Lebenslauf von Krzysztof Penderecki

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Krzysztof Penderecki (* 23. November 1933 in Dębica, Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen) ist ein zeitgenössischer polnischer Komponist, dessen Werk der postseriellen Musik zugeordnet wird und der vor allem durch seine Klangkompositionen Aufsehen erregte. Er gilt als einer der führenden Komponisten der polnischen Avantgarde und wird gelegentlich auch als „spätmoderner Klassiker“ bezeichnet.

Penderecki ist einer der wenigen zeitgenössischen Komponisten der Avantgarde, denen der Durchbruch zur breiten Öffentlichkeit gelang.

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Ereignisse

23.11.1933
Geboren: Krzysztof Penderecki wird in Dębica, Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen geboren. Krzysztof Penderecki ist ein zeitgenössischer polnischer Komponist, dessen Werk der postseriellen Musik zugeordnet wird und der vor allem durch seine Klangkompositionen Aufsehen erregte. Er gilt als einer der führenden Komponisten der polnischen Avantgarde und wird gelegentlich auch als „spätmoderner Klassiker“ bezeichnet.
[1] de.wikipedia.org/wiki/Krzysztof_Penderecki
1953
Werk > Instrumentalmusik > Kammermusik: 1. Sonate für Violine und Klavier;
1956
Werk > Instrumentalmusik > Kammermusik: 3 miniature per clarinetto e pianoforte;
1958
Werk > Vokalmusik > Chor und Orchester: Aus den Psalmen Davids für gemischten Chor (SATB) und Instrumente - Psalm XXVIII, Psalm XXX, Psalm XLIII und Psalm CXLIII;
1959
Diskografie: Strophen für Sopran, Sprechstimme und zehn Instrumente über Originaltexte von Menander, Sophokles, Jesaja, Jeremia und Omar El-Khayám mit dem Amadeus Chamber Orchestra Poznan unter Leitung von Agnieszka Duczmal mit Olga Szwajgier, Sopran.
1959
Werk > Instrumentalmusik > Kammermusik: Miniature per violino e pianoforte;
1959
Ehrung: II. Warschauer Wettbewerb Junger Polnischer Komponisten des Komponistenverbandes - Penderecki erhielt für seine Werke Strophen, Emanationen und Aus den Psalmen Davids alle drei zu vergebenden Preise.
1959
Werk > Vokalmusik > Gesang und Instrumentalensemble oder Orchester: Strophen für Sopran, Sprechstimme und zehn Instrumente über Originaltexte von Menander, Sophokles, Jesaja, Jeremia und Omar El-Khayám (Warschauer Herbst ).
1959
Werk > Instrumentalmusik > Werke für Streichorchester: Emanationen für zwei Streichorchester;
1960
Diskografie: Threnos - Den Opfern von Hiroshima (ursprünglicher Titel: 8'37", nach der Dauer des Angriffs auf Hiroshima am 6. August 1945) für 52 Saiteninstrumente - ("Music from Six Continents"), mit dem Polish Radio National Symphony Orchestra unter Leitung von Szymon Kawalla.
1960
Werk > Instrumentalmusik > Kammermusik: Quartetto per archi No. 1 für 2 Violinen, Viola, Violoncello;
1961
Werk > Instrumentalmusik > Tonbandkomposition: Psalmus für Tonband;
1961
Werk > Instrumentalmusik > Werke für Soloinstrumente und Orchester: Fonogrammi für Flöte und Kammerorchester;
1961
Werk > Instrumentalmusik > Werke für Streichorchester: Polymorphia für 48 Streichinstrumente;
1961
Ehrung: Preis der UNESCO für Threnos;
1962
Werk > Instrumentalmusik > Tonbandkomposition: Kanon für 52 Streicher und Tonband
1962
Werk > Instrumentalmusik > Werke für Streichorchester: Kanon für Streichorchester;
1962
Werk > Vokalmusik > Chor a cappella: Stabat Mater für 3 gemischte Chöre (SATB) a cappella (später unverändert in die Lukas-Passion übernommen);
1963
Werk > Instrumentalmusik > Tonbandkomposition: Brygada Śmierci (Todesbrigade) für Tonband (für ein Radiohörspiel über das KZ Auschwitz)
1963
Werk > Instrumentalmusik > Werke für Streichorchester: Drei Stücke im alten Stil nach Musik zu dem Film „Die Handschrift von Saragossa“ für Streichorchester;
1964
Werk > Vokalmusik > Chor und Orchester: Cantata in honorem Almae Matris Universitatis Iagellonicae sescentos abhinc annos fundatae für zwei gemischte Chöre und Orchester;
1964
Film: Die Handschrift von Saragossa ist eine Literaturverfilmung aus dem Jahr 1964 des polnischen Regisseurs Wojciech Has. Der polnische Schwarzweißfilm bedient sich einer surrealistischen und expressionistischen Bildgestaltung und einer einfallsreichen nicht-linearen Erzählstruktur und diente als Inspiration für bekannte Regisseure und Künstler wie Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, Luis Buñuel, Lars von Trier, Harvey Keitel und Jerry García, die ihn wiederholt als einen ihrer Lieblingsfilme bezeichneten.

Stab:
Regie: Wojciech Has
Drehbuch: Tadeusz Kwiatkowski
Musik: Krzysztof Penderecki
Kamera: Mieczyslaw Jahoda
Schnitt: Krystyna Komosinska

Besetzung: Zbigniew Cybulski, Kazimierz Opaliński, Elżbieta Czyżewska, Iga Cembrzyńska, Joanna Jędryka
[1] de.wikipedia.org/wiki/Die_Handschrift_von_Saragossa_(Film)
1964
Werk > Instrumentalmusik > Werke für Soloinstrumente und Orchester: Sonata per violoncello ed orchestra;
1965
Werk > Vokalmusik > Chor a cappella: In Pulverem Mortis aus der Lukas-Passion für drei gemischte Chöre (SATB) a cappella;
1965
Werk > Vokalmusik > Chor a cappella: Miserere aus der Lukas-Passion für Knabenchor ad lib. und drei gemischte Chöre (ATB) a cappella;
1966
Werk > Instrumentalmusik > Werk für Orchester: De natura sonoris No. 1 für Orchester;
1966
Ehrung: Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für die Lukas-Passion;
1967
Werk > Instrumentalmusik > Werk für Blasorchester: Pittsburgh Ouverture for Symphonic Wind Orchestra
1967
Werk > Vokalmusik > Solostimmen, Chor und Instrumentalensemble oder Orchester: Dies Irae - Oratorium zum Gedächtnis der Opfer von Auschwitz für Sopran, Tenor, Bass, gemischten Chor (SATB) und Orchester: I Lamentatio, II Apocalypsis und III Apotheosis (Oratorium);
1967
Ehrung: Prix Italia für die Lukas-Passion; Sibelius Gold Medal;
1967
Werk > Instrumentalmusik > Werke für Soloinstrumente und Orchester: Capriccio per violino ed orchestra;
1968
Werk > Instrumentalmusik > Kammermusik: Capriccio per Siegfried Palm für Violoncello solo;
1968
Werk > Instrumentalmusik > Kammermusik: Quartetto per archi No. 2 für 2 Violinen, Viola, Violoncello;
1968
Ehrung: Prix Italia für Dies Irae zum Gedächtnis der Opfer von Auschwitz;
20.06.1969
Uraufführung der Oper Die Teufel von Loudun von Krzysztof Penderecki an der Hamburgischen Staatsoper.
[1] de.wikipedia.org/wiki/20._Juni
1970
Werk > Vokalmusik > Solostimmen, Chor und Instrumentalensemble oder Orchester: Kosmogonia für Soli (Sopran, Tenor, Bass), gemischten Chor und Orchester; Auftragswerk des Generalsekretärs der Vereinten Nationen anlässlich des 25jährigen Bestehens;
1971
Werk > Instrumentalmusik > Werk für Orchester: Prélude für Bläser, Schlagzeug und Kontrabässe;
1971
Werk > Instrumentalmusik > Werke für Soloinstrumente und Orchester: Partita für konzertierendes Cembalo, elektrische Gitarre, Bass-Gitarre, Harfe, Kontrabass und Orchester (revidiert 1991)
1971
Werk > Instrumentalmusik > Werk für Orchester: De natura sonoris No. 2 für Orchester;
1971
Werk > Instrumentalmusik > Werke für Jazzensemble: Actions für Jazzensemble.
1972
Werk > Vokalmusik > Chor a cappella: Ecloga VIII (Vergili „Bucolica“) für 6 Männerstimmen (AATBBB) a cappella;
1972
Werk > Instrumentalmusik > Tonbandkomposition: Ekechejria - Musik für die Olympischen Spiele für Tonband; Uraufführung am 26. August München anlässlich der Eröffnungsfeier zu den XX. Olympischen Spielen;
1973
Film: Der Exorzist ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 1973. Er basiert auf dem Roman Der Exorzist von William Peter Blatty, der auch das Drehbuch zum Film schrieb. Der Exorzist zählt zu den größten Filmerfolgen der frühen 1970er Jahre und löste weltweit Diskussionen aus. Am 26. Dezember 1973 kam der Film in den Vereinigten Staaten in die Kinos. Stab: Regie: William Friedkin Drehbuch: William Peter Blatty Produktion: William Peter Blatty, Noel Marshall Musik: Jack Nitzsche, Mike Oldfield, David Borden, George Crumb, Hans Werner Henze, Krzysztof Penderecki, Anton Webern, Steve Boeddeker Kamera: Owen Roizman, Billy Williams Schnitt: Norman Gay, Evan A. Lottman, Bud S. Smith Besetzung: Linda Blair, Jason Miller, Max von Sydow, Ellen Burstyn, Lee J. Cobb, Kitty Winn, Jack MacGowran, Reverend William O’Malley, Rudolf Schündler
[1] de.wikipedia.org/wiki/Der_Exorzist

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