Kubakrise

Die Kubakrise im Oktober 1962 war eine Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der UdSSR, die sich aus der Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenraketen vom Typ Jupiter auf einem NATO-Stützpunkt in der Türkei und die daraufhin beschlossene Stationierung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf Kuba entwickelte. Während des Schiffstransports nach Kuba drohte die amerikanische Regierung unter Präsident John F. Kennedy, sie werde nötigenfalls Atomwaffen einsetzen, um die Stationierung auf Kuba zu verhindern. Die eigentliche Krise dauerte 13 Tage. Ihr folgte eine Neuordnung der internationalen Beziehungen. Mit der Kubakrise erreichte der Kalte Krieg eine neue Dimension. Beide Supermächte kamen während dieser Krise einer direkten militärischen Konfrontation am nächsten. Erstmals wurden die ungeheuren Gefahren eines möglichen Atomkrieges einer breiten Öffentlichkeit bewusst.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Wassili Alexandrowitsch Archipow stirbt in Kupawna, Russland. Wassili Alexandrowitsch Archipow war ein sowjetischer Marineoffizier, der im Oktober 1962 durch Verweigern der Zustimmung zu einem Atom-Torpedoabschuss während der Kubakrise wahrscheinlich verhindert hat, dass ein Dritter Weltkrieg ausbrach.
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Gestorben: Walerian Alexandrowitsch Sorin stirbt in Moskau. Walerian Alexandrowitsch Sorin war ein sowjetischer Diplomat. Bekanntheit erlangte er im Westen unter anderem durch seine Position im UN-Sicherheitsrat während der Kubakrise1962.
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Gestorben: John Fitzgerald Kennedy stirbt in Dallas, Texas. John Fitzgerald „Jack“ Kennedy, häufig auch bei seinen Initialen JFK genannt, war von 1961 bis 1963 der 35.?Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In seine Amtszeit während der Hochphase des Kalten Krieges fielen historische Ereignisse wie die Invasion in der Schweinebucht, die Kubakrise, der Bau der Berliner Mauer, der Beginn der bemannten Raumfahrt, die Eskalation des Vietnamkriegs sowie die Zeit des zivilen Ungehorsams der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung.
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Gestorben: Rudolf Anderson stirbt über Kuba. Rudolf Anderson Jr. war ein Pilot und Offizier der United States Air Force und der einzige Tote der Kubakrise im Oktober 1962.
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Gestorben: Rudolf Anderson stirbt über Kuba. Rudolf Anderson Jr. war ein US-amerikanischer Pilot und Offizier der United States Air Force und der einzige Tote der Kubakrise im Oktober 1962.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1962

Geschichte > Erfolg:
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Sie entschärften die Kubakrise (Vereinte Nationen)

Ereignisse

1962

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Kubakrise. (1960er)

Politik & Weltgeschehen

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Während der Kubakrise gerät ein sowjetisches Atom-U-Boot unter Beschuss von US-amerikanischen Zerstörern. Einer der Offiziere, Wassili Alexandrowitsch Archipow (1926 - 1999), weigert sich, ohne weiteren Befehl aus Moskau Atombomben-Torpedos abfeuern zu lassen und verhindert damit vermutlich einen Atomkrieg.
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: John F. Kennedy wird über die sowjetischen SS4-Mittelstreckenraketen auf Kuba informiert – die eigentlichen 13 Tage der Kubakrise beginnen. (16. Oktober)
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28. Oktober: Kubakrise zwischen den USA und der Sowjetunion

1962

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Die am Vortag bei Spionageflügen gemachten Fotos erbringen in der Kubakrise den USA den Beweis von auf Kuba stationierten sowjetischen SS-4 Mittelstreckenraketen. (15. Oktober)

1962

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Episoden > Kapitel 7: Kalter Krieg: – Am Rande des Atomkrieges (100 Jahre – Der Countdown)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1967

Werke:
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Topas (Topaz), Roman vor dem Hintergrund der Kubakrise (Leon Uris)

Produkt

2003

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Am Abgrund – Anatomie der Kuba-Krise. R.: Werner Biermann (Beate Schlanstein)

Tagesgeschehen

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Mafra/Portugal: Beim EU-Russland-Gipfel vergleicht der russische Präsident Putin die Situation des US-Raketenabwehrsystems mit der Kuba-Krise von 1962, als die Sowjetunion Atomwaffen auf dem verbündeten Kuba lagert.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2012

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Film: Video Stefan Brauburger und Bärbel Schmidt-?? aki?: Am Rande des Atomkriegs – Kampf um Kuba und Berlin. (ZDF-Mediathek)? in der ZDFmediathek, abgerufen am 3.? Februar 2014? (offline)

2008

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Film: Mad Men: Meditations in an Emergency. Staffel 2, Episode 13, USA

2000

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Film: Der US-amerikanische Spielfilm Thirteen Days ist ein Docudrama aus dem Jahr 2000, das sich mit den 13 Tagen der Kubakrise aus der Sicht der Amerikaner beschäftigt. Der Film ist eine Mischung aus Dokumentation und Thriller und orientiert sich weitgehend an historischen Fakten. Die Hauptpersonen des Films sind der politische Berater John F. Kennedys, Kenneth „Kenny“ O’Donnell, gespielt von Kevin Costner, Präsident John F. Kennedy selbst, dargestellt von Bruce Greenwood, und dessen Bruder Robert „Bobby“ Kennedy, gespielt von Steven Culp. Regie führte Roger Donaldson.

Stab:
Regie: Roger Donaldson
Drehbuch: David Self
Produktion: Peter O. Almond Armyan Bernstein Kevin Costner
Musik: Trevor Jones
Kamera: Andrzej Bartkowiak Roger Deakins Christopher Duddy
Schnitt: Conrad Buff IV

Besetzung: Kevin Costner, Bruce Greenwood, Steven Culp, Dylan Baker, Michael Fairman, Henry Strozier, Frank Wood, Kevin Conway, Bill Smitrovich, Elya Baskin, Jack McGee, Ed Lauter, Len Cariou, Kelly Connell, Olek Krupa, Christopher Lawford, Tim Kelleher, Madison Mason
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Rundfunk: Kubakrise: Via Radio Moskau verkündet KPdSU-Chef Nikita Chruschtschow den Abzug der stationierten sowjetischen Raketen auf Kuba, nachdem sich die amerikanisch-sowjetische Krise Stunden zuvor dramatisch verschärft hat. Da zu diesem Zeitpunkt keine direkten Verbindungen zwischen den Regierungen der Sowjetunion und der USA bestehen, spielt der Hörfunk eine Schlüsselrolle in der Beilegung der Raketenkrise, die die Welt an den Rand eines nuklearen Schlagabtusches geführt hat.

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