Kunststoffgeldschein

Kunststoffgeldscheine, auch als Plastik-Banknoten oder Polymer-Banknoten bezeichnet, sind Geldscheine, die nicht aus Papier, sondern aus einer Kunststoff-Folie bestehen. Diese Banknoten sind aus biaxial gerecktem Polypropylen (BOPP), das die Haltbarkeit der Banknoten erhöht. Zusätzlich sind neue Sicherheitsfunktionen möglich, die mit Papiernoten nicht oder nur schwer umsetzbar sind.

Die ersten Kunststoffscheine aus BOPP wurden von der Reserve Bank of Australia (RBA) und der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) entwickelt und am 27. Januar 1988 in Umlauf gebracht. Zusammen mit Innovia Films hat die RBA die Firma Securency gegründet, die das Kunststoffgeld unter der Marke „Guardian“ an andere Staaten vertreibt. Die Firma Note Printing Australia, eine Tochtergesellschaft der RBA, produziert auch für Länder ohne eigene Druckereien Banknoten.

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Kunst & Kultur

1988

Kultur & Gesellschaft:
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Erster Kunststoffgeldschein im Umlauf

Verbreitung

2016

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Großbritannien wird ab die bisherigen Pfund-Banknoten durch Geldscheine aus Polymer ersetzen.

2011

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Kanada hat am 14.? November einen Schein über 100 Dollar eingeführt. Am 26.? März 2012 wurde der 50-$-Schein und am 7.? November der 20-$-Schein herausgegeben. Die restlichen Noten (10 und 5 Dollar) folgten am 7.? November 2013.

2009

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Nicaragua folgt, die Werte über 10, 20 und 200 Cordobas bestehen nun aus Polymer.

2009

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Paraguay hat im Dezember einen Schein über 2000 PYG eingeführt.

2009

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Indien führt den 10-Rupien-Schein ein

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