Geboren & Gestorben

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Gestorben: Friedrich Wilhelm Otte der Jüngere stirbt in Kollerup. Friedrich Wilhelm Otte war ein deutsch-dänischer Beamter und Schriftsteller, der für die Aufhebung der Leibeigenschaft in Schleswig-Holstein eintrat. Friedrich Wilhelm entstammte einer Eckernförder Kaufmannsfamilie, sein Großvater Christian Otte war Begründer der damals größten Reederei der Herzogtümer.
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Gestorben: Ferdinand von Maltzan stirbt in Penzlin. Georg Ferdinand Friedrich von Maltzan, Reichsfreiherr zu Wartenberg und Penzlin war ein deutscher Rittergutsbesitzer und mecklenburgischer Erblandmarschall von Wenden, einem der drei regionalen Kreise, in die sich die Vertreter der vereinten Landstände gliederten. Als erster in Mecklenburg hob er 1816 die Leibeigenschaft auf seinen Gütern auf.
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Gestorben: Pauline von Anhalt-Bernburg stirbt in Detmold. Pauline Christine Wilhelmine zur Lippe war von 1802 bis 1820 Regentin des deutschen Fürstentums Lippe und gilt dort als eine der bedeutendsten Herrscherinnen von Lippe. Sie hob am 1. Januar 1809 durch fürstliche Verordnung die bis dahin bestehende Leibeigenschaft der Bauern auf, bewahrte die Selbstständigkeit Lippes und bemühte sich um eine Verfassung, mit der die ständische Ordnung aufgebrochen wurde. Im kollektiven geschichtlichen Bewusstsein der lippischen Bevölkerung rangiert jedoch ihr soziales Engagement an erster Stelle. Sie gründete die erste Kinderbewahranstalt in Deutschland, eine Erwerbsschule für verwahrloste Kinder, ein freiwilliges Arbeitshaus für erwachsene Almosenempfänger und eine Pflegeanstalt mit Krankenstube.
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Geboren: Ferdinand von Maltzan wird in Werder, heute Ortsteil von Penzlin geboren. Georg Ferdinand Friedrich von Maltzan, Reichsfreiherr zu Wartenberg und Penzlin war ein deutscher Rittergutsbesitzer und mecklenburgischer Erblandmarschall von Wenden, einem der drei regionalen Kreise, in die sich die Vertreter der vereinten Landstände gliederten. Als erster in Mecklenburg hob er 1816 die Leibeigenschaft auf seinen Gütern auf.
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Geboren: Pauline von Anhalt-Bernburg wird in Ballenstedt geboren. Pauline Christine Wilhelmine zur Lippe war von 1802 bis 1820 Regentin des deutschen Fürstentums Lippe und gilt dort als eine der bedeutendsten Herrscherinnen von Lippe. Sie hob am 1. Januar 1809 durch fürstliche Verordnung die bis dahin bestehende Leibeigenschaft der Bauern auf, bewahrte die Selbstständigkeit Lippes und bemühte sich um eine Verfassung, mit der die ständische Ordnung aufgebrochen wurde. Im kollektiven geschichtlichen Bewusstsein der lippischen Bevölkerung rangiert jedoch ihr soziales Engagement an erster Stelle. Sie gründete die erste Kinderbewahranstalt in Deutschland, eine Erwerbsschule für verwahrloste Kinder, ein freiwilliges Arbeitshaus für erwachsene Almosenempfänger und eine Pflegeanstalt mit Krankenstube.

Geschichte > Einwohnerentwicklung

1613

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005 Hausgesesse,Leibeigene: 4 Männer und 4 Frauen (Hornbach (Odenwald))

1613

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008 Hausgesessene, 9 leibeigene Männer, 8 Frauen (Eulsbach)

1613

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010 Leibeigene (7 Männer, 3 Frauen) (Lauten-Weschnitz)

1613

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006 HausgesesseneLeibeigene: 4 Männer und 5 Frauen (Ober-Scharbach)

1613

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Leibeigene: 5 Männer und 5 Frauen (Wahlen (Odenwald))

Russland

1649

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In Russland wird die Leibeigenschaft mit der Sobornoje Uloschenije endgültig festgeschrieben.

Zeittafel

1788

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Agrarreform. Beendigung der Leibeigenschaft der Bauern. (Geschichte Dänemarks)

Frankreich

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Augustbeschlüsse: Abschaffung der Vorrechte von Adel, Klerus, Städten und Provinzen durch die Nationalversammlung. (Abschaffung der Feudalherrschaft; Abschaffung der Leibeigenschaft; Abschaffung der Steuerprivilegien von Adel und Klerus; Gleichheit vor Gericht; Kostenloser Zugang zur Justiz)

Politik & Weltgeschehen

1815

Weitere Ereignisse weltweit:
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Abschaffung der Leibeigenschaft in Estland.

Publizist

1820

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Übersetzung des livländischen Bauerngesetzes von 1819, das die Leibeigenschaft abgeschafft hatte, in die nordestnische Sprache (Druckerlaubnis 1821) (Otto Wilhelm Masing)

Europa

Die Ereignisse in Europa:
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Die so genannte Erbuntertänigkeit, einer Leibeigenschaft ähnelnd, wird im Kaisertum Österreich durch ein Patent Ferdinands I. aufgehoben.

1601

Osteuropa:
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In Russland beginnt sich die Leibeigenschaft durchzusetzen, nachdem Zar Boris Godunow die Bewegungsfreiheit der Bauern eingeschränkt hat.

1433

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Aufhebung der Leibeigenschaft im Herzogtum Braunschweig.

Russisches Kaiserreich

1861

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3. März: Zar Alexander II. hebt die Leibeigenschaft im Russischen Reich auf. Der Entwurf für das Emancipation Manifesto stammt zum größten Teil von Nikolai Alexejewitsch Miljutin.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2011

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Gründung: R.U.T.A. (Ruch Utopii, Transcendencji, Anarchii lub Reakcyjna Unia Terrorystyczno Artystowska) ist ein polnisches Musik-Projekt, das historische bäuerliche Volkslieder und traditionelle Instrumente der polnischen Volksmusik mit Elementen des Punk verbindet. Das Projekt wurde initiiert von Maciej Szajkowski von Kapela ze Wsi Warszawa, der von einer großen Gruppe von Musikern der polnischen modernen Folklore-Szene sowie Sängern der legendären Punk-Gruppen Dezerter und Moskwa unterstützt wird. Die Abkürzung R.U.T.A. steht übersetzt für "Bewegung der Utopie, Transzendenz und Anarchie" oder "Reaktive Terroristisch-Künstlerische Vereinigung". Die Veröffentlichung der Gruppe werden begleitet von ausführlichen Text-Beilagen, in denen der historische Hintergrund – die Situation der polnischen, ukrainischen und weißrussischen Bauern in Zeiten der Leibeigenschaft – der Lieder dargestellt wird. Die vorherrschende Thematik der Lieder ist Klage, Auflehnung und Rebellion gegen die Unterdrückung infolge der Leibeigenschaft.

"Leibeigenschaft" in den Nachrichten