Kunduz (Amudarja)

Der Kunduz (auch Kundus, im Oberlauf auch Surchab) ist ein linker Nebenfluss des Amudarja im Norden von Afghanistan.

Der Kunduz entspringt im Höhenzug Koh-e Baba etwa 20 km südwestlich der Stadt Bamiyan. Er durchfließt das Bamiyan-Tal als „Bamiyan-Fluss“ in nordöstlicher Richtung und trennt dabei den Koh-e-Baba im Süden vom westlichen Teil des Hindukusch im Norden. Nach etwa 50 km wendet sich der Kunduz nach Norden und durchschneidet in einem tiefen Tal den Hindukusch. Bei Pol-e Chomri erreicht er schließlich die Amudarja-Ebene. Er fließt weiter in nördlicher Richtung, durchfließt die Städte Baglan und Kunduz, wendet sich anschließend nach Nordwesten und mündet schließlich an der Grenze zu Tadschikistan in den Amudarja. Der Kunduz hat eine Länge von 420 km. Sein Einzugsgebiet umfasst 37.100 km². Der Kunduz wird hauptsächlich von der Schneeschmelze gespeist. Das Wasser des Kunduz wird zur Bewässerung genutzt. In Pol-e Chomri befindet sich ein Wasserkraftwerk am Kunduz.

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