Länder der Ungarischen Krone

Die Länder der Heiligen Ungarischen Stephanskrone (ungarischSzent István Koronájának Országai, A Magyar Szent Korona Országai, kroatischZemlje krune Svetog Stjepana, slowakischKrajiny Svätoštefanskej koruny), das Königreich Ungarn mit seinen Nebenländern, wurden nach 1867 in der neu eingerichteten Doppelmonarchie Österreich-Ungarn inoffiziell ungarische Reichshälfte, von Beamten und Juristen (aus österreichischer Sicht) auch Transleithanien (lateinisch „Land jenseits der Leitha“) genannt. Diese Länder bildeten den südöstlichen Teil der Habsburgermonarchie und hatten Budapest als königliche Hauptstadt.

Bis 1849 hatte es die Länder der heiligen Stephanskrone gegeben. Das waren die Länder, die seit dem Mittelalter zum ungarischen Konigreich gehört hatten. Diese Länder umfassten im Laufe der Geschichte das gegenwärtige Ungarn, die heutige Slowakei, die Karpatenukraine, das Banat, die heute serbische Vojvodina und das heute österreichische Burgenland, ebenso Siebenbürgen (im nordwestlichen Teil des heutigen Rumänien), winzige Teile des heutigen Polen, das damalige Königreich Kroatien und Slawonien sowie Fiume, das heute kroatische Rijeka. Im Gegensatz zu den meisten anderen Teilen der Habsburgermonarchie lagen diese Länder alle außerhalb des bis 1806 bestehenden Heiligen Römischen Reichs.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Karl VI. (HRR) stirbt in Wien. Karl VI. Franz Joseph Wenzel Balthasar Johann Anton Ignaz war von 1711 bis 1740 römisch-deutscher Kaiser und Erzherzog von Österreich sowie Souverän der übrigen habsburgischen Erblande, als Karl III. (ungarisch III. Károly) König von Ungarn und Kroatien, als Karl II. (tschechisch Karel II.) König von Böhmen, als Karl III. (spanisch Carlos III.) designierter König von Spanien sowie durch den Frieden von Utrecht von 1713 bis 1720 als Karl III. (italienisch Carlo III.) auch König von Sardinien und ab 1720 als Karl IV. (italienisch Carlo IV.) König von Sizilien.
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Geboren: Karl VI. (HRR) wird in Wien geboren. Karl VI. Franz Joseph Wenzel Balthasar Johann Anton Ignaz war von 1711 bis 1740 römisch-deutscher Kaiser und Erzherzog von Österreich sowie Souverän der übrigen habsburgischen Erblande, als Karl III. (ungarisch III. Károly) König von Ungarn und Kroatien, als Karl II. (tschechisch Karel II.) König von Böhmen, als Karl III. (spanisch Carlos III.) designierter König von Spanien sowie durch den Frieden von Utrecht von 1713 bis 1720 als Karl III. (italienisch Carlo III.) auch König von Sardinien und ab 1720 als Karl IV. (italienisch Carlo IV.) König von Sizilien.

Historische Kondominien

1918

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Bosnien-Herzegowina als Kondominium der beiden eigenständigen habsburgischen Teilreiche Österreich und Ungarn von 1908 bis

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