Kreuz (Reliquie)

Heiliges Kreuz oder Wahres Kreuz Christi ist die Bezeichnung für das Kreuz, an dem Jesus Christus den Opfertod starb. Dieses Kreuz wurde angeblich im Jahr 325 gefunden. Es wurde in mehrere Teile geteilt und an verschiedene Orte gebracht. Es existieren Mutmaßungen über die Größe des Kreuzes und seine Holzarten. Im Mittelalter gab es eine große Anzahl von Reliquien des wahren Kreuzes Christi; diese zählten zu den wichtigsten christlichen Reliquien überhaupt. Sie wurden in wertvollen Reliquiarien, den sogenannten Staurotheken, aufbewahrt. Um diese Reliquien entstanden zahlreiche Heilig-Kreuz-Kirchen in ganz Europa.

Feste des Heiligen Kreuzes sind Kreuzerhöhung am 14. September und einige andere, bewegliche Feste. Am Karfreitag findet in der Feier vom Leiden und Sterben Christi die Kreuzverehrung statt. In den orthodoxen Kirchen gibt es im Kirchenjahr mehrere sogenannte Kreuzprozessionen. Gedenktag der Wiederauffindung ist das Fest der Kreuzauffindung (3. Mai, nur noch in der außerordentlichen Form des römischen Ritus erhalten, 6. März oder 7. Mai, orthodox).

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Geboren & Gestorben

1024

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Gestorben: Seneqerim Johannes stirbt oder 1026/27. Seneqerim Johannes Artsruni, auch Senekʿerim, Bruder des Deranik war der letzte König von Vaspurakan aus der Dynastie der Artsruni. Sein Name war von dem des assyrischen Herrschers Sanherib abgeleitet, der als Ahnherr der Dynastie galt. Er regierte zur Zeit des Kaisers Basileios II.. Er erbaute eine Kirche auf dem Berge Varak, wo das wahre Kreuz erschienen war und ein Kloster am Fuß des Berges.

968 n. Chr.

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Geboren: Seneqerim Johannes wird /969 geboren. Seneqerim Johannes Artsruni, auch Senekʿerim, Bruder des Deranik war der letzte König von Vaspurakan aus der Dynastie der Artsruni. Sein Name war von dem des assyrischen Herrschers Sanherib abgeleitet, der als Ahnherr der Dynastie galt. Er regierte zur Zeit des Kaisers Basileios II.. Er erbaute eine Kirche auf dem Berge Varak, wo das wahre Kreuz erschienen war und ein Kloster am Fuß des Berges.

Asien

630 n. Chr.

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21. März: Der byzantinische Kaiser Herakleios zieht triumphierend in Jerusalem ein und bringt die im Jahre 614 von den Persern erbeutete Kreuzreliquie in die Grabeskirche zurück.

Geschichte

1204

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Eroberung von Konstantinopel. Hunderte kleinste Holzteile, die vom dort angeblich zerteilten Kreuz stammen sollen, wurden von Kreuzrittern nach Europa gebracht. Die Kölner Königschronik, die Chronica regia Coloniensis, meldete zum Jahre : Nach der Eroberung der Stadt wurden unschätzbare Reichtümer gefunden, unvergleichlich kostbare Edelsteine und auch ein Teil des Kreuzes des Herrn, das, von Helena aus Jerusalem überführt und mit Gold und kostbaren Edelsteinen geschmückt, dort höchste Verehrung erfuhr. Es wurde von den anwesenden Bischöfen zerteilt und mit anderen sehr kostbaren Reliquien unter den Rittern aufgeteilt; später, nach deren Rückkehr in die Heimat, wurde es Kirchen und Klöstern gestiftet.

1187

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nach Aussage mittelalterlicher Quellen geriet das Heilige Kreuz – also vermutlich jenes, das 628 nach Jerusalem zurückgebracht worden war – bei der Schlacht bei Hattin in die Hände der muslimischen Ayyubiden und ist seither verschollen.

1099

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Jerusalem wurde erobert, und die Kreuzfahrer stießen bei ihrer Suche nach dem „wahren Kreuz“ auf einen syrischen Christen, dessen Familie das Kreuz hütete. Da er sich weigerte, es herauszugeben, trieb man ihm brennende Pinienspäne unter die Nägel und brach ihm Knochen, bis er das Versteck preisgab. Seither wurde das Kreuz bei allen wichtigen Feldzügen und Schlachten gegen die Sarazenen bis zur Schlacht bei Hattin 1187 mitgeführt.

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