Landlose

Als landlos werden Bauern, Bauernfamilien und Landarbeiter bezeichnet, die keinen eigenen Grundbesitz haben, sondern ausschließlich auf gepachtetem Land arbeiten.

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Tagesgeschehen

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Brasilien: Für den Amazonas-Regenwald wird das weltweit größte Urwaldschutzgebiet beschlossen. Simao Jatene, der Gouverneur der Nordprovinz Pará gibt den Zusammenschluss von 7 Nationalparks bekannt, die 160.000 km² umfassen und auch in die Bundesstaaten Amapa und Amazonas hineinreichen. Damit stünden 42 Prozent des Amazonas unter Schutz. Die Region ist von zahllosen Landkonflikten, illegaler Abholzung und der sklavenähnlichen Ausbeutung von Indios betroffen; laut Imazon (Institut für Umweltforschung im Amazonasgebiet) und soll nun ein Modell für nachhaltige Entwicklung werden.
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Brasilien: Bei einer großen Kundgebung der Landlosen-Bewegung in der Hauptstadt Brasília dringen zahlreiche Demonstranten in das Parlamentsgebäude ein, wo gerade die Abgeordneten tagen. Etwa 400 Demonstranten werden verhaftet, 27 Polizisten verletzt. In Brasilien sind trotz Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (Spitzname „Lula“) Versprechungen noch immer 4.6 Millionen Bauernfamilien ohne Landbesitz, während 50% der Agrarfläche 26.000 Großgrundbesitzern gehören.
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Brasilien: Im nordöstlichen Bundesstaat Alagoas wird ein führendes Mitglied der Landlosen-Bewegung erschossen. Wie die katholische Pastoralkommission für Boden mitteilt, ist der 24-Jährige heuer bereits das 39.Todesopfer unter den Landarbeitern. Im Zuge der Agrarreform hatten mehrere Familien Land erhalten, aber danach einige Morddrohungen bekommen.

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