Lanxess Arena

Public Viewing während der Fußball-WM 2010 vor der Lanxess Arena

Die Lanxess Arena, bis zur Umbenennung 2008 Kölnarena, ist eine Mehrzweckhalle. Sie liegt im zentrumsnahen rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Deutz und trägt aufgrund ihrer Form den Spitznamen Henkelmännchen.

Mit bis zu 20.000 Plätzen (variiert je nach Veranstaltung und ist abhängig vom Bühnenaufbau) und 83.700 Quadratmetern Nutzfläche, diversen gastronomischen Einrichtungen, moderner Bühnen-, Ton- und Lichttechnik eignet sie sich für viele Arten von Veranstaltungen wie beispielsweise Sport, Konzerte, Musicals, Kongresse oder Tagungen. Sie besitzt wegen der regelmäßig hier stattfindenden Spiele des Kölner Eishockeyclubs Kölner Haie eine abdeckbare Eisfläche sowie in der Größe variable Sitz- und Stehplatztribünen.



Geschichte




Nachdem am 30. August 1998 in der kleineren und baufälligen Kölner Sporthalle die Abschiedsveranstaltung gefeiert wurde, gab es übergangslos mit der KölnArena eine große und moderne Veranstaltungshalle, deren offizielle Eröffnung am 17. Oktober 1998 stattfand. Bereits ab dem 11. September 1998 fanden Spiele der Kölner Haie in der Arena statt; auch Konzerte gab es bereits vor der offiziellen Eröffnung.Die Planungen gehen zurück auf das Jahr 1988, als die Baukonzerne Strabag und Philipp Holzmann mit konkurrierenden Entwürfen die Baupläne für eine große Veranstaltungshalle mit bis zu 45.000 Plätzen vorlegten. Der Rat der Stadt Köln entschied sich mehrheitlich am 22. August 1989 für den von der Strabag vorgeschlagenen so genannten „Europalast“, den auch der damalige Oberstadtdirektor Kurt Rossa favorisierte. Als Standort fand man ein rechtsrheinisches, der Stadt gehörendes 72500 m² großes Areal neben dem Messegelände im Stadtteil Deutz. Rossa beendete noch im September 1989 seine Tätigkeit, Nachfolger wurde im Oktober 1989 der bisherige Kölner Sportdezernent Lothar Ruschmeier. Ein Kölner Bankenkonsortium unter Führung der WestLB Köln sollte Bankkredite zur Finanzierung der Baukosten zur Verfügung stellen. Das Konsortium sah sich hierzu nach vorheriger Prüfung ähnlicher Arenen insbesondere wegen der Auslastungsprobleme nicht in der Lage und lehnte eine Kreditfinanzierung als risikobehaftet ab....

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Architektur > Bauliche Daten

1996

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Baubeginn: 1. Spatenstich: 31. Juli

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1996

Bauwerk:
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Kölnarena, Köln (zunächst: Köln-Deutz-Arena, ab 2008 Lanxess Arena) (Peter Böhm (Architekt))

Kunst & Kultur

1998

Beispiele > Veranstaltungshalle:
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Lanxess Arena (vormals Kölnarena), Köln, zwischen 18.000 und 20.000 Plätzen (Halle (Architektur))

Tagesgeschehen

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Köln/Deutschland: Das Finale der Handball-Weltmeisterschaft der Herren 2007 zwischen Deutschland und Polen wird in der KölnArena ausgetragen. Deutschland schlägt im Finale der Handball Weltmeisterschaft Polen mit 29:24 und feiert seinen 3. Weltmeistertitel. Dänemark sicherte sich mit einem Sieg über Frankreich Platz 3.

Sport

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Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Chris Byrd in der Kölnarena in Köln, Deutschland, durch einen Punktesieg.
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Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Axel Schulz in der Kölnarena in Köln, Deutschland, durch technischen K. o.

Sonstige Ereignisse

2014

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EHF Champions League Final4 2010

2011

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Boxkampf zwischen Felix SturmMatthew Macklin am 25. Juni

2011

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Boxkampf zwischen Vitali Klitschko – Odlanier Solís am 19. März

2010

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Boxkampf zwischen Felix Sturm – Giovanni Lorenzo am 4. September

2010

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Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren

"Lanxess Arena" in den Nachrichten