Lhasa

Lhasa (Tibetisch: ལྷ་ས་Wylie: lha sa, auch Lasa, chinesisch 拉萨, PinyinLāsà) ist die Hauptstadt des Autonomen Gebiets Tibet der Volksrepublik China.

Sie liegt in einem Hochgebirgstal und wurde bei einem Tempel begründet. Noch heute hat sie große religiöse Bedeutung und beherbergt viele Mönche. Eine wichtige Sehenswürdigkeit ist der Potala-Palast, der ehemalige Palast des Dalai Lama.

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Geboren & Gestorben

1990

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Geboren: Goldene Urne wird geboren. Die Losziehung aus der Goldenen Urne (chinesisch?????,?Pinyin j?npíng chèqi?n; tib. gser bum skrug pa) bezeichnet ein durch die Qing-Regierung festgelegtes System zur Bestimmung der Reinkarnationen großer Lebender Buddhas des Tibetischen Buddhismus in den tibetischen und mongolischen Gebieten Chinas. Um zu verhindern, dass mongolische und tibetische Aristokraten die Reinkarnation großer Lebender Buddhas manipulierten, bestimmte die Qing-Regierung im 57. Jahr der Ära Qianlong (1792) zwei goldene Urnen aufzustellen: die eine im Pekinger Lamatempel (Yonghe gong), die andere im Jokhang-Kloster in Lhasa. Bei der Reinkarnation eines jeden mongolischen und tibetischen großen Lebenden Buddha – wie Changkya Khutukhtu, Jetsün Dampa Khutukhtu, Dalai oder Panchen – musste damit sowohl im Yonghe-Tempel als auch im Jokhang-Kloster das “Seelenkind” , dessen Name auf dem Elfenbeinlos geschrieben war, durch Ziehen des Loses aus der Urne ermittelt werden. Das Verfahren wurde überwacht vom shangshu -Beamten des Lifanyuan (dem Ministerium für Minoritäten-Angelegenheiten) bzw. dem in Tibet stationierten Hochkommissar. Von der Zeit der Qing-Dynastie bis in die Zeit der Republik China wurden allein auf dem Gebiet Tibets aus neunundreißig Reinkarnationssystemen für Lebende Buddhas aus den drei Schulen Gelug, Kagyu und Nyingma mehr als siebzig Lebende Buddhas über das Verfahren der Losziehung aus der goldenen Urne ermittelt. Nach Gründung der Volksrepublik China folgte die Zentralregierung diesem Ritual, am 29. November 1995 wurde der 11. Panchen Erdeni vor dem Shakyamuni-Bildnis des Jokhang-Klosters in Lhasa durch Losziehung aus der Goldenen Urne als das Seelenkind der Reinkarnation des 10. Panchen Erdini (1938-1989) ermittelt. Von Vertretern des Chinesischen Staatsrats wurden ihm als 11. Panchen Erdini im Kloster Trashilhünpo die vergoldete Ernennungsurkunde und das Goldsiegel verliehen.
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Geboren: Thaye Dorje wird , Lhasa, Tibet geboren. Thaye Dorje ist neben Urgyen Trinley Dorje einer der beiden offiziell inthronisierten 17.?Gyalwa Karmapas der Karma-Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus.
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Geboren: Tsering Woeser wird in Lhasa geboren. Tsering Woeser , gesprochen: Weise, Öser, Oisêr, Wei Se, ??????????????? (Tibetisch), ?? (traditionelle Langzeichen und vereinfachte Kurzzeichen der chinesischen Schrift), Wéisè (HanyuPinyin Umschrift) oder mit vollständigem Namen Tsering Woeser, tshe-ring ’od-zer (Umschrift nach Wylie), ist eine chinesische Schriftstellerin, Dichterin, regimekritische Essayistin und seit 2005 Bloggerin tibetischer Nationalität.

1959

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Geboren: Tsering Shakya wird in Lhasa geboren. Tsering (Wangdu) Shakya ist ein tibetischer Historiker und Tibetologe. Nachdem er ein Stipendium gewonnen hatte studierte Tsering Shakya an der School of Oriental and African Studies und machte dort seinen B. A. Im Jahr 2000 wurde er Master of Philosophy in Tibetologie, 2004 wurde er mit seiner Doktorarbeit The Emergence of Modern Tibetan Literature Since 1950 Ph. D.

1947

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Gestorben: Jampel Yeshe Gyeltshen stirbt in Lhasa. Thubten Jampel Yeshe Tenpe Gyeltshen war der 5. Radreng Rinpoche der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus und „Regent von Tibet“ (tib.: sde srid; „Desi“) zwischen 1934 und 1941.

Tibet

637 n. Chr.

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In der tibetischen Hauptstadt Lhasa wird mit dem Bau des Potala-Palastes begonnen.

Asien

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Nachdem eine britische bewaffnete Expedition unter Francis Younghusband im August Lhasa erreicht hatte, muss Tibet in einem Vertrag Großbritannien weit reichende Handelsrechte und einen Militärstützpunkt in Lhasa einräumen. China protestiert, da es Tibet als seine Interessensphäre betrachtet.
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Durch Verrat gelingt es Dsungaren ins tibetanischeLhasa einzudringen und dort schrecklich zu wüten. Die Tibeter bitten Chinas Kaiser Kangxi um Beistand gegen den Volksstamm.

Asien & Ozeanien

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Chinesische Truppen erreichen die tibetische Hauptstadt Lhasa. Der Dalai Lama Thubten Gyatso flieht nach Indien.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1958

Ehrung:
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Österreichischer Staatspreis für Kinder und Jugendliteratur für den Jugendroman Ritt nach Barantola, der die Reise des österreichischen Jesuitenpaters Johann Grueber nach China behandelte, der als erster Europäer von China aus im Jahr 1661 die tibetische Hauptstadt Lhasa erreichte. (Franz Braumann)

Politik & Weltgeschehen

1959

Politik:
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10. März: Ein Volksaufstand beginnt gegen die chinesische Besetzung Tibets in Lhasa.

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