Kreis Stormarn

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WappenDeutschlandkarte
Wappen des Kreises StormarnKoordinaten:5343?N, 1020?O
Basisdaten
Bundesland:Schleswig-Holstein
Verwaltungssitz:Bad Oldesloe
Flche:766,33km2
Einwohner:239.614 (31. Dez. 2015)
Bevlkerungsdichte:313Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen:OD
Kreisschlssel:01062
Kreisgliederung:55 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Mommsenstrae 13
23843 Bad Oldesloe
Webprsenz:www.kreis-stormarn.de
Landrat:Henning Grtz (CDU)
Lage des Kreises Stormarn in Schleswig-Holstein

Der Kreis Stormarn ist ein Kreis im Land Schleswig-Holstein. Er gehört zur Metropolregion Hamburg.



Inhaltsverzeichnis



Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis Stormarn grenzt im Norden an den Kreis Segeberg, im Nordosten an den Kreis Ostholstein und an die kreisfreie Stadt Lübeck, im Osten und Süden an den Kreis Herzogtum Lauenburg und im Westen an die Freie und Hansestadt Hamburg. Stormarn ist einer der sechs nördlichen Randkreise in Schleswig-Holstein, die zusammen mit den acht südlichen Randkreisen in Niedersachsen, den zwei östlichen Randkreisen in Mecklenburg-Vorpommern und der Hansestadt Hamburg die Metropolregion Hamburg bilden.

Die höchste Erhebung Stormarns ist der Kleine Hahnheider Berg mit 100 m ü. NN.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Stormarn“ ist auf die alte Bezeichnung eines Gaues, einer späteren Grafschaft, zurückzuführen, deren Einwohner schon im 11. Jahrhundert als Stormarii (auch Stormere) bezeichnet wurden.

  • Bis etwa 600 wird Stormarn von Sachsen besiedelt, die Ostgrenze Stormarns zum heutigen Kreis Herzogtum Lauenburg stimmt in etwa mit der historischen Grenze zwischen Sachsen und Wenden der damaligen Zeit berein.
  • Um 810 lsst Kaiser Karl der Groe den Limes Saxoniae (auch Sachsenwall genannt) durch Stormarn bauen; Reste einer Ringwallanlage sind heute noch bei der Ntschauer Schanze zu finden.
  • 1111 erhlt Graf Adolf von Schauenburg Holstein, Wagrien und Stormarn als Lehen, wobei das damalige Stormarn sich weiter westlich als der heutige Kreis befand.
  • 1322 wird mit dem Teilungs- und Friedensvertrag von Oldesloe die Alster die Westgrenze Stormarns.
Stormarn in den Grenzen von 1650
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD Coa Germany
  • 1762 fallen die mter Reinfeld und Rethwisch an Dnemark.
  • 1773 werden auch die altstormarnischen mter Trittau (nicht identisch mit dem heutigen Amt Trittau), Reinbek und Tremsbttel dnisch.
  • 1844 wird die erste Berufsschule in Oldesloe gegrndet.
  • 1867 nach dem Anschluss Schleswig-Holsteins an Preuen werden in der Provinz Schleswig-Holstein 19 Kreise und eine kreisfreie Stadt (Altona, damals als ?Stadtkreis? bezeichnet) nach altpreuischem Vorbild gebildet. Stormarn bildet einen der Kreise. Es wird aus den alten landesherrlichen mtern Reinbek, Reinfeld, Rethwisch, Tremsbttel und Trittau (nicht identisch mit dem heutigen Amt Trittau), der Stadt Bad Oldesloe, den amtsfreien Gemeinden Wandsbek und Reinfeld, 17 Adligen Gtern und den in das Gebiet eingeschlossenen lbschen Enklaven gebildet. Verwaltungssitz ist zunchst Reinbek. Das Kreisgebiet wird in vier Kirchspielvogteien untergliedert, denen die Landgemeinden zugeordnet werden. Die Adligen Gter werden in Gutsbezirke umgewandelt.
  • 1867 bis 1873 ist das Schloss Reinbek Sitz der Kreisverwaltung.
  • 1873 wird Wandsbek Sitz der Kreisverwaltung.
  • 1889 bringt die preuische Kommunalverfassung vom 26.Mai 1888 eine neue Kreisordnung: Anstelle der vier Kirchspielvogteien treten nunmehr 26 Amtsbezirke, in die die 127 Landgemeinden des Kreises eingeordnet werden. Auerdem bestehen die 21 Gutsbezirke, die Stadt Oldesloe und die Flecken Wandsbek und Reinfeld als amtsfreie Gebietskrperschaften.
  • 1889 wird die Kreisberufsschule in Bad Oldesloe gegrndet (die Zweigstelle Ahrensburg wird 1980 verselbstndigt),
  • 1898 die Landwirtschaftsschule (1994 geschlossen).
  • 1901 wird Wandsbek kreisfreie Stadt, bleibt aber Sitz der Kreisverwaltung.
  • 1923 Im Rahmen des Hamburger Aufstandes der KPD wird am 23.Oktober 1923 der Brgervorsteher Bargteheides festgesetzt und eine ?Sowjetrepublik Stormarn? ausgerufen. Die Republik wird am nchsten Tag von Lbecker Soldaten niedergeschlagen.
  • Das Unterelbegesetz vereinigt 1927 u.a. Lohbrgge mit Sande und schafft aus den Gemeinden Schiffbek, jendorf und Kirchsteinbek die neue Grogemeinde Billstedt.
  • 1937 verliert Stormarn durch das Gro-Hamburg-Gesetz etwa die Hlfte seiner Einwohner mit zwlf Randgemeinden (u.a. Rahlstedt, Billstedt und Lohbrgge) an Hamburg. Die zu Hamburg gehrende Gemeinde Grohansdorf-Schmalenbeck fllt an Stormarn. Der Sitz der Kreisverwaltung bleibt im Stormarnhaus in Hamburg-Wandsbek.
  • 1943 wird die Verwaltung nach Zerstrung der Gebude der Kreisverwaltung durch Kriegseinwirkungen von Wandsbek nach Bad Oldesloe verlegt.
  • 1945 Deutschland wird schrittweise besetzt. Vom 1. Mai bis zum 3. Mai 1945 besetzen britische Truppen Stormarn. Am Nachmittag des 3. Mais begann sodann die Besetzung Hamburgs, die zuvor in der Villa Mllering bei Lneburg vereinbart worden war. Einen Tag spter unterschrieb Hans-Georg von Friedeburg im Auftrag des letzten Reichsprsidenten Karl Dnitz, der sich zuvor mit der letzten Reichsregierung nach Flensburg-Mrwik abgesetzt hatte, die Kapitulation aller deutschen Truppen in Nordwestdeutschland, den Niederlanden und Dnemark. Die Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht folgte am 8. Mai
  • 1948 ersetzt die neue Kreisordnung der britischen Militrregierung die Amtsbezirke durch mter.
  • 1949 wird Bad Oldesloe offiziell Sitz der Kreisverwaltung.
  • 1951 whlt der Stormarner Kreistag mit Erika Keck die erste Frau in Schleswig-Holstein zur Kreisprsidentin.
  • 1952 ist Baubeginn des heutigen Stormarnhauses am Bahnhofsvorplatz in Bad Oldesloe. Das erste Stormarnhaus beherbergt heute das Bezirksamt Wandsbek in Hamburg.
  • 1957 grndet der Kreis die mittlerweile lteste Wirtschaftsfrderungsgesellschaft in Deutschland: die ?Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn, WAS.?
  • 1970 wird die Stadt Norderstedt aus den Stormarner Gemeinden Glashtte und Harksheide sowie den Pinneberger Gemeinden Garstedt und Friedrichsgabe gebildet und dem Kreis Segeberg zugeschlagen.
  • In den 1970er Jahren fhrt die kommunale Neugliederung zur Verringerung der Zahl der mter auf fnf und der amtsangehrigen Gemeinden auf 44. Daneben gibt es sechs Stdte und fnf amtsfreie Gemeinden.
  • 1976 macht der gewachsene Raumbedarf einen weiteren Verwaltungsbau in Bad Oldesloe an der Mewesstrae notwendig.
  • 1985 bezieht die Straenverkehrsbehrde/Zulassungsstelle im Bad Oldesloer Gewerbegebiet Rgen ein eigenes Gebude mit ausreichend Parkmglichkeiten, nachdem es in der Mommsenstrasse viel zu eng wurde.
  • 1991 beschlieen der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg, die Landesregierung von Niedersachsen und die Landesregierung Schleswig-Holstein, ihre Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg zu verstrken. Seitdem ist Stormarn Mitglied der Metropolregion Hamburg.
  • 1996 wird Europas grter Obst- und Gehlzlehrpfad auf einer Lnge von 4km zwischen Grabau und Blumendorf bei Bad Oldesloe eingerichtet.
  • 1997 ist die Kreisverwaltung in Bad Oldesloe mit dem Neubau am Bahnhof auf mittlerweile sieben Verwaltungsgebude angewachsen; sechs davon befinden sich in unmittelbarer Nhe des Bahnhofs, ein weiteres Gebude (Zulassungsstelle) befindet sich im Gewerbegebiet Rgen.
  • Seit 1998 ist der Kreis Stormarn auch im Internet zu finden.
  • 1998 whlt der Kreis Stormarn als erster Kreis in Schleswig-Holstein seinen Landrat in einer Direktwahl.
  • 2006 richten die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg eine gemeinsame Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe ein (Inbetriebnahme am 1.Mrz 2006).
  • 2013 richten die Kreise Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Ostholstein die Integrierte Regionalleitstelle Sd (IRLS Sd) fr Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz mit Sitz in Bad Oldesloe ein (Inbetriebnahme im Februar 2013).


Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeweiliges Kreisgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf den jeweiligen Gebietsstand.

JahrEinwohnerQuelle
186762.281
189079.570
190096.069
191085.851
192597.090
1933111.460
193967.789
1950146.431
1960140.400
1970157.000
1980187.400
1990198.600
2000217.582
2010229.756

Heutiger Gebietsstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen bis 1970 beziehen sich auf den Gebietsstand am 27. Mai 1970.

JahrEinwohner
1871 (1. Dez.)40.777
1885 (1. Dez.)40.645
1895 (2. Dez.)41.253
1905 (1. Dez.)45.275
1925 (16. Juni)51.829
1939 (17. Mai)63.449
1950 (13. Sep.)137.721
JahrEinwohner
1961 (6. Juni)130.058
1970 (27. Mai)157.043
1987 (25. Mai)192.536
2002 (30. Juni)220.410
2007 (31. Dez.)226.252
2012 (31. Dez.)232.911


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzten Kommunalwahlen führten zu folgenden Ergebnissen:

Parteien, Whlergemeinschaften und Einzelbewerber%
2013
Sitze
2013
%
2008
Sitze
2008
%
2003
Sitze
2003
%
1998
Sitze
1998
Kreiswahl 2013
%
50
40
30
20
10
0
41,12%
29,97%
16,53%
6,19%
2,87%
2,74%
0,28%
0,23%
0,07%
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
g2013: Einzelbewerber Kleinschmidt ? 2008: Einzelbewerber Michahelles
Sitzverteilung im Kreistag
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD Coa Germany
1
16
9
2
3
22
11692322
Von 53 Sitzen entfallen auf:Linke: 1SPD: 16Grüne: 9Forum21: 2FDP: 3CDU: 22
Bild: Unknownwikidata:Q4233718
Lizenz: PD Coa Germany
CDUChristlich Demokratische Union Deutschlands41,122241,292852,852941,9321
SPDSozialdemokratische Partei Deutschlands29,971627,311728,981543,5822
GRNEBndnis 90/Die Grnen16,53913,06810,5559,164
FDPFreie Demokratische Partei6,19310,1966,3735,332
Forum21Forum212,8721,6911,250??
LINKEDie Linke2,7416,314????
EBEinzelbewerber Kleinschmidt0,280??????
UWAUnabhngige Whlergemeinschaft Ammersbek0,230??????
Verbrauchersch.0,0700,070????
EBEinzelbewerber Michahelles??0,100????
gesamt100,053100,064100,052100,049
Wahlbeteiligung in%47,650,856,963,2

Landrte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreisprsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein nach rechts schreitender silberner Schwan in Kampfstellung mit erhobenen Flügeln und einer goldenen Krone um den Hals.“

Das Wappen ist seit dem späten 15. Jahrhundert im Siegel des dänischen Königshauses für die Landschaft Stormarn (Grafschaft, Fürstentum) nachgewiesen und gehört zu den ältesten Kreiswappen Deutschlands.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Auf rotem Flaggentuch - beiderseits zur Stange gewendet - der weiße Stormarner Schwan mit gelber Halskrone.“



Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis Stormarn wird wirtschaftlich stark durch die beiden Nachbarstädte Hamburg und Lübeck bestimmt, er zählt in weiten Teilen (Süden und Westen) zum „Speckgürtel“ Hamburgs, was sich sowohl in der demographischen Entwicklung (Bevölkerungswachstum von 163.000 Einwohnern im Jahr 1973 auf derzeit über 220.000 Einwohner) als auch in der Ansiedelung vieler Gewerbe und Industrien bemerkbar machte. Der Nordosten des Kreises ist dagegen vor allem von Landwirtschaft geprägt.

Der Kreis zählte nach einer Erhebung der GfK im Jahr 2016 zu den zehn kaufkraftstärksten Landkreisen Deutschlands.

Bereits vor 50 Jahren (23. März 1957) hat der Kreis Stormarn die mittlerweile älteste deutsche Wirtschaftsförderungsgesellschaft gegründet – die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS).

Ungünstig für die Kreisstruktur sind die langgezogene Form des Kreisgebiets einerseits und die große Bevölkerungskonzentration in den Gemeinden im Südwesten des Kreises (Reinbek, Glinde, Barsbüttel) andererseits. Dies führt oft zu langen Wegen für die Bürger. Das versucht der Kreis mittlerweile, durch Verwaltungskooperationen mit den jeweiligen Stadt- und Amtsverwaltungen auszugleichen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Verkehr ist die Lage des Kreises entlang der Autobahnen 1 („Vogelfluglinie“), 24 (Hamburg–Berlin), 20 (Lübeck–Rostock), 21 (Bargteheide–Kiel) bestimmend. Auf der Schiene ist die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck von Bedeutung, von der in Bad Oldesloe u.a. die Verbindung nach Neumünster abzweigt. Der ÖPNV im Kreisgebiet wurde 2003 in den HVV eingegliedert.

Größere Flughäfen in der Nähe sind Hamburg südwestlich und Lübeck östlich des Kreises.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis Stormarn ist Träger von zwei beruflichen Schulen, einer in Ahrensburg und einer in Bad Oldesloe. Die berufliche Schule in Bad Oldesloe ist Projektschule für das Konzept „Regionale Berufsbildungszentren“, kurz RBZ. Diese sollen unabhängiger von ihrem Träger sein und viele Entscheidungen selbst treffen können. Die Schule ist bereits unternehmensartig organisiert, wodurch sie wegen verbesserter Delegation und Beteiligung der Schülerinnen und Schüler effektiver arbeiten können soll. Der Name der beruflichen Schule des Kreises in Bad Oldesloe lautet „RBZ Nordstormarn“.



Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Stdte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2015)

Amtsfreie Stdte und Gemeinden

Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden (* = Sitz der Amtsverwaltung)

  1. Grabau (782)
  2. Lasbek (1188)
  3. Meddewade (874)
  4. Neritz (317)
  5. Plitz (1180)
  6. Rethwisch (1127)
  7. Rmpel (1300)
  8. Steinburg (2726)
  9. Travenbrck (1742)
  1. Bargfeld-Stegen (2899)
  2. Delingsdorf (2180)
  3. Elmenhorst (2537)
  4. Hammoor (1277)
  5. Jersbek (1743)
  6. Nienwohld (472)
  7. Todendorf (1243)
  8. Tremsbttel (2020)
  1. Badendorf (827)
  2. Barnitz (855)
  3. Feldhorst (587)
  4. Hamberge (1515)
  5. Heidekamp (427)
  6. Heilshoop (550)
  7. Klein Wesenberg (738)
  8. Mnkhagen (681)
  9. Rehhorst (739)
  10. Wesenberg (1659)
  11. Westerau (749)
  12. Zarpen (1434)
  1. Braak (941)
  2. Brunsbek (1725)
  3. Hoisdorf (3491)
  4. Siek* (2323)
  5. Stapelfeld (1685)
  1. Grande (685)
  2. Grnwohld (1420)
  3. Groensee (1738)
  4. Hamfelde (480)
  5. Hohenfelde (48)
  6. Kthel (329)
  7. Ltjensee (3347)
  8. Rausdorf (232)
  9. Trittau* (8725)
  10. Witzhave (1547)

Die Gemeinde Tangstedt (6449 Einwohner) wird vom Amt Itzstedt, Kreis Segeberg verwaltet.

Gemeinde- und mterkarte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bttenwarder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinem Internetauftritt führt der Kreis eine weitere Gemeinde: Büttenwarder (nach der Fernsehserie Neues aus Büttenwarder) wird dort als virtuelle Gemeinde mit der Postleitzahl 22999 geführt.



Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Gemeinden des Kreises Stormarn wurden während seines Bestehens in andere Gemeinden eingegliedert oder schieden aus dem Kreis aus:

Gemeindeeingemeindet
nach
Datum
AhrensfeldeAhrensburg1. Februar 1974
Ahrensfelde (Ksp. Siebenbumen)Westerau30. September 1928
Alt-RahlstedtRahlstedt1. Juli 1927
AltenweideRethwisch30. September 1928
BargfeldBargfeld-Stegen30. September 1928
BarkhorstLasbek1. Februar 1974
BeimoorAhrensburg30. September 1928
BenstabenBarnitz1. Januar 1978
BergstedtHamburg1. April 1937
BillstedtHamburg1. April 1937
BobergLohbrgge1. Juli 1929
BodenRethwisch30. September 1928
BramfeldHamburg1. April 1937
BnningstedtAmmersbek1. Januar 1978
DahmsdorfZarpen1. Januar 1975
DuvenstedtHamburg1. April 1937
EichedeSteinburg1. Januar 1978
FischbekElmenhorst1. Januar 1978
GlashtteNorderstedt1. Januar 1970
Gro BarnitzBarnitz1. April 1970
Gro WesenbergWesenberg1. Januar 1978
HansfeldeHamberge1. Januar 1974
HarksheideNorderstedt1. Januar 1970
Havighorst bei Bad OldesloeFeldhorst1. Januar 1978
Havighorst bei ReinbekOststeinbek1. Januar 1974
HinschenfeldeWandsbek1. Oktober 1900
HoisbttelAmmersbek1. Januar 1978
HummelsbttelHamburg1. April 1937
JenfeldWandsbek1. Juli 1927
KirchsteinbekBillstedt2. Februar 1928
Klein BarnitzBarnitz1. April 1970
Klein HansdorfJersbek1. Januar 1978
Klein SchenkenbergKlein Wesenberg1. Januar 1974
KremerbergAhrensfelde1. Juli 1929
KronshorstBrunsbek1. Januar 1974
LangeloheBrunsbek1. Januar 1974
Lasbek-DorfLasbek1. Februar 1974
Lasbek-GutLasbek1. Februar 1974
Lemsahl-MellingstedtHamburg1. April 1937
LohbrggeHamburg1. April 1937
LokfeldBarnitz1. April 1970
MeiendorfRahlstedt1. Juli 1927
MeilsdorfSiek1. Januar 1974
MollhagenSteinburg1. Januar 1978
MnkenbrookElmenhorst1. April 1927
Neu-RahlstedtRahlstedt1. Juli 1927
NeuhofReinfeld (Holstein)15. Oktober 1925
NiendorfMnkhagen1. Januar 1948
OetjendorfHoisdorf1. Januar 1978
OheSchnningstedt30. September 1928
jendorfBillstedt2. Februar 1928
OldenfeldeRahlstedt1. Juli 1927
PapendorfBrunsbek1. Januar 1974
PhlsRehhorst1. Januar 1978
PoppenbttelHamburg1. April 1937
RahlstedtHamburg1. April 1937
RatzbekWesenberg1. Januar 1978
RethwischdorfRethwisch30. September 1928
RethwischfeldBad Oldesloe1. Januar 1972
RohlfshagenRmpel1. Januar 1978
SandeLohbrgge1. Juli 1929
SaselHamburg1. April 1937
SchiffbekBillstedt2. Februar 1928
SchlamersdorfTravenberg1. April 1970
SchmachthagenSchulenburg30. September 1928
SchnningstedtReinbek1. Januar 1974
SchulenburgPlitz1. Januar 1976
SehmsdorfBad Oldesloe1. August 1976
SprengeSteinburg1. Januar 1978
SteensradeRethwisch30. September 1928
StegenBargfeld-Stegen30. September 1928
SteilshoopHamburg1. April 1937
SteinfeldFeldhorst1. Januar 1978
SteinhofReinfeld (Holstein)15. Oktober 1925
StellauBarsbttel1. Januar 1974
StemwardeReinbek1. Januar 1974
StubbendorfWesenberg1. Januar 1978
ShlenTravenberg1. April 1970
TimmerhornJersbek1. Januar 1978
Tonndorf-LoheWandsbek1. Juli 1927
TralauTravenbrck1. Januar 1978
TralauerholzRethwisch30. September 1928
TravenbergTravenbrck1. Januar 1978
TreuholzRethwisch30. September 1928
VinzierTralau30. September 1928
VorburgTremsbttel30. September 1928
Wandsbek, Stadtkreisfrei1. April 1901
WellingsbttelHamburg1. April 1937
WillendorfRehhorst1. Januar 1978
WillinghusenBarsbttel1. Januar 1974
WilstedtTangstedt1. April 1970
WulfsdorfAhrensburg30. September 1928
WulksfeldeTangstedt1. April 1970

Bis zu ihrer Auflösung in den 1920er Jahren gab es im Kreis Stormarn außerdem eine Reihe von Gutsbezirken.



Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich 17 ausgewiesene Naturschutzgebiete (Stand Februar 2017).



Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Kreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen OD (Bad Oldesloe) zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abStatistikamt Nord ? Bevlkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011)(Hilfe dazu).
  2. ?Verordnung, betreffend die Organisation der Kreis- und Distriktbehrden, sowie die Kreisvertretung in der Provinz Schleswig-Holstein vom 22.September 1867, PrGS 1867, 1587
  3. ?Hamburger Abendblatt: Kriegsende. Vor siebzig Jahren kapitulierte die Stadt Ahrensburg, vom: 2. Mai 2015; abgerufen am: 31. Mai 2017
  4. ?Die Kapitulation auf dem Timeloberg (PDF, 16. S.; 455kB)
  5. ?GenWiki: Kreis Stormarn
  6. ? abcdefghiMichael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2.Januar 2015.
  7. ?Statistisches Jahrbuch fr die Bundesrepublik Deutschland 1972
  8. ?Statistisches Jahrbuch fr die Bundesrepublik Deutschland 1981
  9. ? abStatistikamt Nord
  10. ?Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevlkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 ? 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S.21.
  11. ? abhttp://www.kreis-stormarn.de/kreis/wahlen/ergebnisse/kw2013/ErgebnisKreiswahl2013.pdf
  12. ? abhttp://www.kreis-stormarn.de/kreis/wahlen/ergebnisse/kw2008/ErgebnisKreiswahl2008.pdf
  13. ? abhttp://www.kreis-stormarn.de/kreis/wahlen/files/kw2003/ergebnis_kommunalwahl_2003.pdf
  14. ? abhttp://www.kreis-stormarn.de/kreis/wahlen/files/kw1998/kommwahl_1998.pdf
  15. ? abKommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  16. ?Kaufkraft der Deutschen steigt 2016 um 2 Prozent. GfK, 15.Dezember 2015, abgerufen am 1.Dezember 2016.
  17. ?Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevlkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein. Historisches Gemeindeverzeichnis: Kreis Stormarn. Kiel 1972 (Digitalisat bei genealogy.net [abgerufen am 21.April 2015]).
  18. ?Gemeinden und Gutsbezirke im Kreis Stormarn, Stand 1910

Der Kreis Stormarn ist ein Kreis im Land Schleswig-Holstein. Er gehört zur Metropolregion Hamburg.

mehr zu "Kreis Stormarn" in der Wikipedia: Kreis Stormarn

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Rolf Breusing stirbt. Rolf Breusing war NSDAP- und SS-Mitglied und ab 1940 Landrat des Kreises Stormarn und wurde 1942 zum Kriegsdienst eingezogen. Nach dem Krieg war er bis 1948 in Neuengamme inhaftiert. Vom Entnazifizierungsausschuss in Bergedorf ist er in die Kategorie IV (Mitläufer) eingestuft worden. Ab 1951 war er Angestellter beim Landesversorgungsamt in Neumünster.
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Gestorben: Wennemar Haarmann stirbt in Celle. Wennemar Haarmann war ein deutscher Verwaltungsjurist und Landrat im Kreis Stormarn.

1989

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Gestorben: Erich Keßler stirbt. Erich Keßler war ein deutscher Landrat im Kreis Stormarn (1937–1940) sowie vertretungsweise in Kreis Eiderstedt (1938–1939) und im Landkreis Kattowitz (1939).
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Gestorben: Hermann Claudius stirbt in Grönwohld bei Trittau, Kreis Stormarn. Hermann Claudius war ein deutscher Lyriker und Erzähler.
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Gestorben: Rolf Carls stirbt in Bad Oldesloe. Rolf Hans Wilhelm Karl Carls war ein deutscher Marineoffizier, Generaladmiral im Zweiten Weltkrieg und Landrat des Kreises Stormarn.

Politik & Weltgeschehen

1946

Politik > Landräte:
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Heinrich Eckholdt

1945

Politik > Landräte:
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Dr. Kock (kommissarisch)
Deutsches Reich:
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Das Groß-Hamburg-Gesetz tritt in Kraft: Mehrere Städte und Gemeinden gehören jetzt zu Hamburg, das im Gegenzug Cuxhaven an die preußische Provinz Hannover und Geesthacht sowie Großhansdorf und Schmalenbeck an die Landkreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn abgibt.

Städte und Gemeinden

1995

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Tremsbüttel

1968

thumbnail
Tremsbüttel

Geschichte

2013

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richten die Kreise Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Ostholstein die Integrierte Regionalleitstelle Süd (IRLS Süd) für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz mit Sitz in Bad Oldesloe ein (Inbetriebnahme Februar ).

2006

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richten die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg eine gemeinsame Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe ein (Inbetriebnahme am 1. März ).

1998

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wählt der Kreis Stormarn als erster Kreis in Schleswig-Holstein seinen Landrat in einer Direktwahl.

1997

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ist die Kreisverwaltung in Bad Oldesloe mit dem Neubau am Bahnhof auf mittlerweile sieben Verwaltungsgebäude angewachsen, sechs davon befinden sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs, ein weiteres Gebäude (Zulassungsstelle) befindet sich im Gewerbegebiet Rögen.

1996

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wird Europas größter Obst- und Gehölzlehrpfad auf einer Länge von 4? km zwischen Grabau und Blumendorf bei Bad Oldesloe eingerichtet.

"Kreis Stormarn" in den Nachrichten