Langwelle

Als Langwelle (LW) bezeichnet man elektromagnetische Wellen mit Wellenlängen zwischen 1000 und 10.000 Meter, entsprechend Frequenzen zwischen 30 kHz und 300 kHz (zum Vergleich: Mittelwelle 100 m bis 1 km; Kurzwelle 10 bis 100 m; Ultrakurzwelle 1 bis 10 m). Funkwellen unter 30 kHz werden als Längstwellen (VLF – Very Low Frequency) bezeichnet.

Die Ausbreitung erfolgt als Bodenwelle, während die schwach ausgeprägte Raumwelle tagsüber fast vollständig von der D-Schicht der Ionosphäre absorbiert wird und deshalb nicht zur Erdoberfläche zurückkehrt. Nur bei Ausbreitung über die Nachtseite der Erde ist Fernempfang möglich, beim Zusammentreffen von Raum- und Bodenwelle sind dann auch Interferenzerscheinungen (Fading) zu beobachten.

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Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Der Genfer Wellenplan, ein internationales Übereinkommen zur Regelung von Mittel- und Langwellenfrequenzen tritt in Kraft.

Wissenschaft & Technik

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Einweihung der neue Langwellen-Sendeanlage des polnischen Rundfunks in Schulitz. Diese Anlage ist der Nachfolger der Sendeanlage in Konstantynów, deren Sendemast, das bis April 2008 höchste Bauwerk der Erde, bei Renovierungsarbeiten 1991 einstürzte

1987

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In Norwegen wird der letzte Linjesender, ein Langwellen-Rundfunksender, stillgelegt.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2005

Gründung:
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Die TRANSRADIO? SenderSysteme? Berlin? AG ist spezialisiert auf Forschung, Entwicklung und Konstruktion von AM-, VHF/FM- und DRM-Sendern, sowie auf kommerzielle und militärische Kommunikationssender für Lang- und Längstwelle.

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