Kreuz- und Fahnengefecht

Als Kreuz- und Fahnengefechte werden zwei gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten bezeichnet, die sich 1606 und 1607 in der damaligen Reichsstadt Donauwörth zugetragen haben. Infolge dieser lokalen Streitigkeiten wurde Donauwörth vom Herzogtum Bayern annektiert, was wiederum zur Gründung der Protestantischen Union als Schutzbündnis lutherischer und calvinistischer Reichsstände führte. Der Konflikt um Donauwörth trug zu den Spannungen bei, die 1618 den Dreißigjährigen Krieg auslösten.

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Europa

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Kreuz- und Fahnengefecht

Antike

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Heiliges Römisches Reich: Der Reichstag in Regensburg endet nach Streitigkeiten über das Kreuz- und Fahnengefecht des Vorjahrs und die darauf folgende rechtswidrige Rekatholisierung der Freien Reichsstadt Donauwörth ohne Reichsabschied. Damit ist das letzte Reichsorgan des Heiligen Römischen Reiches lahmgelegt, eine bedeutende Ursache des Dreißigjährigen Krieges.
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Heiliges Römisches Reich: Wie schon im Vorjahr führt eine katholische Prozession durch das mehrheitlich protestantische Donauwörth zu Tumulten, dem so genannten Kreuz- und Fahnengefecht.

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