Geboren & Gestorben

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Geboren: Thomas Asbridge wird geboren. Thomas Asbridge auch Tom Asbridge oder Thomas S. Asbridge ist ein englischer Professor für Mittelalterliche Geschichte mit dem Schwerpunkt Kreuzzüge.
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Geboren: Bodo Hechelhammer wird in Darmstadt geboren. Bodo Hechelhammer ist ein deutscher Historiker mit den Schwerpunkten Kreuzzugsgeschichte und Geschichte der Nachrichtendienste. Er ist Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes und seit 2010 Leiter der Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des BND sowie Herausgeber der Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe „Geschichte des BND“.
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Geboren: Jonathan Riley-Smith wird geboren. Jonathan Riley-Smith ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Cambridge und Fellow des Emmanuel College. Er gilt als einer der renommiertesten Historiker auf dem Gebiet der Kreuzzüge.
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Gestorben: Reinhold Röhricht stirbt in Berlin. Reinhold Röhricht war ein deutscher Kreuzzugsforscher.
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Geboren: Reinhold Röhricht wird in Bunzlau geboren. Reinhold Röhricht war ein deutscher Kreuzzugsforscher.

Naher Osten

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Kreuzfahrer aus Tripolis und Edessa schlagen Seldschuken aus Aleppo in der Schlacht von Azaz.
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Syrische Seldschuken schlagen das Heer der Kreuzfahrer aus Antiochia in der Schlacht von Ager Sanguinis.

1118

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Neun französische Kreuzritter, unter ihnen Hugo von Payns und Gottfried von Saint-Omer, gründen in Jerusalem die „Arme Ritterschaft Christi vom salomonischen Tempel“ (Templerorden).
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Ein Kreuzfahrerheer unter König Balduin I. erobert die Stadt Sidon von den Fatimiden für das Königreich Jerusalem.
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Sieg der Kreuzfahrer über die Fatimiden in der dritten Schlacht von Ramla.

Belagerungen während der Kreuzzüge

1204

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Belagerung und Eroberung von Konstantinopel durch die Kreuzfahrer; (Belagerungen von Konstantinopel)

Natur & Umwelt

1230

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um 1230: Die Rückkehrer vom fünften Kreuzzug schleppen die Lepra nach Europa ein.

Kreuzzüge

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In Ägypten gelandete Kreuzfahrer des 6. Kreuzzugs unter Ludwig IX. unterliegen der ayyubidischen Mameluckengarde und geraten in Gefangenschaft.
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Dritter Kreuzzug: Mit Hilfe der Heere des dritten Kreuzzugs gelingt nach zweijähriger Belagerung die Rückeroberung Akkons durch die Kreuzfahrer.
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Die Kreuzfahrer unterliegen den Ayyubiden in der Schlacht am Brunnen von Cresson.
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Die Kreuzfahrer brechen die Belagerung von Damaskus am fünften Tag ab, nachdem bekannt wird, dass Nur ad-Din mit einem Heer heranzieht. Die Uneinigkeit der drei christlichen Könige über den Fortgang des Zweiten Kreuzzugs legt den Keim für dessen späteres Scheitern.

1103

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Kreuzzug von 1101: Die Kreuzfahrer unter König Balduin I. von Jerusalem belagern erfolglos die fatimidische Stadt Akkon.

Rückeroberung Konstantinopels

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Byzantinische Truppen unter der Führung des von Kaiser Michael VIII. ernannten Feldherren Alexios Melissenos Strategopulos erobern Konstantinopel im Handstreich zurück, das 1204 im 4. Kreuzzug durch christliche europäische Kreuzfahrer erobert wurde. Sie beseitigen das Lateinische Kaiserreich und stellen das Byzantinische Reich wieder her. Der lateinische Kaiser Balduin II. flieht.

Europa

1367

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Oktober: Papst Urban V. trifft in Rom ein, von wo aus er seine politischen Pläne gegen die Visconti in Mailand fortsetzen will, gegen die er vorher bereits zum Kreuzzug aufgerufen hatte.
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Litauerkriege des Deutschen Ordens: In der Schlacht von Schaulen erleiden die Schwertbrüder und Kreuzritter eine Niederlage gegen die Litauer.
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In der Schlacht bei Altenesch werden die Stedinger Bauern vernichtend von einem Kreuzzugsheer geschlagen.
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In der Schlacht von Lyndanisse siegt ein königlich-dänischesKreuzfahrerheer unter Waldemar II. über ein Aufgebot der heidnischen Esten.

1095

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Ereignisse > Europa: Papst Urban II. rief zum ersten Kreuzzug auf. (11. Jahrhundert)

Religion

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bis 17. Juli: In Lyon findet das „14. Allgemeine Konzil“ bzw. 2. Konzil von Lyon statt, das von Papst Gregor X. bereits Ende März 1272 einberufen worden war. Für einen Kreuzzug (der dann nicht stattfand) bewilligt das Konzil den Zehnten aller kirchlichen Einkünfte für sechs Jahre. Die erst am 24. Juni eintreffenden Vertreter der Ostkirche erkennen das Primat der Römischen Kirche, das Filioque (wonach der Heilige Geist vom Vater und vom Sohn ausgeht), die Lehre vom Fegefeuer und die sieben Sakramente an. Diese Union hat jedoch keinen Bestand. 7. Juli oder 16. Juli: Das Konzil entscheidet sich für ein Konklave zu jeder künftigen Papstwahl.

1274

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Der fünfte Ordensmeister (bis 1263) der Dominikaner, Humbert von Romans, verfasst (wohl für das 2. Konzil in Lyon) die Schrift Opusculum tripartitum, worin er „sieben Argumente für einen Kreuzzug gegen die Sarazenen“ findet.

1226

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Frühjahr: Elisabeth von Thüringen gelobt dem Kreuzzugsprediger und späteren Ketzerverfolger Konrad von Marburg Gehorsam und Ehelosigkeit bei vorzeitigem Tode ihres Mannes, Ludwig IV., Landgraf von Thüringen (s. Ludowinger)

Ereignisse

1291

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Akkon, die letzte Kreuzfahrerbastion, fällt. Ende der Kreuzzüge. (1290er)

Politik & Weltgeschehen

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Hussitenkriege: Der vierte Kreuzzug gegen die Hussiten scheitert in der Schlacht bei Mies. Erstmals bilden Kreuzritter dabei analog der gegnerischen Taktik eine Wagenburg, doch Unerfahrenheit damit trägt zur Niederlage der katholischen Truppen bei.
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Hussitenkriege: In der Schlacht am Veitsberg erleiden die katholischen Kreuzzügler die erste schwere Niederlage gegen die Hussiten unter der Führung von Jan Žižka.
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Papst Martin V. ruft in seiner Kreuzzugsbulle zum Kreuzzug gegen die Hussiten auf und löst damit die Hussitenkriege aus. (1. März)

1365

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Oktober: Ein Kreuzfahrerheer unter König Peter I. von Zypern plündert Alexandria.

1328

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Johann von Luxemburg geht auf einen Kreuzzug gegen Litauen.

Asien

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Mit der Eroberung von Akkon durch die Mamluken endet die Ära der Orientkreuzzüge.

1291

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bis August: Der Mamlukensultan Chalil erobert die Kreuzfahrerburgen Tyros, Sidon, Haifa, Tartus und Beirut und vertreibt die letzten Kreuzfahrer aus Palästina und Syrien.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1860

Werk:
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Einzug der Kreuzfahrer in Jerusalem (Carl Theodor von Piloty)

Kunst & Kultur

2004

Sonderausstellungen:
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Kein Krieg ist heilig - Die Kreuzzüge (Dom- und Diözesanmuseum (Mainz))

Tagesgeschehen

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Caracas/Venezuela: Papst Benedikt XVI. erfährt wegen seiner Äußerungen von Regensburg unerwartete Rückendeckung: Überraschenderweise nimmt ihn der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in Schutz: Jene Zitate, die viele muslimische Geistliche aufgriffen, seien unzutreffend wiedergegeben und aus dem Zusammenhang gerissen worden. Damit widerspricht er zum Abschluss seines Venezuela-Besuchs direkt dem geistlichen Oberhaupt des Iran, Ajatollah Seyyed Alī Chāmene'ī: „Wir respektieren den Papst, wir respektieren alle, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. (...) Wir glauben, dass alle Religionen nach Frieden und Sicherheit streben, nach Moral und Gerechtigkeit.“ Zuvor hatte Chāmene'ī die Papst-Rede noch als „jüngste Glied in dem von US-Präsident George W. Bush angesprochenen Kreuzzug“ nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 eingeordnet. Bei Bush sei man darüber nicht verwundert, aber vom Papst habe man anderes erwartet. Dieser Kreuzzug entwickele sich „zu einer Serie“ anti-islamischer Verschwörungen.

"Kreuzzug" in den Nachrichten