöst und durch die „OSZE Task Force“ ersetzt.
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Račak/Kosovo: An dem Tag und am folgenden werden mindestens 40 Leichen entdeckt, die beim Massaker von Račak ums Leben kamen.
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Priština/Kosovo: Die kosovarische Fußballnationalmannschaft bestreitet ihr erstes, allerdings inoffizielles, Spiel und verliert gegen die albanische Fußballnationalmannschaft mit 1:3. Das erste offizielle Länderspiel findet erst 8 Jahre später, am 29. Mai 2001, ebenfalls gegen Albanien statt.

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