Laisenia Qarase

Laisenia Qarase [ŋɡaˈrase] (* 4. Februar 1941) war zwischen 2000 und 2006 der Ministerpräsident von Fidschi. Er kandidierte im Jahre 2006 zum zweiten Mal für die Regierungspartei SDL (Fijian People’s Party) und wurde am 18. Mai 2006 mit einer knappen absoluten Mehrheit wiedergewählt. Seine Regierungspartei gewann 36 von 71 Sitzen im Repräsentantenhaus.

Qarase studierte Wirtschaft an der Universität von Auckland, Neuseeland. Ab 1983 stand er an der Spitze der Entwicklungsbank, ab 1998 dann der Handelsbank von Fidschi. 1999 wurde er zum Senator ernannt. Nach dem im Mai 2000 gescheiterten Putsch des Nationalistenführers George Speight wurde Qarase am 3. Juli als Chef einer Interimsregierung eingesetzt.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Laisenia Qarase wird geboren. Laisenia Qarase war zwischen 2000 und 2006 der Ministerpräsident von Fidschi. Er kandidierte im Jahre 2006 zum zweiten Mal für die Regierungspartei SDL (Fijian People’s Party) und wurde am 18. Mai 2006 mit einer knappen absoluten Mehrheit wiedergewählt. Seine Regierungspartei gewann 36 von 71 Sitzen im Repräsentantenhaus.

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Laisenia Qarase ist heute 76 Jahre alt. Laisenia Qarase ist im Sternzeichen Wassermann geboren.

Tagesgeschehen

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Fidschi: Wie seit Tagen angekündigt, übernimmt das Militär die Regierung und der Armeechef Voreqe Bainimarama die Befugnisse des Staatspräsidenten. Er entlässt Ministerpräsident Laisenia Qarase und ernennt den pensionierten Arzt Jona Senilagakali zum Nachfolger. Nach Bildung einer Übergangsregierung zur Einleitung von Parlamentswahlen soll Präsident Ratu Josefa Iloilo in sein Amt zurückkehren. Qarase wird vorgeworfen, die ethnischen Spannungen zwischen der Mehrheit der Ureinwohner Fidschis und der indischen Minderheit durch verfassungswidrige Gesetze zu schüren. International wird der Putsch verurteilt und die Rückkehr zur gewählten Regierung gefordert. Auch könne der Ausnahmezustand die Wirtschaft ernsthaft gefährden, die vor allem auf Zucker-Exporten und Winter-Tourismus beruht.
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Fidschi: Das Militär kündigt an, die Macht im Südpazifik-Inselstaat zu übernehmen, und umstellt die Residenz von Ministerpräsident Laisenia Qarase in der Hauptstadt Suva. In den letzten Tagen musste die Polizei ihre Waffen abgeben, um Kämpfen vorzubeugen. Fidschis Militärchef Frank Bainimarama, ein Unterstützer der indischen Minderheit, wirft der Regierung Korruption und das Schüren ethnischer Spannungen vor, und dass sie nicht ausreichend gegen die Putschisten des Jahres 2000 vorgehe. Qarase wurde im Mai 2006 zu einer zweiten fünfjährigen Amtszeit gewählt und verweigert den Rücktritt. Australien entsenden drei Marineschiffe in die Region, um notfalls Urlauber heimzuholen. UNO, USA und Großbritannien warnen Bainimarama, dass ein weiterer Staatsstreich die schwache Wirtschaft schädigen würde.

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