Lebensmittelvergiftung

Lebensmittelvergiftungen sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die durch den Verzehr von Nahrungsmitteln mit giftigen (toxischen) Inhaltsstoffen ausgelöst werden. Davon abgegrenzt sind die nicht-toxischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Nahrungsmittel-Intoleranzen, Nahrungsmittelallergien und Zöliakie).

Lebensmittel können mit verschiedensten Giften belastet sein, zum Beispiel mit Stoffwechselgiften von Bakterien, Pilzen oder Parasiten, mit giftigen Chemikalien oder Schwermetallen. Zu den Ursachen der Kontamination gehören Fehler bei der Produktion, mangelnde Hygiene in der Küche und unsachgemäße Aufbewahrung. Manchmal werden Lebensmittel absichtlich vergiftet, etwa zum Zweck einer Produkterpressung.

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Kalifornien/USA: In den Vereinigten Staaten verursacht mit Kolibakterien verseuchter roher Spinat eine bundesweite Massenerkrankung. 166 Personen müssen in Krankenhäusern behandelt werden, ein zweijähriger Junge aus Utah und eine 82-jährige Frau aus Maryland sterben aufgrund heftigem Durchfalls und der Schwächung ihres Immunsystems nach dem Verzehr des Gemüses. Nach dem landesweiten Aufruf der Behörden, keinen rohen Spinat zu essen, nehmen die Supermärkte den dreimal gewaschenen und in Plastik verpackten Spinat aus ihrem Sortiment. Die Spur der Lebensmittelvergiftung führt nach Kalifornien, wo im Salinas Valley circa 75 Prozent der US-amerikanischen Spinatproduktion erwirtschaftet werden. Insgesamt drei Betriebe werden untersucht. „Wir warten auf die Entwarnung“, urteilt William Schaffner von der Vanderbilt Universität. „Bis dahin sollten Popeye der Seemann und seine Familie keinen abgepackten Spinat essen.“

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