Kubanische Opposition ab 1959

Die kubanische Opposition ab 1959 gegen das Castro-Regime versucht, eine Transformation auf Kuba gegen die diktatorisch regierende Machtelite um Fidel und Raúl Castro zu erreichen. Mittel dazu sind neben Aufklärungsarbeit gegen die allgegenwärtige staatliche Propaganda vor allem Aktionen wie (ungenehmigte) Demonstrationen, Sammlungen von Bürgerinterviews, Unterschriftensammlungen für (später nicht genehmigte) Volksabstimmungen und (abgelehnte) Angebote an die Regierung zum gemeinsamen Dialog. Diese Aktionen sind für die Teilnehmer nicht ungefährlich, da sie naturgemäß ein öffentliches Eingeständnis der regierungskritischen Haltung mit sich bringen. Daneben gibt es kleine unabhängige Gewerkschaften oder Bibliotheken. Historisch hat es auch gewaltsame Formen des Widerstands gegeben, die auch terroristische Anschläge auf zivile Ziele einschlossen.

Eine dem Staat und der Partei gegenüberstehende, organisierte Opposition ist im politischen System Kubas nicht vorgesehen. Nicht staatskonforme Parteien oder Organisationen der Zivilgesellschaft sind illegal. Die Aufgabe zur Niederhaltung innerer Oppositionsgruppen und der Einsatz gegen Unruhestifter fällt der Polizei und speziellen Geheimdienstgruppen zu. Auch gibt es speziell dafür gebildete paramilitärische Einheiten.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Oswaldo Payá stirbt in La Gabina, Municipio Bayamo. Oswaldo José Payá Sardiñas war ein kubanischer Bürgerrechtler. Er war Aktivist der kubanischen Opposition.
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Gestorben: Luis Andrés Vargas Gómez stirbt in Coral Gables. Luis Andrés Vargas Gómez war ein kubanischer Anwalt, Ökonom, Diplomat sowie Anti-Castro-Aktivist.
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Geboren: Oswaldo Payá wird in Havanna geboren. Oswaldo José Payá Sardiñas war ein kubanischer Bürgerrechtler. Er war Aktivist der kubanischen Opposition.
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Geboren: Luis Andrés Vargas Gómez wird in Havanna geboren. Luis Andrés Vargas Gómez war ein kubanischer Anwalt, Ökonom, Diplomat sowie Anti-Castro-Aktivist.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2012

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Radio-Feature: “Ich lebe eine Utopie, die nicht die meine ist.“ Die Lange Nacht der cubanischen Dissidenz. DLR/DLF (Peter B. Schumann)

2011

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Film: Juan of the Dead (OT: Juan de los Muertos) ist eine spanisch-kubanische Horrorkomödie aus dem Jahr 2011. Sie handelt davon, dass auf Kuba eine Seuche ausbricht, die die Menschen in Fleisch fressenden Zombies verwandelt. Laut kubanischem Staatsfernsehen handelt es sich dabei um eine von den USA gesteuerte versuchte Konterrevolution durch Dissidenten. Um aus der Katastrophe Profit zu schlagen, bieten sich die Kleinganoven Juan und Lazaro als Zombiekiller an. Doch als die Seuche immer weiter um sich greift, wird auch für die Protagonisten die Situation immer aussichtsloser, so dass sie beginnen, nach Auswegen aus der verfahrenen Situation zu suchen.

Stab:
Regie: Alejandro Brugués
Drehbuch: Alejandro Brugués
Produktion: Gervasio Iglesias, Inti Herrera
Musik: Sergio Valdés
Kamera: Carles Gusi

Besetzung: Alexis Díaz de Villegas, Jorge Molina, Andrea Duro, Andros Perugorría, Jazz Vilá, Eliecer Ramírez, Antonio Dechent, Blanca Rosa Blanco, Elsa Camp, Susana Pous

2004

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Radio-Feature: Dissident in Cuba. Formen des politischen und kulturellen Widerstands. HR (Peter B. Schumann)

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