Larry Coryell

Larry Coryell bei Jazz im Palmengarten, Frankfurt am Main (2009)
Bild: Dontworry

Larry Coryell (* 2. April 1943 in Galveston, Texas; † 19. Februar 2017 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Jazzgitarrist. Nach Allmusic gehört er zu den Pionieren des Jazzrock. Nach Reclams Jazzlexikon gebührt ihm das Verdienst, in den 1960er und 1970er Jahren der Jazzgitarre neue Dimensionen erschlossen zu haben.



Leben




Nach dem Studium zog Coryell nach New York City und wurde als Nachfolger von Gábor Szabó Mitglied im Chico Hamilton Quintett. In den folgenden Jahren spielte er in der Gruppe von Gary Burton, bei Herbie Mann und der mit dem Saxophonisten Jim Pepper gegründeten frühen Jazzrock-Band The Free Spirits. Nach einem ersten Zusammenspiel mit John McLaughlin und Miroslav Vitouš war er Mitglied von Wolfgang DaunersEtcetera (Knirsch, 1972) und gründete 1973 seine Gruppe The Eleventh House. Sein damaliges Spiel beeinflusste beispielsweise Volker Kriegel. Den Höhepunkt seiner Popularität erlebte er mit dieser Band, die bis 1975 bestand und zu der Musiker wie Randy Brecker und Alphonse Mouzon gehörten.Anschließend spielte er vorwiegend akustische Gitarre, meist der Marke Ovation, beispielsweise im Duo mit Philip Catherine, mit dem er auch an Aufnahmen von Charles Mingus teilnahm. Beide haben auch ein Album (Young Django, 1979) gemeinsam mit Stéphane Grappelli und Niels-Henning Ørsted Pedersen aufgenommen. Als Solist überzeugte er mit Standing Ovation. Mit John McLaughlin und dem Flamencogitarristen Paco de Lucía bildete er 1979 ein Trio, das in Europa auf Tour war (Videoaufnahme aus der Royal Albert Hall in London unter dem Titel Meeting of Spirits), bevor er wegen Drogenproblemen ausschied und durch Al Di Meola ersetzt wurde.Seit den 1980ern spielte Coryell wieder hauptsächlich E-Gitarre. Er war an Gitarrentrios mit Badi Assad und John Abercrombie sowie mit Al Di Meola und Biréli Lagrène beteiligt und hat auch mit Elios Ferré zusammengespielt. Bei seinem letzten Projekt Night of Jazz Guitars arbeitete er mit den deutschen Gitarristen Andreas Dombert, Paulo Morello und Helmut Kagerer zusammen. Er lebte zuletzt in Kissimmee, Florida.Coryell starb 73-jährig in einem Hotel in New York City an Herzversagen.

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Musik

2011

Diskografie:
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Coryell, Dombert, Morello, Kagerer: Night of Jazz Guitars

1983

Diskografie:
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Igor Stravinsky: Le Sacre du Printemps

1978

Diskografie:
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Standing Ovation

1977

Diskografie:
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Charles Mingus: Three or Four Shades of Blue

1974

Diskografie:
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Introducing Eleventh House

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Larry Coryell stirbt in New York City, New York. Larry Coryell war ein US-amerikanischer Jazzgitarrist. Nach Allmusic gehört er zu den Pionieren des Jazzrock. Nach Reclams Jazzlexikon gebührt ihm das Verdienst, in den 1960er und 1970er Jahren der Jazzgitarre neue Dimensionen erschlossen zu haben.
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Geboren: Larry Coryell wird in Galveston, Texas geboren. Larry Coryell war ein US-amerikanischer Jazzgitarrist. Nach Allmusic gehört er zu den Pionieren des Jazzrock. Nach Reclams Jazzlexikon gebührt ihm das Verdienst, in den 1960er und 1970er Jahren der Jazzgitarre neue Dimensionen erschlossen zu haben.

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Larry Coryell starb im Alter von 73 Jahren. Larry Coryell wäre heute 74 Jahre alt. Larry Coryell war im Sternzeichen Widder geboren.

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