Lange Zählung

Die Lange Zählung ist ein Kalender zur Tageszählung im System des Maya-Kalenders.

Da sich die Datumsangaben im rituellen Tzolkin-Kalender und im zivilen Haab-Kalender der Maya alle 260 bzw. 365 Tage wiederholen und sich auch die Kombinationen der beiden Kalenderangaben alle 52 Haab-Jahre, das heißt in jeder Kalenderrunde wiederholen, benötigten die Maya für astronomische Berechnungen und die Geschichtsaufzeichnung einen weiteren Kalender, der längere Zeiträume eindeutig beschreiben konnte, die Lange Zählung.

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Amerika

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Feierlichkeiten zum Ende einer Katun-Periode des Maya-Kalenders (9.0.0.0.0 Lange Zählung) sind überliefert.

Kunst & Kultur

Religion & Kultur:
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Zur Zeit von Herrscher K'inich Kan Balam III. werden in der Maya-Stadt Palenque Feierlichkeiten zum Ende eines Kalenderzyklus (Lange Zählung 9.16.0.0.0, Kalenderrunde 2 Ahaw 13 Sek) begangen.

Wissenschaft & Technik

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Ende der Zählung eines rund 5125 Jahre dauernden 13-Baktun-Zyklus des Maya-Kalenders. Beginn war am 13. August 3114 v. Chr. (Lange Zählung) gemäß Analyse von Daten aus der klassischen Mayazeit.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2009

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Film: 2012 (Alternativtitel 2012 -Das Ende der Welt) ist ein amerikanisch-kanadischer Katastrophenfilm des Regisseurs Roland Emmerich aus dem Jahr 2009. Die Weltpremiere fand am 11. November, die Deutschlandpremiere am 12. November 2009 statt. In den Hauptrollen spielen John Cusack, Chiwetel Ejiofor, Amanda Peet, Danny Glover, Thandie Newton, Oliver Platt und Woody Harrelson. Der Film basiert auf der Idee, dass nach dem Ende der Langen Zählung des Maya-Kalenders die Welt im Jahr 2012 untergehen wird. Dabei greift der Film die von Charles Hapgood 1958 vorgestellte Hypothese der Polverschiebung auf, die mit zahlreichen Begleitphänomenen (Erdbeben, Vulkanausbrüche, Flutwellen) zum Weltuntergang führt. Der Film dominierte das Startwochenende mit Position 1 in den US-amerikanischen Kinos und spielte weltweit in nur vier Tagen das Produktionsbudget von 200 Millionen US-Dollar ein. Nach nur zehn Tagen überschritten die Filmeinnahmen bereits die 450-Millionen-Dollar-Marke und nach 100 Tagen lag das Einspielergebnis bei rund 760 Millionen US-Dollar.

Stab:
Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: Roland Emmerich Harald Kloser
Produktion: Harald KloserMark Gordon Larry J. Franco
Musik: Harald Kloser Thomas Wander
Kamera: Dean Semler
Schnitt: David Brenner Peter S. Elliot

Besetzung: John Cusack, Chiwetel Ejiofor, Amanda Peet, Liam James, Morgan Lily, Thomas McCarthy, Oliver Platt, Thandie Newton, Danny Glover, Woody Harrelson, Jimi Mistry, Zlatko Buric, Beatrice Rosen, Johann Urb, Osric Chau, Chin Han, Henry O, John Billingsley, Blu Mankuma, George Segal, Stephen McHattie, Patrick Bauchau, Michael Buffer, Merrilyn Gann

2008

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Film: 2012: Doomsday ist ein US-amerikanischer SciFi-Mockbuster des Regisseurs Nick Everhart aus dem Jahr 2008 auf den 2009 erschienenen Blockbuster 2012 von Roland Emmerich. Die äußerst niedrig budgetierte Direct-to-DVD-Produktion basiert auf der These, wonach 2012 nach dem Ende der Langen Zählung des Maya-Kalenders der Weltuntergang, die Apokalypse, eintreten werde. Wie in anderen Filmen von Faith Films sollen auch hier christliche Botschaften auf Trashniveau erzählt werden.

Stab:
Regie: Nick Everhart
Drehbuch: Nick Everhart
Produktion: David Michael Latt
Musik: Ralph Rieckermann
Kamera: Mark Atkins
Schnitt: Nick Everhart, Kate Noonan

Besetzung: Cliff De Young, Dale Midkiff, Ami Dolenz, Danae Nason, Joshua Lee, Sara Tomko, Caroline Amiguet, Shirley Raun, Louis Graham

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