Leichtathletik-Europameisterschaften 1934

Die 1. Leichtathletik-Europameisterschaften fanden vom 7. bis zum 9. September 1934 in Turin statt. Die Wettkämpfe wurden im Stadio Benito Mussolini ausgetragen. Startberechtigt waren damals nur Männer, Frauen durften erst ab 1938 teilnehmen.

Das Wettkampfprogramm umfasste von Anfang an sämtliche Disziplinen, wie sie auch den Olympischen Sommerspielen üblich waren. Das Gehen war bzgl. der Disziplinen dabei noch nicht so standardisiert wie heute. Auf dem Wettbewerbskalender stand in Turin einzig der Wettkampf über die 50-km-Distanz.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Bertil von Wachenfeldt stirbt in Göteborg. Johan Bertil Karl von Wachenfeldt war ein schwedischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer. Bei der Europameisterschaft 1934 gewann er die Bronzemedaille im 400-Meter-Lauf.
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Gestorben: Matti Järvinen stirbt in Helsinki. Matti Henrikki Järvinen war ein finnischer Speerwerfer und von 1930 bis 1934 der dominierende Sportler in dieser Disziplin. Er gewann bei den X. Olympischen Sommerspielen 1932 die Goldmedaille und stellte zehn anerkannte Weltrekorde auf. Sein erster Weltrekord datiert vom 8. August 1930 mit einer Weite von 71,57 m, sein letzter Rekord datiert vom 18. August 1934 mit einer Weite von 77,23 m. Matti Järvinen wurde 1934 und 1938 Europameister im Speerwurf.
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Gestorben: Hans-Heinrich Sievert stirbt in Eutin. Hans-Heinrich Sievert war ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der in den 1930er-Jahren im Zehnkampf und den Wurfdisziplinen erfolgreich war. Sein größter Erfolg ist der Sieg bei den Europameisterschaften 1934. Außerdem stellte er am 8. Juli 1934 in Hamburg einen Zehnkampf-Weltrekord auf. Sievert wurde vierfacher Deutsche Meister im Zehnkampf (1931, 1933, 1934 und 1938), je zweimal im Kugelstoßen (1930 und 1933) und im Diskuswerfen (1933 und 1934) sowie einmal im Fünfkampf (1938).
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Gestorben: Erwin Wegner stirbt in Saargemünd. Erwin Wegner war ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der in den 1930er Jahren im 110-Meter-Hürdenlauf erfolgreich war. Bei den Europameisterschaften 1934 gewann er die Silbermedaille (14,9? s).
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Gestorben: Gustav Wegner stirbt in Taborki, Sowjetunion. Gustav Wegner war ein deutscher Leichtathlet, der bei den Europameisterschaften 1934 Sieger im Stabhochsprung wurde (4,00? m). Aus kinderreicher Familie stammend hatte er sich über Lehrerbildungsseminare für ein Hochschulstudium vorbereitet. Er war Absolvent der Preussischen Hochschule für Leibesübungen in Spandau und kam 1927 als ausgebildeter Turn-, Schwimm- und Ruderlehrer nach Halle. 1932 stellte ihn Richard Conrad als seinen ersten Assistenten im Hochschulsport ein. 1934 ging er als Erzieher an die Napola (heute Landesschule Schulpforta) nach Naumburg. Am 7. Juni 1942 fiel er als Oberleutnant und Kompaniechef an der Ostfront. Nach ihm benannt ist das Gustav-Wegner-Stadion in Northeim.

Sonstige Ereignisse

1933

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Auch bei den einzigen Europameisterschaften, an denen er teilnahm, zeigte er sich nicht in Topform. Nach Würfen von 73,40? m und 70,29? m (1934) hätte man in Turin mehr von ihm erwartet als Platz 6 mit 65,69? m. Für die Bronzemedaille, die an den Esten Gustav Sule (69,31? m) ging, hätte er mehr als 3,50 Meter weiter werfen müssen. (Gottfried Weimann)

Sport

1934

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Deutscher Meister über 400 m, Europameister über 400 m (47,9? s), Europameister über 4? x 400? m (gemeinsam mit Helmut Hamann, Hans Scheele und Harry Voigt; 3:14,1? min) (Adolf Metzner)

1934

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Deutscher Meister über 400 m, Europameister über 400 m (47,9? s), Europameister über 4 x 400 m (gemeinsam mit Helmut Hamann, Hans Scheele und Harry Voigt; 3:14,1? min) (Adolf Metzner)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1934

Erfolg:
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Vize-Europameister (800 Meter: 1:52,0 Minuten) (Mario Lanzi)

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