Lehnseid

Grundlegend für das Lehnswesen war der sogenannte Lehnseid, auch Homagialeid. Er musste vom Belehnten (Vasall) sowie vom Lehnsherrn abgelegt werden.

Der Lehnseid wird meist unter Verwendung traditioneller Formen geleistet, er beinhaltet das Treuversprechen gegenüber dem Herrn und das Akzeptieren der Folgen bei Treuebruch, auf der Gegenseite aber auch das Treue- und Schutzversprechen des Herrn gegenüber seinem Lehnsmann.

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1000–1300

1135

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Alfons I. verweigert Alfons VII. von León den Lehnseid. (Zeittafel Portugal)

Antike

Heiliges Römisches Reich / England:
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Richard Löwenherz wird aus seiner Gefangenschaft auf Burg Trifels nach Zahlung eines hohen Lösegeldes und Ableistung eines Lehnseides auf dem Reichstag in Mainz freigelassen.

Europa

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Der Vertrag von Paris zwischen Heinrich III. von England und Ludwig IX. von Frankreich regelt die Besitzansprüche Englands an französischem Gebiet. Ludwig erreicht den Verzicht Englands auf die Normandie und andere Gebiete sowie den Lehnseid für die englischen Besitzungen in Südwestfrankreich.

929 n. Chr.

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Herzog Wenzel von Böhmen wird von König Heinrich I. zur Huldigung gezwungen und leistet den Lehnseid.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1981

Werk:
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