Li Si

Li Si (chinesisch 李斯, PinyinLǐ Sī; * ca. 280 v. Chr.; † 208 v. Chr.) war der Kanzler des Ersten Kaisers von China und seines Nachfolgers (Qin-Dynastie).

Der ehemalige Sekretär kam 247 v. Chr. aus dem Staate Chu nach Qin und trat dort bald an die Stelle des 237 v. Chr. nach Sichuan verbannten Kanzlers Lü Buwei. Nach dem Tode des Ersten Kaisers hatte er den schwachen Zweiten Kaiser völlig in der Hand, verlor aber den Machtkampf mit dem Obereunuchen Zhao Gao und wurde im August 208 v. Chr. samt Sohn hingerichtet. Zu dem Zeitpunkt brach der von ihm geschaffene Staat schon in Aufständen (seit September 209 v. Chr.) auseinander.

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Kaiserreich China

209 v. Chr.

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Nach dem Tod seines Vaters Qin Shihuangdi im Vorjahr fälscht Qin Er Shi dem Rat des Obereunuchen Zhao Gao und des Kanzlers Li Si folgend einen Erlass, in dem dieser dem eigentlichen Erben Fusu, den Selbstmord befiehlt und er selbst zum Nachfolger ernannt wird. Er wird damit zum zweiten Kaiser der Qin-Dynastie.

Asien

208 v. Chr.

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Li Si, Kanzler des Ersten Kaisers von China, fällt einer Intrige zum Opfer und erleidet die "Fünf Strafen" der Qin-Dynastie.

237 v. Chr.

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Li Si löst Lü Bu Wei als Kanzler des chinesischen Qin-Herrschers Qin Shihuangdi ab.

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