Krönung der römisch-deutschen Könige und Kaiser

Die Krönung der römisch-deutschen Könige und Kaiser war eine Abfolge mehrerer weltlicher und sakraler Hoheitsakte, Zeremonien und Weihen zur Amtseinsetzung eines neuen Herrschers im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

Das Ritual, das sich über einen langen Zeitraum herausbildete, war geprägt durch den Charakter des Reiches als Wahlmonarchie. Es verband Traditionen des antiken römischen und des späteren karolingisch-fränkischen Kaisertums mit denen der Königserhebung germanischer Völker und der kirchlichen Bischofsweihe. Seit dem Spätmittelalter folgte es den Regelungen der Goldenen Bulle, dem 1356 unter Karl IV. entstandenen Reichsgrundgesetz, und blieb bis zur Krönung Franz II. im Jahre 1792 fast unverändert.

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Politik & Weltgeschehen

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König Friedrich III. wird in Rom von Papst Nikolaus V. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt. Es handelt sich um die letzte Kaiserkrönung in Rom. (19. März)

Ablauf von Wahl und Krönung seit der frühen Neuzeit > Krönungsmahl

1558

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Krönungsmahl Ferdinands I. im Frankfurter Römer

Ablauf von Wahl und Krönung seit der frühen Neuzeit > Erzämter walten symbolisch ihres Amtes

1612

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Kampf um Ochse und Ochsenküche, Darstellung auf einem Stich um 1612

Ablauf von Wahl und Krönung seit der frühen Neuzeit > Krönung

1764

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Die Krönung Josephs II. zum römisch-deutschen König im Kaiserdom St. Bartholomäus in Frankfurt

1520

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Krönung Karl V. aus dem Jahre

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