Kriegsführung

Die Kriegsführung, auch Kriegführung, Kriegswesen, Kriegskunst oder operative Kunst, also die Art und Weise, wie man Kriege führt, ist seit dem Altertum ein Thema, das Militärs, Staaten und Historiker beschäftigt. Das Wissen und die Anwendung praktischer Methoden der Kriegführung aus Sicht der Soldaten und Kämpfenden bezeichnet man als Kriegshandwerk.

Der Begriff ist vielschichtig und umfasst sowohl Strategie und Mittel der Kriegsführung als auch die Frage der im Krieg erlaubten und unerlaubten Handlungen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Donn A. Starry stirbt in Canton, Ohio. Donn Albert Starry war ein US-amerikanischer General der US-Army und Militärhistoriker, der nach den Konflikten in Südostasien während des Vietnamkrieges und des Kalten Krieges eine Doktrin zur Kriegsführung für die US Army erarbeitete.
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Gestorben: John Frederick Charles Fuller stirbt. John Frederick Charles Fuller CB, CBE, DSO war ein britischer Generalmajor, Militärhistoriker und Stratege. Er entwickelte die ersten Theorien zum modernen, mobilen Panzerkrieg und Kategorien für die verschiedene Arten der Kriegführung. Außerdem war er der Entwickler des Suchscheinwerfers (künstliches Mondlicht).
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Gestorben: Herbert Rosinski stirbt in New York City, USA. Herbert Rosinski, auch Herbert F. Rosinski, war ein deutschstämmiger US-amerikanischer Historiker, der sich mit der deutschen Wehrgeschichte der Zwischenkriegszeit und als Analytiker mit der Strategie bei der Kriegsführung zur See nach dem Zweiten Weltkrieg befasste.
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Geboren: Donn A. Starry wird in New York City geboren. Donn Albert Starry war ein US-amerikanischer General der US-Army und Militärhistoriker, der nach den Konflikten in Südostasien während des Vietnamkrieges und des Kalten Krieges eine Doktrin zur Kriegsführung für die US Army erarbeitete.
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Geboren: Herbert Rosinski wird in Königsberg in Ostpreußen, Deutsches Reich geboren. Herbert Rosinski, auch Herbert F. Rosinski, war ein deutschstämmiger US-amerikanischer Historiker, der sich mit der deutschen Wehrgeschichte der Zwischenkriegszeit und als Analytiker mit der Strategie bei der Kriegsführung zur See nach dem Zweiten Weltkrieg befasste.

Tagesgeschehen

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München/Irak. Trotz der offiziellen Ablehnung des Irak-Kriegs durch die Bundesregierung soll der deutsche Geheimdienst Medienberichten zufolge die US-Truppen im Irak unterstützt haben. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung” und des ARD-Magazins „Panorama” blieben mindestens zwei Mitarbeiter des BND während des gesamten Krieges in Bagdad und versorgten das US-Militär mit Informationen. Dies sei vom Geheimdienst-Koordinator im Kanzleramt, Ernst Uhrlau, und dem damaligen BND-Präsidenten August Hanning gebilligt worden, berichtet die „SZ”. Ein hochrangiger deutscher Sicherheitsbeamter, der ungenannt bleiben wollte, sagte dem Blatt, zwei Agenten des Bundesnachrichtendienstes hätten in der französischen Botschaft Unterschlupf gefunden, nachdem die deutsche Vertretung am 17. März 2003 - drei Tage vor Beginn des Krieges - geräumt worden sei. Die BND-Mitarbeiter hätten ihre Arbeit während des Krieges fortgesetzt. Dazu habe auch die Zusammenarbeit mit dem US-Militärgeheimdienst Defense Intelligence Agency (DIA) gehört. Diese Kooperation sei eine „politische Entscheidung” der rot-grünen Bundesregierung gewesen, zitierte die „SZ” aus Sicherheitskreisen. Ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums stellte die deutsche Hilfeleistung jedoch anders dar. Er sagte dem ARD-Magazin „Panorama”, die Hilfe der Deutschen sei für die offensive Kriegführung „sehr wichtig” gewesen. Der BND habe „direkte Unterstützung” bei der „Zielerfassung” geliefert. Der BND wies dies laut „Panorama” zurück. Zwar seien tatsächlich zwei BND-Mitarbeiter in Bagdad geblieben. Der BND habe aber „den kriegsführenden Parteien keinerlei Zielunterlagen oder Koordinaten für Bombenziele zur Verfügung gestellt”.

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