Laaser Marmor

Laaser Marmor ist ein sehr harter, widerstandsfähiger und wetterbeständiger Marmor aus Südtirol (Italien). Abgebaut wird er am Vinschger Nördersberg, und zwar im Laaser Tal (Gemeinde Laas) unter der Bezeichnung Laaser Marmor, und am Göflaner Berg (Gemeinde Schlanders) als Göflaner Marmor. Die Bezeichnung Laaser Marmor für das Gestein, das lange Zeit als Tiroler Marmor oder Vinschgauer Marmor bekannt gewesen war, begann sich um die Mitte des 19. Jahrhunderts durchzusetzen. Spätestens seit der Weltausstellung 1873 in Wien, auf der er im umfassenden Bereich der k.k. Geologischen Reichsanstalt von zwei Unternehmen präsentiert wurde, gewann der Marmor, unabhängig davon, an welcher Stelle zwischen dem Laaser Tal und dem Martelltal er abgebaut wurde, unter dieser Markenbezeichnung zunehmend an Bekanntheit. Insbesondere im 19. Jahrhundert wurde der Laaser Marmor von mehreren Architekten und Steinbildhauern bevorzugt verwendet.

mehr zu "Laaser Marmor" in der Wikipedia: Laaser Marmor

Beispiele seiner Verwendung > Deutschland > Andere Städte

Beispiele seiner Verwendung > Deutschland > München

Beispiele seiner Verwendung > Österreich > Wien

1896

thumbnail
Mozart-Statue im Burggarten

Beispiele seiner Verwendung > USA > New York

1897

Beispiele seiner Verwendung > Italien

1928

thumbnail
Bozen: Walther-Denkmal auf dem Waltherplatz (von Heinrich Natter, 1889), Siegesdenkmal

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2014

Werke im Öffentlichen Raum:
thumbnail
"Liebeserklärung",Laas (Südtirol) (Peter Brauchle)

"Laaser Marmor" in den Nachrichten