Landstände

Als Landstände bezeichnet man die politischen Vertretungen der Stände in den europäischen Gesellschaften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit gegenüber dem jeweiligen Landesherrn.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Joseph von Armansperg stirbt in München. Joseph Ludwig Franz Xavier Graf von Armansperg war ein bayerischer Jurist, Abgeordneter, Ministerialbeamter und Minister. Er diente dort zwischen 1826 und 1831 als Innen-, Außen- und Finanzminister. Im Königreich Griechenland war er unter König Otto 1835 bis 1837 Regierungschef. Er gehörte von 1825 bis 1852 nacheinander beiden Kammern des bayerischen Parlaments an, dem Reichsrat und der Abgeordnetenkammer. Er war Gutsherr von Egg und Loham in Bayern und von Breitenried in Österreich sowie Landstand in Österreich ob der Enns.
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Gestorben: Johann Philipp Jakob Nepomuk von und zu Eltz stirbt in Pest. Johann Philipp Jakob Nepomuk Graf und Edler Herr von und zu Eltz gen. Faust von Stromberg war ein nassauischer Graf und Präsident der Herrenbank (der ersten Kammer) der Landstände des Herzogtums Nassau.
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Gestorben: Johann Josef Karl Henrici stirbt in Bozen. Johann Josef Karl Henrici, oft einfach Carl Henrici, war ein österreichischer Barockmaler und Schöpfer des Herz-Jesu-Bildes in der Bozner Stadtpfarrkirche, vor dem 1796 die TirolerLandstände das von den Franzosen bedrohte Land Tirol in feierlicher Weise dem Herzen Jesu geweiht und es unter seinen besonderen Schutz gestellt haben.
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Gestorben: Pauline (Lippe) stirbt in Detmold. Pauline Christine Wilhelmine zur Lippe war von 1802 bis 1820 Regentin des deutschen Fürstentums Lippe und gilt dort als eine der bedeutendsten Herrscherinnen von Lippe. Sie hob am 1. Januar 1809 durch fürstliche Verordnung die bis dahin bestehende Leibeigenschaft der Bauern auf, bewahrte die Selbstständigkeit Lippes und bemühte sich um eine Verfassung, mit der die ständische Ordnung aufgebrochen wurde. Im kollektiven geschichtlichen Bewusstsein der lippischen Bevölkerung rangiert jedoch ihr soziales Engagement an erster Stelle. Sie gründete die erste Kinderbewahranstalt in Deutschland, eine Erwerbsschule für verwahrloste Kinder, ein freiwilliges Arbeitshaus für erwachsene Almosenempfänger und eine Pflegeanstalt mit Krankenstube.
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Gestorben: Anton Reyberger stirbt in Wien. Anton Carl Reyberger OSB war ein österreichischer Theologe und Standesverordneter. Er war u. a. Rektor der Universität Wien und Abt des Stiftes Melk.

Antike

Heiliges Römisches Reich:
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Der Tübinger Vertrag kommt zwischen Herzog Ulrich von Württemberg und seinen Landständen zustande. Gegen Übernahme der herzoglichen Schulden erhalten Letztere Mitspracherechte bei der Steuererhebung und Landesverteidigung.

Religion

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Im Brucker Libell gewährt Erzherzog Karl II. nach den Landständen auch den Städten und Märkten von Innerösterreich die volle Gewissens- und Religionsausübungsfreiheit unter der Bedingung schuldigen Gehorsams ihm gegenüber. Das Brucker Libell enthält eine ausdrückliche Ablehnung des Calvinischen Glaubens durch die dem Augsburger Bekenntnis anhängenden Stände.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1756

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Werk: Errichtung eines neuen Gesellschaftshauses der vorderösterreichischen Ritterschaft in Freiburg im Breisgau am Münsterplatz, im Auftrag von deren Präsidenten Ferdinand Sebastian von Sickingen-Hohenburg, an der Stelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaues. Es wurde von den Rittern 1766 an die Breisgauischen Landstände verkauft und diente ab 1832 als Erzbischöfliches Palais (Bischofssitz). Nach Brand 1944 und Wiederaufbau 1953 ist es heute das «Haus zum Ritter» und beherbergt die Domsingschule. (Johann Jacob Fechter)

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