Lajos Takács

Lajos Takacs (* 21. August 1924 in Maglód; † 4. Dezember 2015) war ein ungarisch-US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Wahrscheinlichkeitstheorie und speziell Warteschlangentheorie befasste und mit stochastischen Prozessen.

Takacs studierte ab 1943 an der TU Budapest mit der Promotion 1948 (mit einer Untersuchung über Brownsche Bewegung) und der Habilitation (Doktortitel im russischen System) 1957 bei Charles Jordan (Stochastische Prozesse aus der Theorie der Teilchen-Zähler). 1945 bis 1948 war er Assistent von Zoltán Bay, nahm an dessen Experiment über Radarechos vom Mond teil und war 1948 bis 1955 in den von Bay geleiteten Forschungslaboratorien von Tungsram. Außerdem war er 1950 bis 1958 am Institut für Mathematik der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und 1953 bis 1958 Assistenzprofessor an der Eötvös-Loránd-Universität. 1958 ging er ins Ausland. Er war Lecturer am Imperial College London und an der London School of Economics, 1959 bis 1966 Professor an der Columbia University und ab 1966 an der Case Western Reserve University. 1987 wurde er emeritiert.

mehr zu "Lajos Takács" in der Wikipedia: Lajos Takács

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1994

Preisträger:
thumbnail
Lajos Takacs (John-von-Neumann-Theorie-Preis)

Geboren & Gestorben

Gestorben:
thumbnail
Lajos Takács stirbt. Lajos Takacs war ein ungarisch-US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Wahrscheinlichkeitstheorie und speziell Warteschlangentheorie befasste und mit stochastischen Prozessen.
Geboren:
thumbnail
Lajos Takács wird in Maglód geboren. Lajos Takacs war ein ungarisch-US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit Wahrscheinlichkeitstheorie und speziell Warteschlangentheorie befasste und mit stochastischen Prozessen.

"Lajos Takács" in den Nachrichten