Leichtathletik-Europameisterschaften 2006

Die 19. Leichtathletik-Europameisterschaften wurden zwischen dem 6. und 13. August 2006 in der schwedischen Stadt Göteborg ausgetragen. Die Wettkämpfe fanden im Ullevi-Stadion statt, das bereits 1995 Schauplatz der 5. Leichtathletik-Weltmeisterschaften war. Die Kandidatur Göteborgs hatte sich am 6. Oktober 2001 anlässlich des EAA-Kongresses gegen Barcelona durchgesetzt, nachdem Amsterdam schon zuvor seine Bewerbung zurückgezogen hatte.

Der Marathonlauf fand auf einem rund zehn Kilometer langen und vier Mal zu durchlaufenden Rundkurs im Stadtzentrum statt, Die Wettbewerbe im Gehen fanden wie schon 1995 auf einem zwei Kilometer langen Rundkurs auf der Skånegatan statt, einer Straße vor dem Stadion. Start und Ziel waren bei allen Rennen im Ullevi-Stadion.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Katarzyna Kowalska wird in Lipno geboren. Katarzyna Kowalska ist eine polnische Langstreckenläuferin, die sich auf die 3000 Meter Hindernislauf spezialisiert hat. Sie vertrat Polen bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und erreichte das Finale bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009. Sie nahm auch an den Europameisterschaften 2006 und Weltmeisterschaften 2007 teil.
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Geboren: Petra Lammert wird in Freudenstadt, Baden-Württemberg geboren. Petra Lammert ist eine deutsche Bobsportlerin und ehemalige Leichtathletin, die bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2006 in Göteborg die Bronzemedaille im Kugelstoßen gewann.
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Geboren: Teodora Kolarowa wird geboren. Teodora Kolarowa ist eine bulgarische Leichtathletin. Über 800 Meter erreichte sie bei den Europameisterschaften 2006 den Finallauf.
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Geboren: Jukka Keskisalo wird in Varkaus geboren. Jukka Pekka Sakari Keskisalo ist ein finnischer Leichtathlet, der im Mittel- und Langstreckenlauf erfolgreich ist. Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2006 in Göteborg holte er die Goldmedaille im 3000-Meter-Hindernislauf (8:24,89 Min.). Dabei kam ihm zugute, dass die Konkurrenz den Lauf zu langsam führte, so dass er in einem harten Spurt den Sieg mit einer reichlichen Sekunde Vorsprung erringen konnte.
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Geboren: Susanna Kallur wird in Huntington geboren. Susanna Elisabeth Kallur ist eine schwedische Leichtathletin. Ihr größter Erfolg war der Sieg bei den Europameisterschaften 2006 im 100-Meter-Hürdenlauf. Sie hält außerdem den Weltrekord im 60-Meter-Hürdenlauf.

Teilnahmen

2006

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Leichtathletik-Europameisterschaften : Finale (Damiel Dossevi)

Sonstige Ereignisse

2006

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Leichtathletik-Europameisterschaften (Ullevi)

2006

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Platz 3 Europameisterschaften in Göteborg (Monika Bejnar)

2006

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Europameisterschaften in Göteborg, Platz 10 (Melanie Seeger)

Tagesgeschehen

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Göteborg/Schweden: Die im Zuge der der Leichtathletik-Europameisterschaften 2006 in Göteborg in der Nähe eines Hotels im Müll gefundenen Medikamente haben sich bei Laboranalysen als „überwiegend harmlos“ erwiesen. Mit Ausnahme des von den Leichtathletik-Verbänden als Doping eingestufte Präparat Aktovegin waren alle untersuchten Arzneimittel sowohl gesetzlich in Schweden wie verbandsintern zugelassen. Weil Aktovegin zur Beschleunigung des Säuretransports generell in Schweden erlaubt ist, nahm Polizei von weiteren Ermittlungen Abstand.

Sport

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Leichtathletik: bis 23. August -In Berlin finden die 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaften statt. 2013 Athleten aus 202 teilnehmenden Ländern sind bei den Wettbewerben im Berliner Olympiastadion und bei den Entscheidungen im Gehen und Marathon in der Berliner Innenstadt dabei. In der 100-Meter-Laufdisziplin der Herren gewinnt der Olympiasieger und Weltrekordhalter Usain Bolt aus Jamaika vor dem US-Amerikaner Tyson Gay. Bolt erzielt eine neue Weltrekordzeit von 9,58 s. Vier Tage später ist der Jamaikaner auch im 200-Meter-Lauf mit der neuen Weltrekordzeit 19,19 s siegreich. Das Stabhochsprung-Finale der Frauen gewinnt die Polin Anna Rogowska mit einer Höhe von 4,75 m. Somit konnte sie sich gegen die Russin Jelena Issinbajewa durchsetzen, die im Vorfeld favorisiert war. Das Speerwerfen der Frauen entscheidet die 36-jährige Deutsche Steffi Nerius für sich. Die amtierende Europameisterin gewinnt damit zum Abschluss ihrer Karriere erstmals Weltmeisterschafts-Gold.

2006

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Platzierung > Europameisterschaft: Platz 3 (Jan Železný)

2006

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Platzierung > Europameisterschaft: Finale 9. mit 1,92 m (Ruth Beitia)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2010

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Erfolgreichste Sportler > Schweiz: Viktor Röthlin, Europameisterschafts-Zweiter 2006; Siebter New-York-City-Marathon 2005; Elfter New-York-City-Marathon 2007; Sieger Zürich-Marathon 2004 und 2007; Weltmeisterschafts-Dritter 2007 in ?saka; Sieger Tokyo-Marathon 2008; Sechster Olympische Spiele 2008, Europameister (Marathonlauf)

2006

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Erfolg: Deutscher Vize-Hallenmeister 200 m, Deutscher Hallenmeister 4 × 200 m mit deutschem Hallenrekord, Deutscher Meister 200 m (sein erster Deutscher Einzeltitel), 4 × 100 m, Teilnahme Europameisterschaften 200 m - im Halbfinale ausgeschieden, 5. Platz Europameisterschaften 4 × 100 m (Sebastian Ernst)

2006

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Erfolg: 4. Rang Europameisterschaften 10'000 Meter; Schweizer Hallenmeister 3000 Meter; 10. Platz Cross-Europameisterschaften (Christian Belz)

2006

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Erfolg: 9. Rang Europameisterschaften; Schweizer Meister; Schweizer Hallen-Meister (Alexander Martínez)

2006

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Erfolg: 7. Rang Leichtathletik-Europameisterschaften; Schweizer Meister (Stefan Müller (Leichtathlet))

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