Landnahme der Slawen auf dem Balkan

Die Landnahme der Slawen auf dem Balkan erweiterte die dortige ethnische Vielfalt um ein bis heute prägendes Element. Nachdem sich auf der Balkanhalbinsel unter römischer Herrschaft im Norden die lateinische und südlich der sogenannten Jireček-Linie die griechische Sprache durchgesetzt hatten, ließen sich hier ab dem ausgehenden 6. Jahrhundert slawische Stämme dauerhaft nieder (Landnahme). Nach der Christianisierung durch die SlawenapostelKyrill und Method konnten sie ab dem 9. Jahrhundert mit Hilfe der orthodoxen Kirche das Vermächtnis Ostroms übernehmen.

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Politik & Weltgeschehen

612 n. Chr.

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um 612: Awaren und Slawen nehmen ihre Plünderungszüge auf dem Balkan wieder auf. Die Slawen beginnen mit der flächendeckenden Landnahme auf dem Balkan. Da sich für Ostrom gleichzeitig die Lage an der persischen Front dramatisch verschlechtert, kann es diese Entwicklung nicht verhindern. Um 625 befinden sich auf der Balkanhalbinsel nur noch vereinzelte Kastelle und einige größere Städte wie Konstantinopel und Thessaloniki in oströmischer Hand.

Byzantinisches Reich

629 n. Chr.

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Herakleios lässt die Festung Nikopolis an der Donau in Moesien errichten, um nach der slawischen Landnahme die Kontrolle über den Balkan wiederzugewinnen.

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