Lewis Carroll

Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon.

Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Lewis Carroll stirbt in Guildford im County Surrey. Lewis Carroll war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon.
Geboren:
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Lewis Carroll wird in Daresbury im County Cheshire geboren. Lewis Carroll war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon.

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Lewis Carroll starb im Alter von 66 Jahren. Lewis Carroll war im Sternzeichen Wassermann geboren.

Rezeption > Wirkung zu Lebzeiten

1934

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Carroll gewidmetes Glasfenster von Geoffrey Webb in der Daniell Chapel, Daresbury

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1984

Gründung:
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Magnetic Scrolls war eine britische Computerspiel-Firma, die ab Mitte der 1980er Jahre hochqualitative Textadventures veröffentlichte, die mit für die damalige Zeit herausragenden, optionalen Grafiken die Stimmung des Spiels verstärkten. Die bekanntesten Adventures des Unternehmens waren das 1985 erschienene The Pawn, The Guild of Thieves aus dem Jahr 1987 und Wonderland aus dem Jahr 1990, das auf Lewis Carrolls Geschichten von Alice im Wunderland beruhte.

Kunst & Kultur

2003

Ausstellungen:
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Lewis Carroll Museum of Fine Arts, Houston

2003

Ausstellungen:
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Lewis Carroll, Art Institute Chicago

2003

Ausstellungen:
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„Dreaming in Pictures“: Lewis Carroll International Center of Photography, New York

1977

Ausstellungen:
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documenta 6, Kassel

1865

Kunst:
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John Tenniel illustriert die von Lewis Carroll herausgegebene Geschichte Alice’s Adventures in Wonderland.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2004

Werke:
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Euclid and his Modern Rivals, 1879, 2. Auflage Macmillan 1885, Reprint Dover 1973

2003

Ausstellungen seiner künstlerischen Werke:
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Lewis Carroll Art Institute Chicago

1998

Werke:
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Das literarische Gesamtwerk. Hrsg. von Jürgen Häusser und Heinz-Juergen Häusser, neu übersetzt von Dieter H. Stündel, Darmstadt

1994

Werke:
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Francine Abeles (Herausgeber) The mathematical pamphlets of Charles Dodgson and related pieces, Lewis Carroll Society of North America, New York

1979

Werke:
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The Letters of Lewis Carroll. Edited by Morton N. Cohen. Zwei Bände. New York

Rundfunk, Film & Fernsehen

2009

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Film: Alice im Wunderland ist ein britisch-kanadischer Fantasyfilm von Nick Willing aus dem Jahr 2009. Bei dem zweiteiligen Fernsehfilm handelt es sich um eine Filmadaption des gleichnamigen Kinderbuchs von Lewis Carroll aus dem Jahr 1865.

Stab:
Regie: Nick Willing
Drehbuch: Nick Willing
Produktion: Alex Brown Michael O’Connor
Musik: Ben Mink
Kamera: Jon Joffin
Schnitt: Peter Forslund Allan Lee

Besetzung: Caterina Scorsone, Andrew Lee Potts, Matt Frewer, Kathy Bates, Philip Winchester, Colm Meaney, Tim Curry, Harry Dean Stanton, Timothy Webber, Zak Santiago, Charlotte Sullivan

2007

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Film: Alice im Niemandsland ist ein 33-minütiger deutscher Kurzspielfilm aus dem Jahr 2007. Der Titel ist eine Anspielung auf Lewis Carrolls Buch Alice im Wunderland.

Stab:
Regie: Robin Polak
Drehbuch: Jiri Polak
Produktion: Filmemacher Film- und Fernsehproduktion Matthias Adler
Musik: Alexander Gasteiger
Kamera: Frank Lamm
Schnitt: Katja Fischer

Besetzung: Nora Tschirner, Christian Ulmen, Friedrich Mücke

1999

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Film: Alice im Wunderland ist ein Märchenfilm aus dem Jahr 1999 auf der Grundlage des Buches Alice im Wunderland von Lewis Carroll.

Stab:
Regie: Nick Willing
Drehbuch: Peter Barnes, Lewis Carroll (Roman)
Produktion: Dyson Lovell
Musik: Richard Hartley
Kamera: Giles Nuttgens
Schnitt: Alex Mackie

Besetzung: Tina Majorino, Robbie Coltrane, Whoopi Goldberg, Ben Kingsley, Christopher Lloyd, Pete Postlethwaite, Miranda Richardson, Martin Short, Peter Ustinov, George Wendt, Gene Wilder, Ken Dodd, Simon Russell Beale

1988

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Film: Alice in Wonderland ist ein 51-minütiger animierter Direct-to-Video-Film von Burbank Films Australia. Er erschien ursprünglich im Jahr 1988. Der Film basiert auf Lewis Carrolls Kinderbuch Alice im Wunderland aus dem Jahr 1985 und wurde von Paul Leadon adaptiert. Ungewöhnlich, im Gegensatz zu anderen Buchadaptionen, ist, dass dieser Film keine Elemente der Fortsetzung Alice hinter den Spiegeln besitzt und somit keine Kombination ist. Die Produktionsfirma machte ursprünglich nämlich einen 73-minütigen Film mit Alice hinter den Spiegeln, teilte diesen jedoch später. Der 1988-Film wurde von Roz Philips produziert und von Rich Trueblood regiert. Obwohl Burklin Films Australia selten zur klassischen Lektüre arbeitet, hat Alice im Wunderland einen originellen Thema-Song, komponiert von Mark Isaacs. Die Urheberrechte zum Film sind von Pulse Distribution and Entertainment gekauft worden und werden von NuTech Digital verwaltet. Die Fortsetzung des Films ist Alice: Through the Looking Glass aus dem Jahr 1987.

Stab:
Regie: Rich Trueblood
Drehbuch: Paul Leadon
Produktion: Roz Phillips
Musik: Mark Isaacs
Kamera: Robert Jacobs
Schnitt: Mark D'Arcy Irvine, Peter Jennings, Caroline Neave

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