Geboren & Gestorben

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Gestorben: Sayyid Abul Ala Maududi stirbt in Buffalo, New York. Sayyid Abu Al-Ala Mawdudi war ein indisch-pakistanischer Journalist und einer der wichtigsten Denker einer fundamentalistischen Auslegung des Islams im 20.Jahrhundert. Er wandte sich insbesondere gegen den Laizismus und befürwortete theokratische Konzepte. Seine Ideen beeinflussten Pakistans Politik und wurden zum Programm der vor allem in Pakistan, aber auch in Indien, Sri Lanka, Großbritannien und den USA agierenden Jamāʿat-i Islāmī (Jamaat-e-Islami, JI).

1966

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Gestorben: Ali Abd ar-Raziq stirbt. Ali Abd ar-Raziq war ein ägyptischer Islamgelehrter und Scharia-Richter. Er kann als geistiger Vater des islamischen Laizismus betrachtet werden.

1961

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Geboren: Soheib Bencheikh wird in Dschidda, Saudi-Arabien geboren. Soheib Bencheikh ist ein französischer islamischer religiöser Führer und Autor. Er gilt als progressiv und Verfechter des französischen Laizismus.
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Gestorben: Mustafa Fehmi Kubilay stirbt in Menemen. Mustafa Fehmi Kubilay war ein türkischer Lehrer und Reserveoffizier. Durch seine Ermordung durch religiöse Fanatiker wurde er eine Symbolfigur des türkischen Laizismus.

1906

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Geboren: Mustafa Fehmi Kubilay wird in Kozan, Adana, Türkei als Mustafa Fehmi geboren. Mustafa Fehmi Kubilay war ein türkischer Lehrer und Reserveoffizier. Durch seine Ermordung durch religiöse Fanatiker wurde er eine Symbolfigur des türkischen Laizismus.

Laizistische Staaten > Staaten, die nach ihrer Verfassung laizistisch sind

1905

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Frankreich (Artikel 1 der Verfassung von 1958); Trennung von Staat und Kirche durch ein Gesetz von

Türkei / Naher Osten

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In der Türkischen Republik erhalten die sechs Prinzipien des Kemalismus, darunter der Laizismus, Verfassungsrang.

Tagesgeschehen

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Ankara/Türkei: Abdullah Gül, Präsidentschaftskandidat der türkischen Regierungspartei AKP, verpasst in der ersten Runde der Präsidentenwahl die notwendige Zweidrittelmehrheit im Parlament. Bei den anschließenden Massendemonstrationen gehen in Istanbul Hunderttausende von Bürgern auf die Straßen, um gegen die noch amtierende Regierung Recep Tayyip Erdoğans und ihren Kandidaten Gül zu protestieren, da von ihm der „LaizismusAtatürks und die Grundwerte der Republik“ bedroht seien. Auch die Armee warnt unmissverständlich. Falls erneut ein AKP-Mitglied Staatspräsident werden, werde sie „ihre Haltung und ihr Vorgehen deutlich machen.“ Die Opposition erhebt wegen eines angeblichen Verfahrensfehlers Anklage vor dem Verfassungsgericht, dass bereits vor dem geplanten zweiten Wahlgang am 2. Mai eine Entscheidung treffen muss.

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