Kufa

Kufa (arabisch الكوفة, al-Kūfa) ist eine Stadt im Irak. Sie liegt am Ufer des Euphrat, rund 10 Kilometer nordöstlich von Nadschaf in der Provinz Nadschaf. Die Einwohnerzahl beträgt rund 128.000 (Stand 1. Januar 2005). Die Stadt war in frühislamischer Zeit sehr bedeutend. Die sogenannte Kufische Schrift ist nach ihr ebenso benannt wie die Kopfbedeckung Kufiyya (Palästinensertuch).

mehr zu "Kufa" in der Wikipedia: Kufa

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Abu al-Qasim al-Khoei stirbt in Kufa, Irak. Abu l-Qasim al-Khoei, auch Abul Kassem al-Khoei war ein Großajatollah.

915 n. Chr.

thumbnail
Geboren: Al-Mutanabbi wird / 917 in Kufa geboren. Abū t-Tayyib Ahmad ibn al-Husain ibn al-Hasan bin ʿAbd as-Samad al-Dschuʿfī al-Kindī al-Kūfī al-Mutanabbī war ein berühmter arabischer Dichter der Abbasidenzeit, der durch seine Werke und seinen Umgang mit der arabischen Sprache alle nachfolgenden Dichter nachhaltig beeinflusste und prägte.

889 n. Chr.

thumbnail
Gestorben: Ad-Dīnawarī stirbt oder 895. Abū Hanīfa Ahmad ibn Dāwūd ad-Dīnawarī war ein kurdischer Botaniker, Historiker, Geograph, Astronom und Mathematiker. Er studierte Astronomie, Mathematik sowie Philologie in Isfahan, Kufa und in Basra. Adh-Dhahabī nennt ihn in seiner Gelehrtenbiographie als einen der vielfältigsten Gelehrten seiner Zeit.

828 n. Chr.

thumbnail
Geboren: Ad-Dīnawarī wird in Dinawar geboren. Abū Hanīfa Ahmad ibn Dāwūd ad-Dīnawarī war ein kurdischer Botaniker, Historiker, Geograph, Astronom und Mathematiker. Er studierte Astronomie, Mathematik sowie Philologie in Isfahan, Kufa und in Basra. Adh-Dhahabī nennt ihn in seiner Gelehrtenbiographie als einen der vielfältigsten Gelehrten seiner Zeit.

798 n. Chr.

thumbnail
Gestorben: Ab? Y?suf stirbt. Ab? Y?suf Ya?q?b ibn Ibr?h?m ibn Hab?b al-K?f? arabisch???? ???? ????? ?? ??????? ?? ???? ??????, DMG Ab? Y?suf Ya?q?b ibn Ibr?h?m ibn ?ab?b al-K?f?, war ein Schüler von Ab? Han?fa und Mitbegründer der hanafitischen Rechtsschule des sunnitischen Islam. Die Entwicklung und Festigung der sogenannten „irakischen Rechtsschule“ mit dem Zentrum Kufa ist seinem Wirken zu verdanken.

Politik & Weltgeschehen

618 n. Chr.

thumbnail
Gründung der Stadt Kufa (heute Irak).

Asien & Afrika

685 n. Chr.

thumbnail
Ab 18. Oktober: Aufstand des Muchtar in Kufa im Irak (bis 687).

Islamische Expansion / Reconquista

740 n. Chr.

thumbnail
Rebellion des schiitischen Imams Zaid ibn Ali in Kufa gegen die Herrschaft der Umayyaden. Der Aufstand wird unterdrückt, Zaid kommt dabei ums Leben.

Islamische Expansion

749 n. Chr.

thumbnail
Abu l-Abbas as-Saffah lässt sich in Kufa zum Kalifen ausrufen und begründet die Dynastie der Abbasiden, mit Bagdad als Hauptstadt. Er kämpft gegen den amtierenden (letzten) Kalifen der Umayyaden, Marwan II..

Asien

890 n. Chr.

thumbnail
Hamdan Qarmat begründet bei Kufa die schiitische Gruppe der Qaramita.

743 n. Chr.

thumbnail
Ein Aufstand der Charidschiten in Kufa breitet sich auf den ganzen Irak aus. Er kann erst 746 von den Umayyaden unterdrückt werden.

Tagesgeschehen

thumbnail
Bagdad/Irak: Am vierten Jahrestag des Sturzes von Saddam Hussein ruft der radikale Schiitenprediger Muqtada as-Sadr zu Demonstrationen gegen die Präsenz ausländischer Truppen im Irak auf. Diesem Aufruf folgen vor allem in Kufa und Nadschaf, den heiligen Städten der Schiiten, mehrere hunderttausend Menschen. Sie schwenken irakische Flaggen, rufen "Ja zum Irak", "Tod den USA" und "Besatzer sollen den Irak verlassen".
thumbnail
Kufa/Irak. Bei Kämpfen zwischen Soldaten der US-Armee und Anhängern des radikalen Schiiten-Führers Muqtada as-Sadr sollen heute mindestens 20 Menschen getötet worden sein.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1848

thumbnail
Werk: Sein Handbuch der arabischen Grammatik al-mufassal fil-nahw? / ‏المفصّل في النحو ‎? / al-mufaṣṣal fī-’n-naḥw stellt einen Meilenstein in der arabischen Grammatikschreibung dar. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern ordnet az-Zamachschari sein Werk nicht nach Syntax, Morphologie und Phonologie, sondern nach Nomina, Verben und Partikeln und ergänzt diese Anordnung mit morpho-phonologischen Betrachtungen. Er benutzt sowohl das Buch (kitab) des Sibawayhi, die erste, grundlegende Grammatik der arabischen Sprache als auch die Untersuchungen der grammatischen Schule von Kufa aus dem späten 8. und 9. Jahrhundert. al-Mufassal war nicht nur in der arabischen Welt eine beliebte Lektüre über die Grammatik, sondern beeinflusste auch die Entstehung arabischer Grammatiken in der Orientalistik: C.P. Caspari's Arabische Grammatik , in der vierten Auflage bearbeitet von August Müller (Halle 1876), und ihre Übersetzung ins Englische durch William Wright: A Grammar of the Arabic Language translated from the German of Caspari and edited, with numerous additions and corrections. 3. Aufl. (Cambridge 1896–1898) beruhen im Wesentlichen auf az-Zamachscharis al-Mufassal und bilden in vieler Hinsicht die Grundlage weiterer Grammatiken des Arabischen. (az-Zamachscharī)

"Kufa" in den Nachrichten