Leichtathletik-Europameisterschaften 1938

Die 2. Leichtathletik-Europameisterschaften im Jahr 1938 fanden an zwei verschiedenen Orten statt. Die Wettkämpfe der Männer wurden vom 3. bis 5. September in Paris ausgetragen, die der Frauen am 17. und 18. September in Wien.

Bei den Männern wurde der wie bereits bei den ersten Europameisterschaften der komplette Wettkampfkalender angeboten, der außer im Bereich Gehen dem heutigen entsprach. Auch für die Frauen sah das Programm genauso umfänglich aus wie damals bei Olympischen Spielen üblich. Allerdings gab es hier deutlich weniger Disziplinen als bei den Männern. Lediglich drei Einzellaufstrecken wurden angeboten – die längste über 200 Meter – sowie die 4-mal-100-Meter-Staffel. Darüber hinaus gab es mit Hoch- und Weitsprung zwei Sprungwettbewerbe sowie mit Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf drei Wurfdisziplinen.

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Geboren

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Josefine Kohl wird in Hainstadt geboren. Josefine Kohl war eine deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 in Wien die Goldmedaille mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel gewann. Die Staffel in der Besetzung Josefine Kohl, Käthe Krauß, Emmy Albus und Ida Kühnel benötigte 46,8? s.
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Irmgard Praetz wird in Salzwedel geboren. Irmgard Praetz ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 in Wien die Goldmedaille im Weitsprung gewann (ungültig - 5,72 - 5,73 - 5,76 - 5,88? m - 5,79).
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Ida Kühnel wird in München geboren. Ida Kühnel war eine deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 in 46,8? s die Goldmedaille gewann mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel in der Besetzung Josefine Kohl, Käthe Krauß, Emmy Albus, Ida Kühnel. Im 100-Meter-Lauf dieser Europameisterschaften wurde sie Fünfte (12,3? s).
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Feodora zu Solms wird in Baruth/Mark geboren. Feodora Gräfin zu Solms-Baruth, später verwitwete Schenk, verheiratete Prinzessin von Auersperg war eine deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin, die bei den Europameisterschaften 1938 die Bronzemedaille im Hochsprung gewann (1,64? m).
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Hilde Sommer wird geboren. Hilde Sommer ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 die Silbermedaille im Diskuswerfen mit 40,95? m gewann, bei einem Rückstand von fast vier Meter auf Gisela Mauermayer.
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Gisela Voß wird in Vehlow, Kreis Ostprignitz, Provinz Brandenburg geboren. Gisela Voß war eine deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 die Bronzemedaille im Weitsprung gewann mit 5,47? m. 1939 gelang ihr mit 5,88? m der weiteste Sprung ihrer Karriere. 1948 wurde sie mit 5,60? m deutsche Weitsprungmeisterin.
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Ludwig Kaindl wird in Gerolsbach, Kreis Pfaffenhofen geboren. Ludwig Kaindl war ein deutscher Leichtathlet, der bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1938 die Silbermedaille im 3000-Meter-Hindernislauf in 9:19,2?min gewann. 1939 stellte er mit 9:06,8?min einen deutschen Rekord auf. Einen weiteren deutschen Rekord stellte er 1939 über 1500 Meter mit 3:50,2?min auf. Dieser Rekord hielt bis 1951.
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Karl Sutter wird in Basel, Schweiz geboren. Karl Sutter war ein deutscher Leichtathlet, der bei den Europameisterschaften 1938 Sieger im Stabhochsprung wurde, die dabei übersprungene Höhe von 4,05? m sollte seine Bestleistung bleiben.
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Erich Linnhoff wird in Küstrin geboren. Erich Linnhoff ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, der in den 1930er Jahren ein erfolgreicher 400-Meter-Läufer war. Bei den Europameisterschaften 1938 wurde er Dritter im 400-Meter-Einzelrennen (48,8? s) und Europameister mit der deutschen 4-mal-400-Meter-Staffel (3:13,6? min, zusammen mit Hermann Blazejezak, Manfred Bues und Rudolf Harbig; Erich Linnhoff als dritter Läufer).
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Susanne Pastoors wird geboren. Susanne „Susi“ Pastoors war eine deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 mit 44,14? m die Silbermedaille im Speerwurf gewann. Mit Lisa Gelius, Pastoors und Luise Krüger gewannen die Deutschen alle Medaillen im Speerwurf.
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Manfred Kersch wird in Frankfurt am Main geboren. Manfred Kersch war ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der bei den Europameisterschaften 1938 mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel die Goldmedaille gewann (40,9? s; Manfred Kersch, Gerd Hornberger, Karl Neckermann, Jakob Scheuring).
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Jakob Scheuring wird in Odenheim, Kreis Bruchsal geboren. Jakob Scheuring war ein deutscher Leichtathlet, der bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1938 erfolgreich war: Im 200-Meter-Lauf wurde er Zweiter (21,6? s), und mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel wurde er Europameister (40,9? s, zusammen mit Manfred Kersch, Gerd Hornberger und Karl Neckermann; Jakob Scheuring als Schlussläufer).
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Hermann Blazejezak wird in Hildesheim geboren. Hermann Blazejezak war ein deutscher Leichtathlet, der bei den Europameisterschaften 1938 die Goldmedaille mit der deutschen 4-mal-400-Meter-Staffel (3:13,6? min: Hermann Blazejezak, Manfred Bues, Erich Linnhoff, Rudolf Harbig) gewann.
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Hermine Schröder wird in Ludwigshafen am Rhein geboren. Hermine Schröder geb. Wüst, war eine deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 Siegerin im Kugelstoßen wurde. Mit 13,29?m lag sie zwei Zentimeter vor Gisela Mauermayer.
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Lisa Gelius wird in München geboren. Lisa Gelius war eine deutsche Leichtathletin, die in den 1930er Jahren im 60-Meter-Lauf, 100-Meter-Lauf, 80-Meter-Hürdenlauf und im Speerwurf erfolgreich war. Ihre größten Erfolge waren jeweils ein Sieg bei den Frauen-Weltspielen 1930 und 1934 sowie bei den Europameisterschaften 1938.
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Matti Järvinen wird in Tampere geboren. Matti Henrikki Järvinen war ein finnischer Speerwerfer und von 1930 bis 1934 der dominierende Sportler in dieser Disziplin. Er gewann bei den X. Olympischen Sommerspielen 1932 die Goldmedaille und stellte zehn anerkannte Weltrekorde auf. Sein erster Weltrekord datiert vom 8. August 1930 mit einer Weite von 71,57 m, sein letzter Rekord datiert vom 18. August 1934 mit einer Weite von 77,23 m. Matti Järvinen wurde 1934 und 1938 Europameister im Speerwurf.
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Herbert Dill wird in Hannover geboren. Herbert Dill war ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der in den 1930er Jahren im 50-km-Gehen erfolgreich war. Bei den Europameisterschaften 1938 gewann er die Silbermedaille (4:43:54,0? h). Bei den Olympischen Spielen 1936 belegte er Platz 16 (4:51:26,0? h).

Gestorben

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Josefine Kohl stirbt in Seligenstadt. Josefine Kohl war eine deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 in Wien die Goldmedaille mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel gewann. Die Staffel in der Besetzung Josefine Kohl, Käthe Krauß, Emmy Albus und Ida Kühnel benötigte 46,8? s.
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Irmgard Praetz stirbt in Garching bei München. Irmgard Praetz ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 in Wien die Goldmedaille im Weitsprung gewann (ungültig - 5,72 - 5,73 - 5,76 - 5,88? m - 5,79).
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Hermann Blazejezak stirbt in Mönchengladbach. Hermann Blazejezak war ein deutscher Leichtathlet, der bei den Europameisterschaften 1938 die Goldmedaille mit der deutschen 4-mal-400-Meter-Staffel (3:13,6? min: Hermann Blazejezak, Manfred Bues, Erich Linnhoff, Rudolf Harbig) gewann.
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Erich Linnhoff stirbt in Berlin. Erich Linnhoff war ein deutscher Leichtathlet, der in den 1930er Jahren ein erfolgreicher 400-Meter-Läufer war. Bei den Europameisterschaften 1938 wurde er Dritter im 400-Meter-Einzelrennen (48,8?s) und Europameister mit der deutschen 4-mal-400-Meter-Staffel (3:13,6?min, zusammen mit Hermann Blazejezak, Manfred Bues und Rudolf Harbig; Erich Linnhoff als dritter Läufer).
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Lisa Gelius stirbt in Kreuth. Lisa Gelius war eine deutsche Leichtathletin, die in den 1930er Jahren im 60-Meter-Lauf, 100-Meter-Lauf, 80-Meter-Hürdenlauf und im Speerwurf erfolgreich war. Ihre größten Erfolge waren jeweils ein Sieg bei den Frauen-Weltspielen 1930 und 1934 sowie bei den Europameisterschaften 1938.
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Gisela Voß stirbt in Langen, Hessen. Gisela Voß war eine deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 die Bronzemedaille im Weitsprung gewann mit 5,47? m. 1939 gelang ihr mit 5,88? m der weiteste Sprung ihrer Karriere. 1948 wurde sie mit 5,60? m deutsche Weitsprungmeisterin.
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Karl Sutter stirbt in Berlin-Spandau. Karl Sutter war ein deutscher Leichtathlet, der bei den Europameisterschaften 1938 Sieger im Stabhochsprung wurde, die dabei übersprungene Höhe von 4,05? m sollte seine Bestleistung bleiben.
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Jakob Scheuring stirbt in Odenheim, Kreis Bruchsal. Jakob Scheuring war ein deutscher Leichtathlet, der bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1938 erfolgreich war: Im 200-Meter-Lauf wurde er Zweiter (21,6?s), und mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel wurde er Europameister (40,9?s, zusammen mit Manfred Kersch, Gerd Hornberger und Karl Neckermann; Jakob Scheuring als Schlussläufer).
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Ida Kühnel stirbt in München. Ida Kühnel war eine deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 in 46,8? s die Goldmedaille gewann mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel in der Besetzung Josefine Kohl, Käthe Krauß, Emmy Albus, Ida Kühnel. Im 100-Meter-Lauf dieser Europameisterschaften wurde sie Fünfte (12,3? s).
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Ludwig Kaindl stirbt. Ludwig Kaindl war ein deutscher Leichtathlet, der bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1938 die Silbermedaille im 3000-Meter-Hindernislauf in 9:19,2? min gewann. 1939 stellte er mit 9:06,8? min einen deutschen Rekord auf. Einen weiteren deutschen Rekord stellte er 1939 über 1500 Meter mit 3:50,2? min auf. Dieser Rekord hielt bis 1951.
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Manfred Kersch stirbt in Frankfurt am Main. Manfred Kersch war ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der bei den Europameisterschaften 1938 mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel die Goldmedaille gewann (40,9? s; Manfred Kersch, Gerd Hornberger, Karl Neckermann, Jakob Scheuring).
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Matti Järvinen stirbt in Helsinki. Matti Henrikki Järvinen war ein finnischer Speerwerfer und von 1930 bis 1934 der dominierende Sportler in dieser Disziplin. Er gewann bei den X. Olympischen Sommerspielen 1932 die Goldmedaille und stellte zehn anerkannte Weltrekorde auf. Sein erster Weltrekord datiert vom 8. August 1930 mit einer Weite von 71,57 m, sein letzter Rekord datiert vom 18. August 1934 mit einer Weite von 77,23 m. Matti Järvinen wurde 1934 und 1938 Europameister im Speerwurf.
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Hermine Schröder stirbt in Ludwigshafen am Rhein. Hermine Schröder geb. Wüst, war eine deutsche Leichtathletin, die bei den Europameisterschaften 1938 Siegerin im Kugelstoßen wurde. Mit 13,29?m lag sie zwei Zentimeter vor Gisela Mauermayer.
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Herbert Dill stirbt in Nothum, Belgien. Herbert Dill war ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der in den 1930er Jahren im 50-km-Gehen erfolgreich war. Bei den Europameisterschaften 1938 gewann er die Silbermedaille (4:43:54,0? h). Bei den Olympischen Spielen 1936 belegte er Platz 16 (4:51:26,0? h).

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