Laško

La?ko
Wappen von Laško
Basisdaten
StaatSlowenien
Historische RegionUntersteiermark / ?tajerska
Statistische RegionSavinjska(Sanngebiet)
Koordinaten469?N, 1514?OKoordinaten:469?16?N, 1514?8?O
Flche197,5km
Einwohner13.730 (2002)
Bevlkerungsdichte70 Einwohner je km
Postleitzahl3270
Kfz-KennzeichenCE
Struktur und Verwaltung
Webprsenz
die vormalige Karthause Geyrach in Tüffer, um 1830.
Blick auf das Zentrum von Laško

Laško (deutsch: Tüffer, oft auch Markt Tüffer) ist eine Gemeinde in der slowenischen Großregion Štajerska.



Inhaltsverzeichnis



Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Tal der Savinja zu beiden Seiten des Flusses und an der ehemaligen österreichischen Südbahn Wien–Triest.

Zur Gemeinde Laško gehören auch die Ortschaften Zidani Most (an der Mündung des Flusses Savinja in die Save) und Rimske Toplice.

Laškos Nachbarstadt ist das nördlicher gelegene und größere Celje.



Ortsteile der Gesamtgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Blau drei silberne Lilien.



Wirtschaft und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannt ist die Stadt in Slowenien vor allem durch ihre Brauerei, deren Bier zum beliebtesten Sloweniens gehört. Ebenso traditionsreich sind die Thermen (32-35°) der Gemeinde, die schon seit 1852 genutzt werden ("Kaiser-Franz-Josephs-Bad"). Von 1953 an wurde die Therme als Anstalt für medizinische Rehabilitation genutzt, in den letzten Jahren steht jedoch die touristische Vermarktung als Gesundheits- und Wellnesszentrum im Vordergrund. Der Ortsteil Rimske Toplice verfügt ebenfalls über eine Therme.



Massengrab bei Huda Jama[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Februar/Anfang März 2009 wurde im Barbara-Stollen nahe der Ortschaft Huda Jama (Schlimme Grube), etwa fünf Kilometer westlich des Zentrums von Laško, ein Massengrab aus der Zeit von Mai und Juni 1945 entdeckt, aus dem seitdem mehrere hundert mumifizierte Leichen geborgen wurden. Insgesamt schätzen die zuständigen Ermittler die Anzahl der Ermordeten auf mehrere tausend. Berichten von Zeitzeugen zufolge soll es sich bei den Opfern um restliche Truppen der kroatischen NDH-Streitkräfte und um Nazi-Kollaborateure aus Slowenien handeln, die unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs von den herrschenden Kommunisten hingerichtet wurden.



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abNS-Massengrab entdeckt. In: Sdkurier vom 5. Mrz 2009
  2. ?Jo? dvije jame kriju tisu?e ?rtava. In: Net.hr vom 8. Mrz 2009
  3. ?Kleine Zeitung: Ein grausamer Fund im Bergwerk


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick vom Hum nach Westen über Laško
  • Max Leidesdorf: Das Rmerbad Tffer in Steiermark. Gerold, Wien 1857 (Digitalisat)


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

die vormalige Karthause Geyrach in Tüffer, um 1830.
Lizenz: Public domain

Blick auf das Zentrum von Laško
Lizenz: Public domain

Blick vom Hum nach Westen über Laško
Lizenz: Public domain

Laško (deutsch: Tüffer, oft auch Markt Tüffer) ist eine Gemeinde in der slowenischen Großregion Štajerska.

mehr zu "Laško" in der Wikipedia: Laško

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Ignac Orožen wird in Tüffer geboren. Ignac Orožen (auch Ignaz) war ein slowenischer Geistlicher, Historiker und Autor, der einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des slowenischen Nationalbewusstseins und der steirischen Geschichtsschreibung geleistet hat.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1825

Gründung:
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Laško ist eine slowenisches Bier der Brauerei Pivovarna Laško, d. d. mit Sitz in Laško, Slowenien.

"Laško" in den Nachrichten