Kreuzweg

Als Kreuzweg (Weg des Kreuzes, lateinischvia crucis; auch Prozessionsweg) bezeichnet man einen der Via Dolorosa (‚schmerzensreiche Straße‘) in Jerusalem, dem Leidensweg Jesu Christi nachgebildeten Wallfahrtsweg wie auch eine Andachtsübung der römisch-katholischen Kirche, bei der der Beter den einzelnen Stationen dieses Weges folgt.

Die Darstellung der einzelnen Kreuzwegstationen, zuweilen auch Fußfallstationen genannt, weil die Beter an jeder Station niederknien, erfolgt meist als Bilderzyklus, seltener als Skulpturengruppe oder – in Form von Bildstöcken mit Bildern, Skulpturen oder Kapellen – im Großen als Kalvarienberg. Kreuzwege können als Freilandkreuzweg, meist an einem Hang, ausgebildet sein und entsprechen hinsichtlich Lage und Entfernung ihrer Stationen im Idealfall den Verhältnissen in Jerusalem.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hans Breinlinger stirbt in Konstanz. Hans Breinlinger war ein deutscher Maler, Fotograf und Grafiker. Im Umkreis von Konstanz schuf Breinlinger über 80 Glasfenster und zahlreiche Kreuzwegstationen.

1931

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Geboren: Walter Gaudnek wird in Fleyh, Böhmen-Tschechien geboren. Walter Gaudnek ist ein moderner Künstler und Kunstprofessor an der University of Central Florida in Orlando. Gaudnek gehört seit den 1970er Jahren zu den Hauptvertretern der Pop-Art. Er griff als einziger Pop-Art-Künstler auch religiöse Themen (z.? B. Kreuzweg in St.? Michael in Schweinfurt) auf.
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Geboren: Hans Breinlinger wird in Konstanz geboren. Hans Breinlinger war ein deutscher Maler, Fotograf und Grafiker. Im Umkreis von Konstanz schuf Breinlinger über 80 Glasfenster und zahlreiche Kreuzwegstationen.

Ausstattung

1926

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Kreuzwegbilder von Bernd Terhorst (St. Hippolytus (Horst))

Tagesgeschehen

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Rom: Bei seiner ersten Kreuzwegs-Prozession als Papst trug Benedikt XVI. gestern Abend das Kreuz - nachdem er letztes Jahr noch als Kardinal Ratzinger die Meditationstexte der Prozession geschrieben hatte. Heuer stehen die sehr markanten Texte ganz im Zeichen sozialer Inhalte (ORF). Der Wohlstand lasse uns die Not so vieler Menschen vergessen, meint der Papst; nach neuen Studien in Westeuropa betrifft die Armut sogar hier 5-10 % der Menschen. Der deutsche Fastenkalender regt an, das Fasten am Karfreitag und Karsamstag als Zeichen der Solidarität mit allen Hungernden der Welt zu sehen.

Ausstattung > Sonstige Ausstattung

1934

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wurde der Kreuzweg eingeweiht. (St. Anna (Wülfte))

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2007

Werke im öffentlichen Raum:
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Acht mal Jesus, Installation zum Kreuzweg, St. Theresia, Münster (Silke Rehberg)

1999

Werk > Sakrale Auftragsarbeiten:
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Herrischried-Niedergebisbach, Totenberg: Kreuzweg; Bronze (Leonhard Eder)

1995

Veröffentlichungen:
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MenzingerKreuzweg (Matthias Pöschl)

1991

Werk:
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der akustische Kreuzweg EKSIT für die Kunst-Station St. Peter (Köln) (Norbert Walter Peters)

1986

Werk:
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Nürnberg: Katholische Pfarrkirche Maria am Hauch, 3 kreuzförmige Mosaike, die „Rosenkranz“-Geheimnisse darstellend ; Kreuzweg (1983) (Peter Recker)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2014

Film:
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Kreuzweg (Jochen Laube)

Kunst & Kultur

1995

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Kunst, Kultur > Sehenswürdigkeiten > Kirche: Die dreischiffige katholische Pfarrkirche St. Marien wurde 1896-97 nach Plänen von August Hardegger im neuromanischen Stil errichtet. Die Erneuerungen des Hauptportals durch Xaver Ruckstuhl 1959 und des Innenraums 1972/73 gaben der Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild. Ein künstlerischer Anziehungspunkt ist der in Bronze gegossene Kreuzweg von Susana Polac aus dem Jahre (Wädenswil)

1909

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Bildergalerie: Wilhelm Haverkamp:
XIV. Kreuzwegstation –Der Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt (Friedhof der St.-Matthias-Gemeinde (Berlin-Tempelhof))

1820

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Kultur und Sehenswürdigkeiten > Der Kultur- und Orchideenweg: Stationenweg , der Weg wurde vor rund 200 Jahren – Anfang des 19. Jahrhunderts – von Ort aus bis zur Löschemer Kapelle auf der Höhe des Liescher Berges angelegt. Er überwindet auf eine Länge von etwa 1,5? km rund 200 Höhenmeter. Insgesamt 14 Kreuzwegstationen stehen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen von je bis zu etwa 100? m am Wegrand. Die Bildstöcke stellen den KreuzwegJesu Christi dar, den er vor seiner Kreuzigung, das eigene Kreuz tragend, gehen musste. Einige tragen Jahreszahlen, die 2. Station die römische Jahreszahl MDCCCXX , die 9. Station die Jahreszahl 1812. Inzwischen zeigen mehrere Bildstöcke deutliche Verwitterungsspuren. Ein Teil ist Ende der 1980er Jahre restauriert oder erneuert worden, die erste Station trägt daher die Jahreszahl 1988. Das Herrichten des Stationenweges soll, einschließlich des Aufstellens der Bildstöcke, 12 Jahre in Anspruch genommen haben. Die einheitlich gestalteten Kunstwerke sind Bildhauerarbeiten, teils aus gelbem, teils aus rotem, heimischem, Sandstein gehauen. In das Oberteil sind gusseiserne Reliefs eingelassen, welche die jeweilige Situation bildhaft darstellen. Die Bildstöcke bezeugen das handwerkliche und künstlerische Können der Wasserliescher Steinbrecher und Steinmetze. Wartung und Pflege der einzelnen Stationen übernahmen nach der Aufstellung einheimische Bürger und führten sie traditionell von Generation zu Generation in der Familie fort; bei einigen Stationen ist das noch heute der Fall.

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