Langobarden

Die Langobarden (lateinischLangobardi, griechischοἱ Λαγγοβάρδοι, auch Winniler) waren ein Teilstamm der Stammesgruppe der Sueben, eng mit den Semnonen verwandt, und damit ein elbgermanischer Stamm, der ursprünglich an der unteren Elbe siedelte.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Ludwig II. (Italien) stirbt bei Brescia. Ludwig II. war (Titular-)König von Italien ab 839/840, König der Langobarden ab 844, römischer Mitkaiser ab 850 und Kaiser ab 855 aus dem Adelsgeschlecht der Karolinger.

825 n. Chr.

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Geboren: Ludwig II. (Italien) wird geboren. Ludwig II. war (Titular-)König von Italien ab 839/840, König der Langobarden ab 844, römischer Mitkaiser ab 850 und Kaiser ab 855 aus dem Adelsgeschlecht der Karolinger.

660 n. Chr.

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Geboren: Ansprand wird /661 geboren. Ansprand war im Jahr 712 König der Langobarden.

626 n. Chr.

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Gestorben: Adaloald stirbt. Adaloald war in den Jahren 615-626 König der Langobarden.

606 n. Chr.

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Geboren: um 606: Rothari, König der Langobarden (+ 652)

Sonstige Ereignisse

1872

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Römische Landschaft (Ferdinand Knab)

Magna Germania

3 n. Chr.

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Der Markomannenfürst Marbod vereinigt die Hermunduren, Quaden, Langobarden und Semnonen mit seinem Reich in Thüringen. Dies wird als eine Allianz gegen Rom verstanden.

Antike

6 n. Chr.

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Römisches Reich: Frühling: Das Römische Reich beginnt einen Feldzug gegen die germanischen Markomannen, die sich unter ihrem König Marbod mit den Hermunduren, Langobarden, Semnonen und Vandalen verbündet haben und in dem Gebiet des späteren Böhmen über ein Heer von rund 74.000 Mann verfügen. Tiberius Caesar Augustus soll mit sechs Legionen von Carnuntum aus nach Norden stoßen, während Gaius Sentius Saturninus mit sechs weiteren Legionen Richtung Osten über den Rhein vordringt.

5 n. Chr.

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Römisches Reich: Frühjahr: Tiberius Caesar Augustus, General der römischen Armee in Germanien, schlägt zusammen mit der römischen Marine die Langobarden am Unterlauf der Elbe.

Zeitleiste

568 n. Chr.

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Einfall der Langobarden in Italien. Ende der Völkerwanderungszeit. (Spätantike)

Allgemeiner Überblick > Zeitleiste

568 n. Chr.

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Einfall der Langobarden in Oberitalien. Ende der Völkerwanderungszeit.

Begriff und zeitliche Abgrenzung

568 n. Chr.

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Mit dem Einfall der Langobarden in Italien erfolgt die Gründung des letzten für das Frühmittelalter bedeutenden Nachfolgereiches auf römischem Boden.

Ereignisse

661 n. Chr.

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Nach dem Tod Ariperts treten seine Söhne Perctarit und Godepert als gemeinsame Könige der Langobarden seine Nachfolge an.
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Pelagius II. wird neuer Papst als Nachfolger von Benedikt I. Seine Weihe erfolgt ohne die Bestätigung durch den Kaiser, da Rom zu dieser Zeit vom ersten langobardischen Herzog von Spoleto, Faroald I., belagert wird.

567 n. Chr.

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Die Langobarden vernichten zusammen mit den Awaren das Gepidenreich. (6. Jahrhundert)

566 n. Chr.

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Zunehmende Rivalität zwischen den Langobarden unter Alboin und den Gepiden unter Kunimund. Auch das Oströmische Reich schaltet sich ein und besetzt die von den Langobarden beanspruchte Festung Sirmium. Um sie als Bündnispartner gegen Ostrom und die Gepiden zu gewinnen, nimmt Alboin Kontakt zu den Awaren auf.

508 n. Chr.

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um 508: Die Langobarden vernichten das Herulerreich unter Rudolf und steigen zur stärksten Macht an der mittleren Donau auf.

Könige der Langobarden

712 n. Chr.

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Ansprand stirbt. Ansprand war im Jahr 712 König der Langobarden.

701 n. Chr.

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Rotharit (dux von Bergamo)

671 n. Chr.

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Der 662 vertriebene Perctarit kehrt nach dem Tod von Grimoald aus dem Exil zurück, setzt Grimoalds Sohn Garibald nach dreimonatiger Regierungszeit ab, und wird nach einem einstimmigen Entscheid der Volksversammlung ein zweites Mal König der Langobarden.

Religion

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Wahl Stephans III. zum Papst, er wird zwei Tage später geweiht und kann sich mit Hilfe der Langobarden gegen die unkanonisch eingesetzten und daher als Gegenpäpste gezählten Konstantin II. und Philipp (am 31. Juli eingesetzt, aber nicht geweiht und umgehend vertrieben) durchsetzen. Konstantin wird geblendet und ins Kloster gesteckt.

612 n. Chr.

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Columban zieht über die Alpen und gründet im langobardischenBobbio bei Piacenza ein Kloster, das in der Folge großen Einfluss erlangt.
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Nach dem Tod von Papst Johannes III. kommt es, nicht zuletzt wegen des Vordringens der Langobarden, zu einer fast einjährigen Sedisvakanz (bis Juni 575).

Langobarden

751 n. Chr.

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Aistulf, König der Langobarden, erobert Ravenna und die Romagna von Byzanz. Dies bedeutet das Ende des Exarchats von Ravenna.

Kunst & Kultur

782 n. Chr.

Wissenschaft & Kultur:
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Der langobardische Gelehrte Paulus Diaconus kommt an den Hof Karls des Großen.

Politik & Weltgeschehen

812 n. Chr.

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Karls Enkel Bernhard wird Unterkönig in Italien und König der Langobarden.

759 n. Chr.

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Desiderius, König der Langobarden, macht seinen Sohn Adelchis zum Mitkönig.

739 n. Chr.

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Mit langobardischer Hilfe gelingt es Karl Martell, die letzten maurischen Verbände aus der Provence zu vertreiben.

706 n. Chr.

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Pemmo wird langobardischer Herzog von Friaul.

689 n. Chr.

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In der Schlacht von Coronate an der Adda besiegt der König der Langobarden, Cunincpert, den Usurpator Alahis.

Europa

1080

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Die Langobarden siegen über das Heer von Mathilde von Tuszien.

797 n. Chr.

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Mitteleuropa: Karls des Großen Sohn Pippin führt gemeinsam mit bairischen und langobardischen Verbänden einen Feldzug gegen die Slawen.

787 n. Chr.

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Zwischen Karl dem Großen und Herzog Tassilo III. von Baiern kommt es zu einer ersten Konfrontation. Karl wirft Tassilo dessen gegen das Frankenreich gerichtete Bündnis mit den Langobarden in Benevent vor, woraufhin Karl an den bairischen Grenzen drei Heere aufmarschieren lässt. Daraufhin verliert Tassilo die Unterstützung des eigenen Adels und Klerus und unterwirft sich; er wird nun erneut mit dem Herzogtum belehnt. (siehe: 788)

773 n. Chr.

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März - Papst Hadrian I. bittet den Frankenkönig Karl den Großen durch Gesandte um Hilfe gegen die Langobarden unter König Desiderius.
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Hadrian I. wird zum neuen Papst der römisch-katholischen Kirche gewählt. Der LangobardenkönigDesiderius versucht vergeblich, ihn zu einer frankenfeindlichen Politik zu bewegen.

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