Kriegsfilm

Der Kriegsfilm als Filmgenre umfasst diejenigen Spielfilme, also Kino- oder Fernsehfilme, in denen die kriegerischen Auseinandersetzungen den Hintergrund für die handelnden Personen abgeben und deren Handlungsstränge ganz oder zum großen Teil in einem Kriegsszenario verlaufen. In Abgrenzung zum Abenteuerfilm, Historien- oder Antikenfilm mit Schlachtenszenen versteht man unter dem Genre Kriegsfilm die filmische Reflexion technisierter moderner Kriege seit dem Ersten Weltkrieg. Der erste nachweisbare Kriegsfilm ist Combat naval en Grèce (Seegefecht in Griechenland) von Georges Méliès aus dem Jahre 1897, dessen Handlung im Türkisch-Griechischen Krieg angesiedelt ist.

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Rundfunk, Film & Fernsehen

1959

Sonstiges > Schauplatz von Filmproduktionen:
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drehte der Regisseur Bernhard Wicki in Cham den Antikriegsfilm Die Brücke. Drehorte waren die alte Florian-Geyer-Brücke über dem Regen, die 1991 abgerissen und 1995 durch eine neue Brücke ersetzt wurde, die Innenstadt und das damalige Gelände des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums. (Cham (Oberpfalz))

1898

Film:
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Mit Tearing Down the Spanish Flag (Regie: J. Stuart Blackton) produziert die Vitagraph Company of America den mutmaßlich ersten Kriegsfilm der Filmgeschichte.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2004

Bibliografie:
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Carsten Hennig: Rebirth of a Nation – Das Kino im amerikanischen Kriegsdiskurs. In: Newsletter Arbeitskreis Militärgeschichte (NLAKM) 23, Oktober

Tagesgeschehen

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Frankfurt am Main/Deutschland: Das australische Kriegsdrama Lore von Cate Shortland und der Demenz-Dokumentarfilm Vergiss mein nicht von David Sieveking, werden mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet.
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Deutschland: Der Anti-KriegsfilmStalingrad kommt in die Kinos. Er behandelt die Schlacht von Stalingrad Ende 1942/Anfang 1943 während des Zweiten Weltkriegs aus der Sicht eines deutschen Sturmpionier-Bataillons.

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