Landmine

Eine Landmine ist eine Explosionswaffe, die meistens verdeckt unter der Erdoberfläche verlegt wird und die in der Regel vom Opfer selbst ausgelöst wird. Man kann sie deshalb auch im weitesten Sinn als eine Sprengfalle bezeichnen. Manche Minen werden auch vom Bediener ferngezündet, der den Wirkungsbereich der Mine beobachtet. Minen und Selbstschussanlagen sind technisch kaum zu unterscheiden.

Die Nutzung von Landminen ist stark umstritten. Sie bleiben lange eine Gefahr für die Zivilbevölkerung, auch wenn der militärische Konflikt Jahrzehnte zurückliegt. Seit 1999 ist die bis April 2006 ratifizierte „Ottawa-Konvention“ zur Ächtung von Antipersonenminen in Kraft, welcher jedoch die größten Minenherstellerstaaten nicht angehören.

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Tagesgeschehen

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Jharkhand/Indien. Mehrere Landminen explodierten im Osten Indiens. Dabei werden mindestens 29 Polizisten getötet. Mutmaßlich wurden die Minen von den maoistischen Rebellen der MCC gelegt.
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Bagdad/Irak. Die USA wollen eine irakische Armee mit vorerst 12.000 Mann auf die Beine stellen. Die geplante Aufgaben für die Neue Irakische Armee (NIA) sind Grenzschutz und militärische Sicherung von Straßenrouten und Einrichtungen. Des Weiteren sollen sich die Soldaten um die Räumung von Minen und Blindgängern aus dem Krieg kümmern.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1990

Gründung:
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Alliant Techsystems Inc. (ATK) ist ein internationaler Konzern mit Hauptsitz in Arlington, Virginia (USA) und Vertretungen in 23 Ländern. ATK ist vorrangig im Flugzeugbau und der Herstellung von Landminen und Munition (Federal Cartridge) tätig.

Terroranschläge

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Durch eine Landmine der Taliban sind in Südwestafghanistan neun Soldaten getötet worden

Gedenktage der UNO & ihrer Organisationen

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Internationaler Tag gegen Landminen (UNO)

"Landmine" in den Nachrichten