Kriegskosten

Kriegskosten sind alle durch einen Krieg, im Vergleich zum Friedensetat, einem Staat entstehenden Mehrkosten.

Das betrifft hauptsächlich Ausgaben für die Mobilmachung, die Unterhaltung der Streitkräfte und die Demobilisierung. Als Entschädigung pflegte der Sieger von dem besiegten Staate eine den Kriegskosten wenigstens gleiche, meistens aber höhere Kriegskontribution als eine der Friedensbedingungen zu fordern. Die dem Sieger selbst entstandenen Schäden des Krieges werden zudem durch Reparationen ebenfalls dem Verlierer aufgebürdet.

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Das Wallis im Mittelalter > Der 2. Bürger- und Freiheitskrieg: Friedensvertrag der Sieben Zenden des Wallis mit Savoyen, der Grüne Graf versuchte sich als Schiedsrichter zwischen Peter V von Turn und Bischof Tavelli: Der Bischof wird wieder als Landesfürst eingesetzt, Savoyen verzichtet auf Ansprüche im Oberwallis (Status Quo von 1301.) Die Kriegskosten müssen von den Zenden übernommen werden. Am 16. Oktober wurde der Bischof beim Versuch, die Kosten des Zenden Goms einzufordern, im Dorfe Ernen verhaftet und für 11 Wochen in den Kerker geworfen. Nachdem er die Schulden der Gommer erließ, wurde er freigelassen. (Geschichte des Wallis)

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