Kutno

Kutno
Wappen von Kutno
Kutno
Basisdaten
Staat:Polen
Woiwodschaft:?d?
Powiat:Kutno
Flche:33,60km
Geographische Lage:5214?N, 1922?OKoordinaten:5214?0?N, 1922?0?O
Einwohner:45.196
(30. Jun. 2015)
Postleitzahl:99-300 bis 99-302
Telefonvorwahl:(+48) 24
Kfz-Kennzeichen:EKU
Wirtschaft und Verkehr
Strae:Warschau?Posen
?d??P?ock
Schienenweg:Warschau?Posen
Kutno?Toru?
Kutno?Sierpc
Nchster int. Flughafen:Flughafen Warschau
Gmina
Gminatyp:Stadtgemeinde
Flche:33,60 km
Einwohner:45.196
(30. Jun. 2015)
Bevlkerungsdichte:1345 Einw./km
Gemeindenummer(GUS):1002011
Verwaltung (Stand: 2015)
Stadtprsident:Zbigniew Burzy?ski
Adresse:pl. Pi?sudskiego 18
99-300 Kutno
Webprsenz:www.um.kutno.pl

Kutno ist eine Stadt in Zentralpolen mit über 45.000 Einwohnern. Kutno ist eine Kreisstadt in der Woiwodschaft Łódź.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes entstammt dem Jahr 1301, es wird allerdings vermutet, dass Kutno im 12. Jahrhundert gegründet wurde. Die Stadtrechte wurden im Jahr 1432 verliehen. In den Jahren 1626–1629 wurde die Umgebung der Stadt in einem Krieg zwischen Polen und Schweden stark verwüstet. Dies verursachte den wirtschaftlichen Niedergang Kutnos.

Im Jahr 1809 nahm der General Jan Henryk Dąbrowski in Kutno Quartier, die Stadt hatte in dieser Zeit etwas über 2.000 Einwohner. Im Jahr 1827 wurden 4.620 Einwohner gezählt. Im Jahr 1862 wurde die Eisenbahnstrecke von Bromberg nach Warschau eröffnet, die durch die Stadt führt.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges fand vom 9. bis 19. September 1939 in der Nähe von Kutno eine Offensive der polnischen Armee unter General Tadeusz Kutrzeba gegen die deutsche Armee statt. Diese Offensive wird heute Schlacht an der Bzura genannt. Nach der Annexion Westpolens gehörte Kutno zum Reichsgau Wartheland und war von 1939 bis 1945 Sitz des deutschen Landkreises Kutno. Mit Ende des Krieges wurde die Stadt wieder Teil Polens.



Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Kutno bildet eine eigenständige Stadtgemeinde (gmina miejska).

Landgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde (gmina wiejska) Kutno hat eine Fläche von 122,31 km². Zu ihr gehören folgende 31 Ortschaften mit einem Schulzenamt:

Bielawki
Bo?a Wola
Byszew
Florek (1943–1945Floreck)
Go??biew
Grabkw
Gnojno
Julinki
Komadzyn
Kotliska
Krzesin
Leszczynek
Leszno
Malina
Marianki
Nagodw
Nowa Wie?
Nowy Go??biewek
Piwki
Podczachy
Raciborw
Sieciechw
Sierakw
Stanis?aww
Stary Go??biewek
Strzegocin
Wierzbie
Wo?niakw
Wroczyny
Wysoka Wielka
?urawieniec

Weitere Ortschaften der Landgemeinde sind:

Adamowice
Adamw
Byszew-Kaczyn
D?bina
Dudki
Franki Wroczy?skie
G?ogowiec
Kalinowa
Kolonia Sjki
Kolonia Strzegocin
Krzesin-Parcel
Krzesinwek
Kuczkw
Micha?w
Nowe Sjki
Obidwek
Rykw
Siemiennik
Stara Wie?
Stary Go??biew
W?oskw
Wysoka Du?a


Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den bedeutendsten Industriebetrieben der Stadt zählen Teva Kutno S.A., Fresenius-Kabi S.A. und Polfarmex S. A., die der Pharmaindustrie angehören. POLMOS S.A. ist in der Lebensmittelbranche tätig, Kofola S.A. ist ein bedeutender Getränkehersteller, Polsad – Renault Trucks ist im Fahrzeugbau tätig. Ferner existieren das Fahrradwerk IDEAL und auch eine Niederlassung von BASF.

An der Europastraße 30 in Kutno befindet sich ein Industriegebiet welches Teil der Sonderwirtschaftszone Łódź (Łódzka Specjalna Strefa Ekonomiczna) ist. Das Gelände verfügt über eine Fläche von 40,66 Hektar und bietet für Investoren steuerliche Vergünstigungen.



Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kutno ist ein Eisenbahnknoten an der Bahnstrecke Warszawa–Poznań. Hier zweigt die Strecke 16 nach Łódź, die Strecke 18 über Bydgoszcz nach Piła sowie die Strecke 33 nach Brodnica ab.

Durch den Ort verlaufen weiterhin die DK 60 (Łęczyca – Kutno – Płock – Ostrów Mazowiecka), die DK 92 (Rzepin – Świebodzin – Miedzichowo – Poznań – Konin – Kutno – Łowicz – Warszawa) und die DW 702 (Kutno – Piątek – Zgierz).



Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schalom Asch (1880?1957), jdischer Schriftsteller und Dramatiker
  • Wladimir Wettschinkin (1888?1950), sowjetischer Aerodynamiker
  • Ingo Friedrich (* 1942), stellvertretender CSU-Parteivorsitzender und ehemaliger Vizeprsident des Europischen Parlaments
  • Adam Struzik (* 1957), Politiker und ehemaliger Senatsmarschall
  • Aga Mikolaj (* 20. Jahrhundert), Opernsngerin (Sopran)


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abPopulation. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. G?wny Urz?d Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28.Mai 2016.
  2. ?Website der Stadt, Prezydent Miasta, abgerufen am 11. Mrz 2015
  3. ?Website der Sonderwirtschaftszone

Kutno ist eine Stadt in Zentralpolen mit über 45.000 Einwohnern. Kutno ist eine Kreisstadt in der Woiwodschaft Łódź.

mehr zu "Kutno" in der Wikipedia: Kutno

Geboren & Gestorben

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Geboren: Jakub Wawrzyniak wird in Kutno, Woiwodschaft P?ock geboren. Jakub Wawrzyniak ist ein polnischer Fußballspieler. Momentan spielt er für den polnischen Erstligisten Lechia Gda?sk.
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Geboren: Adam Struzik wird in Kutno geboren. Adam Krzysztof Struzik ist ein polnischer Politiker der Polnischen Bauernpartei. Der Arzt und Gesundheitsmanager war 1993 bis 1997 Senatsmarschall und ist seit 2001 Woiwodschaftsmarschall der Woiwodschaft Masowien.
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Geboren: Ingo Friedrich wird in Kutno/Wartheland geboren. Ingo Friedrich ist ein deutscher Politiker (CSU), stellvertretender CSU-Parteivorsitzender und ehemaliger Abgeordneter des Europäischen Parlaments. Seit März 2007 ist er Vorsitzender des Kuratoriums der sanoris-Stiftung, Nürnberg. Die Stiftung widmet sich der medizinischen Versorgungsforschung. Er ist Präsident der Wilhelm-Löhe Hochschule Fürth.
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Gestorben: Stefan Szyller stirbt in Kutno. Stefan Szyller war ein polnischer Architekt und Denkmalschützer. Er entwarf bedeutende Bauwerke in Warschau und gilt als wichtiger Vertreter des Baustils des Historismus, vor Allem der Neorenaissance.
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Geboren: Issachar Miron wird in Kutno, Polen als Stefan Michrowsky geboren. Issachar Miron ist ein israelischer Komponist.

Zeittafel zur Geschichte der Stadt > Von 1914 bis 1939

1925

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Die Eisenbahnstrecke von ?ód? nach Kutno wird in Betrieb genommen. Zgierz wird zu einem Eisenbahnknotenpunkt.

Städtepartnerschaften

1996

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PolenKutno (Polen) seit (Bat Jam)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2008

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Gründung: Die KOFOLA S.A. ist ein Getränkehersteller mit Sitz im polnischen Kutno. Das Unternehmen entstand aus einer Fusion des tschechischen Unternehmens Kofola a.s mit der polnischen Hoop S.A. Zur Produktpalette des Unternehmens gehören unter anderem das tschechisch-slowakische Kultgetränk Kofola, die polnische Colamarke Hoop Cola sowie weitere Getränkesorten.

1997

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Auflösung: Alastor ist eine polnische Thrash-Metal-Band aus Kutno, die im Jahr 1986 gegründet wurde, sich 1997 auflöste und 2002 wieder zusammenfand. Die Band spielte zusammen mit Gruppen wie Nasty Savage, Exumer, Living Death, Sodom, Kat, Turbo, Wolf Spider und Dragon.

1986

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Gründung: Alastor ist eine polnische Thrash-Metal-Band aus Kutno, die im Jahr 1986 gegründet wurde, sich 1997 auflöste und 2002 wieder zusammenfand. Die Band spielte zusammen mit Gruppen wie Nasty Savage, Exumer, Living Death, Sodom, Kat, Turbo, Wolf Spider und Dragon.

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